VGH 2022/002
Zurück Druckansicht Navigation anzeigen
11.04.2022
VGH
Beschluss
Sprüche: abgewiesen
VGH 2022/002
BESCHLUSS
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, lic.iur. Andreas Batliner, hat
in der Sache der
Beschwerdeführer:
1.A
2.B
beide:
c/o Flüchtlingshilfe Liechtenstein
Landstrasse 194
9495 Triesen


vertreten durch:

***
wegenAsyl (Unzulässigkeit)
gegenUnzulässigkeitsentscheid des für das Ministerium für Inneres zuständigen Regierungsmitglieds vom 27. Dezember 2021 zu UE 2525081
am 11. April 2022
entschieden:
1.Die Beschwerde vom 11. Januar 2022 gegen die Entscheidung des für das Ministerium für Inneres zuständigen Regierungsmitglieds vom 27. Dezember 2021 zu UE 2525081 wird abgewiesen und die angefochtene Entscheidung bestätigt.
2.Die Kosten des Verfahrens verbleiben dem Land.
TATBESTAND
1.
Die Beschwerdeführer, geb. am 1975 bzw. am1987, sowie ihre drei minderjährigen Kinder C (geb. am 2007), D (geb. am 2010) und E (geb. am 2013), alle Staatsangehörige Albaniens, reisten am 02.09.2021 in Liechtenstein ein. Sie führten aus, sie seien nach negativen Entscheiden in Liechtenstein und Frankreich im Jahr 2020 wieder nach Liechtenstein gekommen. Liechtenstein hätten sie dann in Richtung Albanien verlassen, wo sie bis vor zwei Tagen gelebt hätten. Die Beschwerdeführer stellten bei der Landespolizei ihre gegenständlichen (dritten) Asylgesuche. Ihre Reiseroute konnte durch die Landespolizei wegen widersprüchlicher Angaben nicht genau erhoben werden.
2.
Zuvor hatten die Beschwerdeführer bereits am 12.07.2016 in Liechtenstein Asylgesuche gestellt. Mit Regierungsentscheidung vom 11.10.2016 zu LNR 2016-1429 BNR 2016/140 waren diese Gesuche abgewiesen und die Beschwerdeführer und deren Kinder aus Liechtenstein weggewiesen worden. Die gegen diese Entscheidung erhobene Beschwerde hatte der Verwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 06.03.2017 zu VGH 2016/185 abgewiesen und die angefochtene Regierungsentscheidung bestätigt. Verfahrenshilfe für dieses Verfahren war den Beschwerdeführern wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit des Beschwerdeverfahrens und Mutwilligkeit nicht zugesprochen worden. Der Staatsgerichtshof hatte der in weiterer Folge dagegen erhobenen Individualbeschwerde mit Urteil vom 30.10.2017 zu StGH 2017/33 ebenfalls keine Folge gegeben.
Für den Vollzug hatte das Ausländer- und Passamt (APA) für die Kinder der Beschwerdeführer Laissez-passer bei der albanischen Botschaft in Bern organisiert, weil deren Reisepässe abgelaufen waren. Am 31.03.2018 waren die Beschwerdeführer noch vor dem Vollzug der Wegweisung untergetaucht.
Die albanischen biometrischen Reisepässe der Beschwerdeführer verblieben in den Akten des APA, wobei jener des Beschwerdeführers bis zum 27.10.2020 gültig war und jener der Beschwerdeführerin noch eine Gültigkeit bis zum 20.06.2023 hat.
3.
Am 18.04.2018 ersuchten die französischen Behörden Liechtenstein um Wiederaufnahme der Beschwerdeführer im Rahmen der Dublin-Ill-Verordnung. Nach der Zustimmung Liechtensteins am 30.04.2018 wurde für den 01.08.2018 der Transfer von Frankreich über den Flughafen Zürich nach Liechtenstein angekündigt, jedoch nicht durchgeführt. Der neue, in weiterer Folge für den 25.09.2018 geplante Transfer nach Zürich wurde von den französischen Behörden am 24.09.2018 abgesagt, ohne eine Verlängerung der Überstellungsfrist zu beantragen.
4.
Am 22.06.2020 reisten die Beschwerdeführer gemeinsam mit ihren Kindern mit einem in Frankreich zugelassenen PKW erneut in Liechtenstein ein und stellten bei der Landespolizei ihr zweites Asylgesuch in Liechtenstein. Sie gaben an, sie hätten sich zwei Jahre lang in Frankreich aufgehalten, was sie mit der Vorlage von Versicherungs- und Zulassungspapieren belegen konnten. In Frankreich sei bereits am 18.07.2019 entschieden worden, dass sie Frankreich verlassen müssten. 
Am 18. bzw. 21.08.2020 erklärte sich Frankreich anlässlich eines liechtensteinischen Wiederaufnahmegesuches gemäss der Dublin-III-Verordnung für das Asyl- und Wegweisungsverfahren der Beschwerdeführer zuständig. Mit Unzulässigkeitsentscheid vom 26.08.2020 des zuständigen Regierungsmitglieds wurde das zweite Asylgesuch der Beschwerdeführer aufgrund der Zuständigkeit des Dublin-Staates Frankreich als unzulässig zurückgewiesen und in Folge die Wegweisung nach Frankreich angeordnet.
Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes vom 19.10.2020 zu VGH 2020/101 wurde die Beschwerde der rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer vom 16.09.2020 abgewiesen und der Unzulässigkeitsentscheid bestätigt. Am 24.11.2020 tauchten die Beschwerdeführer kurz vor der geplanten Überstellung in den zuständigen Dublin-Staat Frankreich erneut unter. Ihr Fahrzeug, mit dem sie aus Frankreich gekommen waren, verblieb wie ihre Reisepässe in Liechtenstein. Die von den Beschwerdeführern an den Staatsgerichtshof erhobene Individualbeschwerde wurde mit Beschluss vom 08.02.2021 zu StGH 2020/100 als verspätet zurückgewiesen.
5.
Anlässlich ihres nunmehrigen dritten Asylgesuches vom 02.09.2021 in Liechtenstein wurden die Beschwerdeführer am 06.09.2021 vom APA mittels Dolmetscher zu ihrer Einreise befragt. Der Beschwerdeführer legte eine bis zum 01.06.2031 gültige albanische ID-Karte und seinen albanischen Führerschein, die Beschwerdeführerin eine bis zum 06.05.2031 gültige ID-Karte vor. Sämtliche Ausweispapiere waren in Albanien im Mai bzw. Juni 2021 ausgestellt worden. Die Beschwerdeführer gaben an, sie hätten diese in Kukes (Albanien) ausstellen lassen. Zur Frage nach Reisepässen gaben die Beschwerdeführer an, dass sie keine hätten, weil sie sie im Heimatland nicht benötigten. Sie hätten auch keine Identitätskarten für die Kinder, weil sie aus einem Dorf stammten, wo sie so etwas nicht hätten. Es gebe zwar Reisepässe für Kinder, aber sie hätten ebenfalls keine. Albanien hätten die Beschwerdeführer am 31.08.2021 schlepperunterstützt verlassen. Die Beschwerdeführerin führte aus, dass sie Medikamente gegen eine Depression einnehme, sie sei aber auf dem Weg der Besserung.
Auf Vorhalt, sich in Liechtenstein und Frankreich dem Verfahren entzogen zu haben, führte der Beschwerdeführer aus, dass er sich ja nicht dem laufenden Verfahren entzogen, sondern einen negativen Entscheid nach dem anderen erhalten habe, weshalb sie hätten ausreisen müssen. Von Liechtenstein seien sie im Jahr 2020 nach Österreich gegangen, wo sie ein Asylgesuch gestellt hätten. Nach einer negativen Entscheidung im Dublin-Verfahren sei seine Frau am 31.03.2021 mit den Kindern direkt nach Albanien zurückgekehrt, während der Beschwerdeführer mit dem älteren Sohn in die Schweiz gegangen sei. Von dort sei er am 12.05.2021 über Italien nach Albanien zurückgekehrt. In Albanien hätten sie im Haus des Beschwerdeführers gelebt, seit der Beschwerdeführer ebenfalls zurückgekehrt sei. Zuvor habe sich die Beschwerdeführerin mit den beiden jüngeren Kindern bei ihren Eltern aufgehalten. 
Für die neuerliche Reise nach Liechtenstein habe der Beschwerdeführer ein Grundstück verkauft, um CHF 4'500.00 für den Schlepper bezahlen zu können. Erneut nach Liechtenstein seien sie wegen der Kinder gekommen. Es gefalle den Kindern so in Liechtenstein und die Schule beginne ja bald wieder. 
Informationen für Asylsuchende und jene des Dublin-Verfahrens wollten die Beschwerdeführer nicht neuerlich erhalten. Der Beschwerdeführer gab an, er wolle nur in Liechtenstein seinen Antrag stellen. Er habe Verletzungen vom 27.06.2021 (Seite 3 der Befragung vom 06.09.2021), die sogar in den Zeitungen gestanden hätten. Diese wolle er vorlegen. In Albanien seien sie geschlagen worden. Albanien hätten sie verlassen, weil der Beschwerdeführer von Leuten hätte umgebracht werden sollen. Es seien maskierte und verkleidete Menschen gewesen, die den Beschwerdeführer am frühen Abend des 27.07.2021 (Seite 5 der Befragung vom 06.09.2021) abgepasst und geschlagen hätten. Er habe sich gewehrt und sei deswegen mit einem Messer verletzt worden. Seine Kinder seien im Haus eingesperrt gewesen und hätten weder gespielt noch sonst irgendetwas gemacht. Die Kinder würden ebenfalls bedroht, und die Beschwerdeführer hätten Angst gehabt, dass auch die Kinder getötet werden könnten. Der Beschwerdeführer bekäme von niemandem Schutz. Er stehe seit 2008 in Blutrache.
Auf die Nachfrage, ob er Albanien aktuell aus denselben Gründen verlassen habe wie im vorangegangenen Asylverfahren, gab der Beschwerdeführer an, dass die Leute, die ihn töten wollten, dafür bezahlt würden. Er wisse, dass Albanien als sicherer Staat gelte, aber sein Leben sei dort in Gefahr.
6.
Mit Zustimmung des Beschwerdeführers fand am 10.09.2021 ein Arzttermin zur Begutachtung seiner Verletzungen statt. Der Arzt stellte in seinem Bericht vom 28.09.2021 fest, dass sich eine 1.5 cm lange Narbe an der Basis des Kleinfingerballens der rechten Hand befinde. Die Bestimmung des genauen Zeitpunkts der Verletzung sei nicht möglich, jedoch das geschilderte Datum vom 28.07.2021 sehr gut möglich. Am Kopf konnte der Arzt keine Verletzungen mehr feststellen.
7.
Ein Abgleich der Fingerabdrücke der Beschwerdeführer mit der Europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac) vom 10.09.2021 anlässlich des nunmehrigen dritten Asylgesuches in Liechtenstein ergab, dass die Beschwerdeführer bereits am 19.12.2013 in Österreich, am 10.08.2015 in der Schweiz, am 12.07.2016 in Liechtenstein, am 12.04.2018 in Frankreich, am 22.06.2020 in Liechtenstein und am 24.11.2020 in Österreich sowie der Beschwerdeführer überdies am 17.03.2021 in der Schweiz jeweils Asylgesuche gestellt hatten.
Die Beschwerdeführer bestätigten das Ergebnis als korrekt. Die Beschwerdeführerin gab weiter an, dass sie mit Hilfe von Österreich 2021 nach Albanien gereist seien. Sie hätten jedoch lediglich ein Flugticket und keine Rückkehrhilfe erhalten. Die Asylgesuche in Österreich seien negativ entschieden worden und sie hätten nach Frankreich geschickt werden sollen. Daher habe sie sich wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes entschlossen, freiwillig nach Albanien zurückzukehren, statt im Rahmen des Dublin-Verfahrens nach Frankreich gebracht zu werden. 
8.
Anlässlich eines Informationsersuchens nach Art. 34 Dublin-III-Verordnung vom 16.09.2021 teilten die österreichischen Behörden mit, dass die Beschwerdeführerin und deren zwei jüngeren Kinder am 31.03.2021 im Rahmen der durch IOM unterstützten freiwilligen Rückkehr nach Albanien ausgereist seien. Zuvor sei wegen der Zuständigkeit Frankreichs für deren Asylverfahren eine Unzulässigkeitsentscheidung in zweiter Instanz ergangen. 
Aufgrund der erfolgten Heimreise und Ausreise aus dem Gebiet der Dublin-Staaten erachtete Liechtenstein sich für das gegenständliche Asylverfahren zuständig.
9.
Am 29.09.2021 wurden die Beschwerdeführer durch das APA zu konkreten Hinweisen auf eine Verfolgung befragt. Insbesondere wurden sie nach Ereignissen im Heimatland gefragt, die in der Zwischenzeit eintraten und die für die Flüchtlingseigenschaft relevant sein könnten. Als Vertrauensperson nahm der in weiterer Folge von ihnen bevollmächtigte Beschwerdevertreter teil. Die Beschwerdeführer wurden durch das APA mehrfach darauf hingewiesen, dass gemäss Art. 5a AsylG iVm Art. 4a Ziff. 3 AsylV Albanien als sicherer Heimat- und Herkunftsstaat gelte und das Asylgesuch deswegen nach Art. 20 Abs. 1 Bst e AsylG unzulässig sei, sofern sich aus ihrem Vortrag keine konkreten Hinweise auf eine Verfolgung in Albanien ergeben. Darüber hinaus wurden sie auf den Unzulässigkeitsgrund nach Art. 20 Abs. 1 Bst. d AsylG aufmerksam gemacht, da sie bereits einmal ein materielles Asylverfahren in Liechtenstein durchlaufen hatten.
Der Beschwerdeführer führte aus, dass sie Albanien aus Sicherheitsgründen und auch wegen der Kinder verlassen hätten. Am 27.07.2021 hätten zwei maskierte Männer den Beschwerdeführer in der Nähe des Zollamtes zum Kosovo, drei bis vier Autominuten bzw. zehn Minuten zu Fuss von seinem Haus entfernt, umzubringen versucht, wobei ihn die Zollbeamten verraten hätten. Er sei bei Abenddämmerung langsam auf einer Schotterstrasse unterwegs gewesen, als die beiden Männer auf sein Auto gesprungen seien und versucht hätten, ihn durch das offene Fenster mit einem Messer zu verletzen. Dabei habe er sich eine Verletzung am Handrücken zugezogen. Er habe das Auto angehalten, sei ausgestiegen und habe sich gegen die beiden Personen mit einer Eisenstange, die neben seiner Handbremse gewesen sei, und seinen Fäusten gewehrt. Die Personen hätten ihn mit dem Messer verletzt und mit einem Plastikgegenstand beworfen, bevor sie zu ihrem Auto gelaufen seien. Sie hätten ihn damit bedroht, dass sie ihn umbringen würden. Dann sei er weggefahren. Am Weg nach Hause habe er seine Nachbarn im Garten gesehen, die ihn gefragt hätten, was dies für ein Lärm gewesen sei. Der Nachbar habe ein schnell wegfahrendes Auto gesehen. Danach habe dieser Nachbar ihn ins Krankenhaus gefahren, wo seine Hand mit sechs oder sieben Stichen genäht worden sei. Im Krankenhaus sei der Beschwerdeführer auch von anderen Patienten gesehen worden. 
Der von ihm vorgelegte Zeitungsartikel bestätige, dass die Polizei diesen Vorfall wegen der Blutrache unter Verschluss gehalten habe, obwohl dieser aktenkundig sei. Die Zeitung habe diese Informationen vom Krankenhaus und den Ärzten erhalten. Der Artikel sei erst am 19.08.2021 erschienen, weil die Polizei und die Personen, bei denen er unter Blutrache stehe, versucht hätten, die Sache zu vertuschen. Er habe auch die Fotos von der Kopfverletzung bereits vorgelegt. Diese sei bereits verheilt, weil dies schon länger her sei. Er habe dem Arzt hier in Liechtenstein seinen Kopf gezeigt und der Arzt habe gesagt, dass dies bereits verheilt sei. Er habe dem Arzt auch seinen Ellbogen gezeigt, wo er sich verletzt habe, als ihm die Autotür zugeschlagen worden sei. Er habe dort aber keine sichtbare Verletzung, sondern nur Schmerzen. Bei der Rückübersetzung gab der Beschwerdeführer dann an, dass er dem Arzt den Ellbogen doch nicht gezeigt habe.
Der Beschwerdeführer führte weiter aus, er stehe seit 2008 unter Blutrache. Er habe viele Grundstücke in Valbon und das Problem sei, dass sie ihm sein Grundstück genommen hätten. Aber er stehe nicht nur wegen der Grundstücke, sondern auch wegen seiner vorherigen Heirat unter Blutrache. Er wisse nicht, woher der Vorfall gekommen sei. Jedenfalls hätte er getötet und nicht ausgeraubt werden sollen, denn die Männer hätten nichts Materielles gewollt, sondern ihm wiederholt gesagt, dass sie ihn umbringen würden. Sie hätten ihn beschimpft und gesagt, sie würden ihn von dieser Welt bringen. Sie hätten auch das Auto, das seiner sich in den USA befindlichen Nichte gehöre, beschädigt. Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus habe er sich zuhause versteckt und sei nicht mehr rausgegangen. Es sei zu keinem weiteren Vorfall gekommen. 
Das Grundstück habe der Beschwerdeführer im Juli 2021 noch vor diesem Vorfall für EUR 20'000 an Personen verkauft, die es gebraucht hätten, weil es an deren Grundstück angrenze und diese mehr Platz benötigten. Der Betrag sei durch auf ihn selbst, seinen Bruder und die Frau seines verstorbenen Bruders aufgeteilt worden. Sie hätten alles auf Papier festgehalten. Ein Satz, dass er dieser Person das Grundstück verkaufe, und er und die Person hätten unterschrieben. Es sei ja bekannt, wie viele Personen in Albanien jeden Tag wegen Grundstücken umgebracht würden. Sein Bruder sei bereits wegen dieses Grundstückes umgebracht worden. Als er dann dort gewesen sei, hätten sie sich einigen und das Grundstück verkaufen können. 
Auf Nachfrage gab der Beschwerdeführer an, dass er Albanien erneut wegen der gegen ihn seit 2008 bestehenden Blutrache verlassen habe. Die Zweifel seien immer da und jetzt habe er noch mehr Zweifel an diesen Personen. Seine Kinder hätten ebenfalls das Problem der Blutrache. Diese seien die ganze Zeit drinnen geblieben und seien nur vor dem Haus gewesen. Seit einem Jahr seien diese nirgends zur Schule gegangen. Die Beschwerdeführerin gab auf Nachfrage an, dass sie in Albanien die gleichen Probleme habe wie ihr Mann. 
Auf die Frage, ob sie versucht hätten, bei den Behörden oder Hilfsorganisationen in Albanien deswegen Hilfe zu erhalten, gab der Beschwerdeführer an, dass ihm niemand helfe. lm Krankenhaus hätten zwei Polizisten etwas aufgeschrieben und gesagt, dass sie schauen würden, aber es sei nichts passiert. Er habe auch versucht, einen Anwalt zu kontaktieren, aber nach zwei Tagen habe dieser ihm gesagt, dass er ihm nicht helfen könne. Auch nach dem Zeitungsbericht habe sich niemand bei ihm gemeldet.  Auf Vorhalt, dass er angegeben habe, dass seine Nachbarn mitbekommen hätten, dass er wieder in seinem Haus sei und er ja auch das Grundstück verkauft habe, was wohl kaum unbemerkt geblieben sei, gab der Beschwerdeführer an, dass es diesen und andere Vorfälle gegeben habe. Er habe, so gut er dies konnte, aufgepasst. An jenem Abend sei er einfach zu spät dran gewesen. Auf die Frage, warum denn niemand direkt zu seinem Haus gekommen sei, um ihn zu bedrohen, gab der Beschwerdeführer an, dass es um sein Haus herum noch weitere Häuser gebe und man bis zu seinem Haus noch an weiteren Häusern vorbeifahren müsse. Auch hätten sie drei Schäferhunde zuhause, die sie nun einem Nachbarn überlassen hätten.
Zum Beweis seines Vorbringens legte der Beschwerdeführer neben dem Zeitungsbericht Fotos vor, die die erlittenen Verletzungen zeigen sollten, sowie eine Erklärung vom 23.09.2021 seines Nachbarn, der den Beschwerdeführer ins Krankenhaus gefahren habe. Der Beschwerdeführer führte aus, alle Fluchtgründe dargelegt zu haben.
10.
Dem nunmehr bevollmächtigten Rechtsvertreter wurden am 09.11.2021 die Protokolle der Befragungen übermittelt.
Am 23.11.2021 nahm er Akteneinsicht und legte am 07.12.2021 einen Schriftsatz mit ergänzendem Vorbringen vor. Unter anderem brachte er vor, dass die den Beschwerdeführer mit Blutrache bedrohenden Personen selbst Polizisten seien, und beantragte, das APA wolle die angebotenen Beweise aufnehmen, entsprechende Übersetzungen veranlassen und - sofern erforderlich - eine ergänzende Parteieneinvernahme vornehmen. 
11.
Am 27.12.2021 entschied das nach Art. 5 Abs. 2 AsylG zuständige Regierungsmitglied gestützt auf Art. 20 Abs. 1 Bst. d und Bst. e AsylG, dass die Asylgesuche der Beschwerdeführer und deren minderjährigen Kinder wegen Unzulässigkeit zurückgewiesen (Ziff. 1) und die Beschwerdeführer mit den Kindern nach Albanien weggewiesen werden (Ziff. 2). Die Beschwerdeführer und deren Kinder hätten das Fürstentum Liechtenstein binnen sieben Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids zu verlassen (Ziff. 3). Die Anwendung angemessener Zwangsmassnahmen bleibe vorbehalten (Ziff. 4). Dieser Unzulässigkeitsentscheid wurde dem Beschwerdevertreter am 28.12.2021 zugestellt.
Im Unzulässigkeitsentscheid traf das für das Ministerium für Inneres zuständige Regierungsmitglied folgende Feststellungen: 
"Die Gesuchsteller sind verheiratet und albanische Staatsangehörige. Sie haben drei mj. Kinder, wobei der älteste Sohn aus einer vorangegangenen Ehe bzw. Beziehung des Gesuchstellers stammt. Sie haben in Liechtenstein ab dem Jahr 2016 bis ins Jahr 2018 bereits ein Asylverfahren durchlaufen, sich dem Vollzug der Wegweisung nach Albanien jedoch durch Untertauchen entzogen. Nach einer erneuten Einreise im Juni 2020 nach Liechtenstein haben sie sich der Überstellung in den für die Prüfung ihrer Asylgesuche und das Wegweisungsverfahren zuständigen Dublin-Staat Frankreich erneut durch Untertauchen nach Österreich entzogen. Hernach sind die Gesuchsteller nacheinander von Österreich bzw. der Schweiz am 31. März 2021 bzw. 12. Mai 2021 mit ihren Kindern letztlich in ihr Heimatland Albanien ausgereist und haben sich dort bis zu ihrer erneuten Ausreise am 31. August 2021 aufgehalten. 
Eine asylrelevante Verfolgung der Gesuchstellerin oder der drei mj. Kinder in ihrem Heimatstaat Albanien konnte nicht festgestellt werden.
Nicht festgestellt werden konnte auch eine asylrelevante Verfolgung des Gesuchstellers selbst.
Insbesondere konnte kein Vorfall am 27. Juli 2021 festgestellt werden, bei dem der Gesuchsteller aufgrund der gegen ihn angeblich bestehenden Blutrache verletzt worden ist, weil ihm ein Messer an den Hals gelegt wurde oder er von zwei maskierten Männern wegen der bestehenden Blutrache hätte getötet werden sollen.
Auch konnte keine asylrelevante Verfolgung der Gesuchsteller durch die Polizei, den Zoll oder andere staatliche oder halbstaatliche Institutionen in Albanien festgestellt werden.
Der albanische Staat ist für die Gesuchsteller schutzfähig und schutzwillig. Die Gesuchsteller haben jedoch gerade keine Hilfe bei den staatlichen Institutionen gesucht
."
12.
Gegen diesen Unzulässigkeitsentscheid erhoben die Beschwerdeführer durch ihren Beschwerdevertreter mit Schriftsatz vom 11.01.2022 Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. Darin bekämpfen sie den Unzulässigkeitsentscheid dem gesamten Inhalt nach und machen als Beschwerdegründe Nichtigkeit wegen Mangelhaftigkeit des Verfahrens, unrichtige rechtliche Beurteilung aufgrund sekundärer Feststellungsmängel, unmittelbar unzweckmässige und unbillige Behandlung der Interessen des Beschwerdeführers und die Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Vertrauensschutz) geltend.
Sie stellten die Anträge, der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes wolle eine mündliche Verhandlung durchführen und sämtliche Beweise aufnehmen sowie die angefochtene Entscheidung abändern und den Beschwerdeführern Asyl gewähren; in eventu die angefochtene Entscheidung aufheben und die gegenständliche Rechtssache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung zurückverweisen; in eventu die angefochtene Entscheidung aufheben und die vorläufige Aufnahme der Beschwerdeführer für die Dauer von einem Jahr anordnen; in eventu die gegenständliche Rechtssache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung über die Schutzwürdigkeit der Beschwerdeführer und ihren vorläufigen Schutz zurückverweisen.
Am 18.01.2022 langte die Beschwerdeergänzung vom 17.01.2022 ein, wonach der den Beschwerdeführer in Albanien behandelnde Chirurg eine Bestätigung des Vorfalles vorlege. 
13.
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes zog die die Beschwerdeführer betreffenden Akten der Regierung und des APA sowie seine eigenen zu VGH 2016/185 und VGH 2020/101 dem Verfahren bei und entschied am 11.04.2022 wie aus dem Spruch ersichtlich.
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Die Beschwerdeführer stellten am 02.09.2021 in Liechtenstein ein Asylgesuch. Somit ist das Asylgesetz (AsylG) vom 14.12.2011, LGBl. 2012 Nr. 29 idF LGBl. 2021 Nr. 315, grundsätzlich anwendbar.
Gemäss Art. 76 Abs. 1 AsylG kann gegen Entscheidungen der Regierung oder des zuständigen Regierungsmitglieds binnen 14 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingereicht werden.
Gemäss Art. 77 Abs. 2 Bst. a AsylG entscheidet ein Einzelrichter des Verwaltungsgerichtshofes endgültig über Beschwerden gegen Entscheidungen betreffend die Unzulässigkeit eines Asylgesuchs und die damit verbundene Wegweisung. Zuständig ist gemäss Geschäftsordnung vom 15.02.2019, LGBl. 2019 Nr. 42, iVm Ziff. 6 der Geschäftsverteilung vom 31.01.2020 der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes (Art. 77 Abs. 4 AsylG; abrufbar unter: www.vgh.li).
2.
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes schliesst sich den Feststellungen des zuständigen Regierungsmitgliedes im Unzulässigkeitsentscheid vom 16.12.2021 (Art. 101 Abs. 4 LVG, vgl. oben Ziff. 11 des Tatbestands), der diesen zugrunde liegenden ausführlichen Beweiswürdigung wie auch der rechtlichen Subsumtion des zuständigen Regierungsmitgliedes an.
3.
Die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer bringen in Ziff. 1 ihrer Beschwerde (Seite 2f - Nichtigkeit)  vor, dass der angefochtene Unzulässigkeitsentscheid mit Nichtigkeit behaftet sei, weil die im Ermittlungsverfahren tätig gewesenen Amtspersonen in der Entscheidung nicht bezeichnet würden. Jedoch betreffe die Ausstandspflicht nach der schweizerischen Lehre und Rechtsprechung nicht nur diejenigen Personen, welche die Verfügung letztlich erliessen, sondern auch diejenigen Personen, die in irgendeiner Weise an ihrer Vorbereitung beteiligt seien. Aus dem Akteninhalt ergebe sich, dass mehrere Personen Amtshandlungen getätigt hätten, so Patricia Frommelt, Paul Kranz und Dr. Alexander Miller. Diese würden weder in der Entscheidung aufgeführt noch werde dargelegt, welche konkreten Amtshandlungen sie getätigt hätten, weshalb keine Prüfung von Ablehnungsgründen vorgenommen werden könne.
Hierzu ist festzuhalten, dass seitens des APA keine Entscheidung getroffen wurde und dieses damit die dem zuständigen Regierungsmitglied zukommende Kompetenz nicht an sich gezogen hat (s. StGH 2018/022 vom 04.09.2018, Erw. 4.2, nicht öffentlich abrufbar). Die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer sprachen sich zu keinem Zeitpunkt im erstinstanzlichen Verfahren gegen die tätig werdenden Amtspersonen aus. Obwohl sie aus ihren mehrfachen Kontakten wie auch der Akteneinsicht Kenntnis der handelnden Personen hatten, was auch deren namentliche Nennung belegt, bringen sie selbst mit ihrer Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof keinerlei Ausstandsgründe vor. Damit erweist sich das Vorbringen der rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer als in den Raum gestellt und bereits nicht hinreichend begründet und ausreichend detailliert, um ihrer Rüge- und Substantiierungspflicht (s. LES 2015/25; LES 2014/155) zu genügen. Im Übrigen ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb die blosse Nichtnennung von im Verfahren befassten Behördenmitarbeitern in einem Unzulässigkeitsentscheid des zuständigen Regierungsmitglieds eine Nichtigkeit der Entscheidung zur Folge haben könnte. Dass und welche Verfehlungen vorgeworfen werden, wird in der Beschwerde nicht einmal angeführt. 
Auch aus der zitierten schweizerischen Judikatur ist für die Beschwerdeführer nichts zu gewinnen. Vorliegend handelt es sich bei den Mitarbeitern des APA im Gegensatz zur angeführten Judikatur weder um eine unabhängige Behörde (BVGer B-1583/2011 betreffend FINMA) noch nahmen diese eine richterähnliche oder wissenschaftliche Expertenstellung ein (s. BGE 119 V 456) oder waren Interessens- bzw. Behördenvertreter in Doppelfunktion (Urteile des Verwaltungsgerichts St. Gallen 22.05.2013, B 2012/128, B 2012/137; 04.12.2014, B 2013/166). Ebenso geht aus den zitierten Judikaten nicht hervor, dass das zuständige Regierungsmitglied die Personen im Unzulässigkeitsentscheid hätte nennen müssen, weil dieser andernfalls mit Nichtigkeit belegt wäre. Vielmehr führte das schweizerische Bundesverwaltungsgericht aus (s. BVGer B-1583/2011, E. 2.4.), dass für verwaltungsinterne Verfahren gerade nicht der gleich strenge Massstab wie in Art. 6 Ziff. 1 EMRK für unabhängige richterliche Behörden gelte (mit Verweis auf Urteil des Bundesgerichts 2C_732/2008 vom 24.03.2009, E. 2.2.1, mit Hinweis u.a. auf BGE 125 I 209, E. 8; BGE 112 Ia 142, E. 2d). Auch seien Ablehnungs- und Ausstandsbegehren gegen nicht richterliche Justizpersonen bzw. gegen Personen, die an einem Verwaltungsentscheid in irgendeiner Form beratend oder instruierend mitwirkten, nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Interesse einer beförderlichen Rechtspflege nicht leichthin gutzuheissen (Verweis auf Urteil des Bundesgerichts 2C_732/2008 vom 24.03.2009, E. 2.2.1).
Wie oben ausgeführt, waren den rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführern aus den Kontakten mit dem APA wie auch aus den Akten die handelnden Personen bekannt. Umso mehr ist ihnen auch in Hinblick auf die schweizerische Judikatur vorzuwerfen, dass sie weder im Verfahren vor dem APA - auch nicht in der umfangreichen Stellungnahme des Beschwerdevertreters vom 07.12.2021 - noch im nunmehrigen Verfahren entsprechende Ausstandsgründe auch nur vorbrachten, obwohl sie sich nun darauf berufen (s. dazu auch BVGer B-1583/2011, E. 2.5).
4.
Die Beschwerdeführer machen weiter geltend (Nichtigkeit - Ziff. 2 der Beschwerde), dass die Benachrichtigungspflicht nach Art. 12 Abs. 1 LVG verletzt worden sei, weil die Beschwerdeführer nicht darüber benachrichtigt worden seien, welche Person welche Amtshandlungen vornehme. Es sei nicht mitgeteilt worden, welcher Sachbearbeiter im Rahmen der Vorbereitung oder Ausfertigung des Verwaltungsaktes die Verantwortung übernehme. Schliesslich sei den Beschwerdeführern nicht mitgeteilt worden, wer die angefochtene Entscheidung vorbereite und letztlich entscheide, ob dies durch die Ministerin oder ihren Stellvertreter entschieden werde und wer sonst noch bei der Entscheidungsfindung mitwirke oder ob und welche Fachleute nach Art. 21 Abs. 2 AsylG hinzugezogen würden. Derartige Ausstandsgründe könnten auch noch im Rechtsmittelverfahren geltend gemacht werden. Es sei also davon auszugehen, dass die Ministerin die Entscheidung ausgefertigt habe. Deshalb werde die Befangenheit der Ministerin geltend gemacht und damit begründet, dass sie nicht sämtliche Beweise aufgenommen habe, insbesondere aber eine Beweiswürdigung vornehme, die nicht mehr als sachlich objektiv betrachtet werden könne.
So der Beschwerdevertreter sich hiermit auf Art. 12 Abs. 1 LVG beruft, ist auf dessen eindeutigen Wortlaut zu verweisen, wonach dieser für Kollegialbehörden zur Anwendung kommt. Vorliegend handelt es sich nach den klaren Bestimmungen des Asylgesetzes als Spezial- bzw. Materiengesetz (s. StGH 2016/029 vom 27.06.2016, Erw. 3.1.4., öffentlich abrufbar) jedoch nicht um die Zuständigkeit der Regierung als Kollegialorgan, vielmehr fällt die Frage der Unzulässigkeit eines Asylgesuches aufgrund der spezialgesetzlichen Regelung des Art. 5 Abs. 2 AsylG in die Zuständigkeit des für das Ministerium für Inneres zuständigen Regierungsmitglieds. Diese Bestimmung muss dem Beschwerdevertreter als Rechtsanwalt ebenso bekannt sein wie die Aufgabenverteilung in der Regierung. Der Staatsgerichtshof hat zur Zuständigkeit in derartigen Asylverfahren bereits wiederholt ausgeführt, dass die Gesamtregierung nur dann zuständig sei, wenn ein Beschwerdeführer konkrete Verfolgungsgründe in einem sicheren Herkunftsstaat zumindest glaubhaft machen kann (StGH 2018/057 vom 30.10.2018, Erw. 2.4., nicht  öffentlich abrufbar, mit Verweis auf StGH 2018/60, Erw. 3.2 f.; StGH 2018/131 vom 13.05.2019, Erw. 2.2, öffentlich abrufbar). Sofern Beschwerdeführer, wie im vorliegenden Fall, aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen, wollte der liechtensteinische Gesetzgeber dem zuständigen Regierungsmitglied damit auch die Prüfung der Frage übertragen, ob konkrete Verfolgungsgründe geltend gemacht wurden (StGH 2018/131, Erw. 2.2).
Die Beschwerdeführer wurden im erstinstanzlichen Verfahren überdies wiederholt belehrt und ihnen wurden die beim APA tätig werdenden Mitarbeiter wie auch die beigezogene Dolmetscherin namentlich vorgestellt. Sie waren zudem weitgehend durch den Beschwerdevertreter - erst als deren Vertrauensperson bzw. dann als deren beauftragten Rechtsanwalt - rechtsfreundlich beraten bzw. vertreten.
Zusammengefasst war deshalb einerseits weder schriftlich noch in der Entscheidung ergänzend festzuhalten, welche Mitarbeiter an der vorliegenden Rechtssache mitarbeiteten und die Beschwerdeführer befragte, und war andererseits nicht nach Art. 12 Abs. 1 LVG vorzugehen. Das zuständige Regierungsmitglied musste dem Beschwerdevertreter vor Erlass des Unzulässigkeitsentscheides nicht mitteilen, dass es aufgrund seiner gesetzlich festgelegten Zuständigkeit über das unzulässige Asylgesuch entscheiden wird. 
Ausstandsgründe bzw. konkrete Gründe aufgrund einer Befangenheit werden gegen das zuständige Regierungsmitglied im Übrigen durch den Beschwerdevertreter erneut nicht einmal im Ansatz erhoben. So wird nur in den Raum gestellt, dass dieses nicht sämtliche Beweismittel erhoben habe und seine Beweiswürdigung bemängelt, was jedoch keinen Ausstandsgrund darstellt, sondern lediglich die Entscheidung anfechtbar machen würde. Auch deshalb muss ihr Beschwerdevorbringen ins Leere gehen. So die Beschwerdeführer sich gegen die Feststellungen im Unzulässigkeitsentscheid und die Beweiswürdigung des zuständigen Regierungsmitglieds richten, steht ihnen an den Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes ein effektives Rechtsmittel zu. Eine Befangenheit oder sonstige Ausstandsgründe sind daraus nicht ersichtlich, weshalb dieses Vorbringen der Beschwerde schon deshalb nicht zum Erfolg verhelfen kann.
5.
Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, dass das zuständige Regierungsmitglied den Grundsatz der Unmittelbarkeit verletzt habe (Nichtigkeit - Ziff. 3 der Beschwerde). Gegenständlich nehme die Ministerin eine umfangreiche Beweiswürdigung vor; sie beurteile sogar einen Mordanschlag. Einen persönlichen Eindruck der Beschwerdeführer und insbesondere des Beschwerdeführers, der Opfer des aus Blutrache motivierten Mordanschlages gewesen sei, habe sich die Ministerin nicht verschafft. Sie habe die Befragung der Beschwerdeführer nicht wiederholt, keine Fragen gestellt oder versucht, den Sachverhalt zu vervollständigen, und folglich den Grundsatz der Unmittelbarkeit verletzt. Aufgrund des Vorbringens der Blutrache und der Konsequenzen einer Wegweisung für die Familie des Beschwerdeführers sei die Verschaffung eines persönlichen Eindrucks der betroffenen Personen zur Entscheidungsfindung, hier insbesondere zur Würdigung der Beweise, unabdingbar und erforderlich. Die Unterlassung der Einholung eines persönlichen Eindrucks widerspreche einem fairen Verfahren. Zudem sei dadurch bereits die vorgenommene Beweiswürdigung mangelhaft (Beweiswürdigung - Ziff. 3 auf Seite 11 der Beschwerde).
Vorliegend stammen die Beschwerdeführer mit Albanien aus einem für sie sicheren Heimat- und Herkunftsstaat (Art. 20 Abs. 1 Bst. e AsylG iVm Art. 4a Ziff. 3 AsylV), wie für die Beschwerdeführer durch den Verwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 06.03.2017 zu VGH 2016/185 und den Staatsgerichtshof mit Urteil vom 30.10.2017 zu StGH 2017/005 bereits anlässlich des ersten Asylgesuches festgestellt wurde. Bereits die Stammfassung des AsylG sah im damaligen Art. 5 Abs. 2 vor, dass das Verfahren durch das APA geführt wird und dieses das Asylgesuch nach Abschluss des Verfahrens der Regierung zur Entscheidung vorlegt. Diese Bestimmung wurde seither nur unwesentlich aufgrund der hinzukommenden Zuständigkeit des nach der Geschäftsverteilung zuständigen Regierungsmitgliedes für Unzulässigkeitsentscheide mit LGBl. 2016 Nr. 411 ergänzt und damit auf den dritten Absatz des Art. 5 AsylG verschoben. Der Staatsgerichtshof, der wie der Verwaltungsgerichtshof das Asylgesetz regelmässig in derartigen Fragen anzuwenden hat, hatte bislang keine Bedenken bei der Anwendung dieser Bestimmung. Vielmehr anerkannte er diese Zweiteilung, wonach das APA die Ermittlungen tätigt und dem zuständigen Regierungsmitglied bzw. der Regierung die Ermittlungsergebnisse zur Entscheidung vorlegt. Dabei hob der Staatsgerichtshof hervor, dass wesentlicher Gehalt des primär aus dem Gleichheitssatz gemäss Art. 31 Abs. 1 LV abgeleiteten grundrechtlichen Anspruchs auf rechtliches Gehör bzw. auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK sei, dass die Verfahrensbetroffenen eine dem Verfahrensgegenstand und der Schwere der in Frage stehenden Rechtsfolgen angemessene Gelegenheit erhalten müssen, ihren Standpunkt zu vertreten, was zumindest durch eine schriftliche Stellungnahme möglich sein müsse. Sie müssten dabei konkret die Gelegenheit haben, sich zu allen Punkten des jeweiligen Verfahrens zu äussern (StGH 2017/197, Erw. 3.1; StGH 2017/191, Erw. 3.1; StGH 2017/131, Erw. 3.1; StGH 2019/091, Erw 2; StGH 2019/038, alle öffentlich abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li).
Festzuhalten ist, dass das APA die Beschwerdeführer erneut auch im Verfahren zu ihrem dritten Asylgesuch in Liechtenstein wiederholt befragt hat. Dabei handelte es sich nicht um ein reguläres, materielles Asylverfahren, sondern vielmehr um ein formelles Verfahren über die Unzulässigkeit ihres (dritten) Asylgesuches. Folglich ist der Verweis des Beschwerdevertreters auf Ausführungen des Verwaltungsgerichtshofes zum materiellen Asylverfahren in den Gesetzesmaterialien bereits nicht zielführend.
Da die Beschwerdeführer bereits vor dem APA rechtsfreundlich vertreten waren, ist auch nicht ersichtlich, dass sie ihre Rechte nicht ausreichend hätten wahren oder ihr Vorbringen nicht ausreichend hätten vortragen können. Vielmehr nahm der Beschwerdevertreter bei der umfassenden Befragung der Beschwerdeführer nach ihren Asylgründen - wenn auch nur als Vertrauensperson - teil und brachte nach Vollmachtserteilung eine detaillierte Stellungnahme für diese ein. Das zuständige Regierungsmitglied konnte anhand der Vorgeschichte der Beschwerdeführer in Verbindung mit den aktuellen Ermittlungsergebnissen, wie insbesondere den Befragungen durch das APA, eine gut begründete Entscheidung treffen. Dabei ist hervorzuheben, dass darin lediglich die Vorkommnisse im Heimatland zu bewerten waren, die die Beschwerdeführer in den wenigen Monaten ihres Aufenthaltes erlebt haben wollen. Da diese auf dem früheren Vorbringen fussen, waren auch die damaligen Ergebnisse aus den beiden ersten Verfahren mit zu berücksichtigen. Dabei gelangte das zuständige Regierungsmitglied selbst bei Wahrunterstellung des Vorbringens zum Schluss, dass der Beschwerdeführer sich an die schutzfähigen und - willigen Sicherheitsbehörden seines Landes hätte wenden müssen, was er jedoch im Wesentlichen unterlassen habe. So führte der Beschwerdeführer selbst an, dass die Polizisten den behaupteten Vorfall im Krankenhaus aufgenommen hätten. Weitere Behördenkontakte oder Anzeigen brachte er hingegen nicht vor, wenn er nur anführt, es habe sich auch nach Erscheinen des Zeitungsartikels niemand bei ihm gemeldet. Aufgrund der erfolgten Wahrunterstellung des Vorbringens war keine neuerliche persönliche Befragung durch das zuständige Regierungsmitglied in Ergänzung zu den Befragungen vor dem APA und zu den früheren Verfahren erforderlich. Folglich ist dem zuständigen Regierungsmitglied bereits deshalb kein Verfahrensfehler und insbesondere keine Verletzung der Rechte der Beschwerdeführer vorzuwerfen.
Die Beschwerdeführer geben mit ihrer Beschwerde überdies nicht an, welcher weitere Sachverhalt nicht ermittelt worden wäre bzw. welche Ermittlungsschritte und Erkenntnisse das zuständige Regierungsmitglied ergänzend hätte setzen bzw. erlangen sollen. Der Beschwerde ist insbesondere kein Hinweis zu entnehmen, welches verfolgungsrelevante Vorbringen nicht zur Sprache gekommen wäre. Vielmehr führte der Beschwerdeführer vor dem APA in Anwesenheit des Beschwerdevertreters selbst an, dass er all seine Fluchtgründe geltend machen konnte. Es erschliesst sich dem Verwaltungsgerichtshof bei Durchsicht der Akten und insbesondere der Befragungsprotokolle nicht, zu welchem anderen Ergebnis das zuständige Regierungsmitglied gekommen wäre, hätte es die Beschwerdeführer ergänzend nochmals gehört. Das zuständige Regierungsmitglied hat damit aufgrund der mehrfachen Befragungen im nunmehrigen bereits dritten Asylverfahren in Liechtenstein auch zu Recht eine neuerliche Befragung der Beschwerdeführer abgelehnt, weil bereits rechtskräftige Entscheidungen vorlagen und sich aus den neuerlichen Befragungen bereits ein klares Bild ergab. Die Beschwerde wendet sich zwar gegen dessen Beweiswürdigung, gibt jedoch nicht an, wo mangels des persönlichen Eindruckes des zuständigen Regierungsmitgliedes Missverständnisse aufgetreten wären. Damit lag keine Verletzung des sachlichen Geltungsbereichs des grundrechtlichen Gehörsanspruchs der Beschwerdeführer vor. Vielmehr war die neuerliche Befragung zur Klärung von entscheidungswesentlichen Sachverhaltsaspekten nicht erforderlich.
Bei der Entscheidung darüber, welche Beweismittel für ein Verfahren relevant sind, ist der zuständigen Behörde überdies ein grosser Entscheidungsspielraum einzuräumen (StGH 2017/197, Erw. 3.1; StGH 2021/034 vom 30.08.2021, Erw. 4.1, öffentlich abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li). Die sprachkundigen Beschwerdeführer sind nicht nur rechtsfreundlich vertreten, sondern verfügen auch selbst bereits über ausreichende Kenntnisse derartiger Verfahren, weshalb sie auch die vom APA angebotenen rechtlichen Informationen nicht mehr schriftlich entgegennahmen. Vorliegend handelt es sich laut Eurodac-Abfrage bereits um deren siebtes (der Beschwerdeführerin) bzw. achtes (des Beschwerdeführers) Asylgesuch im Dublin-Raum und das dritte Asylgesuch der Beschwerdeführer in Liechtenstein. Dabei wurde bereits im ersten Verfahren in Liechtenstein eine Wegweisung nach Albanien ausgesprochen und deren Vollzug als möglich, zulässig und auch zumutbar gewertet. Auch die Verfahren in den anderen Dublin-Staaten verliefen für die Beschwerdeführer erfolglos, wie sie selbst ausführten. Dennoch weigerten sie sich, die Entscheidungen zu akzeptieren, tauchten wiederholt unter und stellten immer neue Asylgesuche in den Dublin-Staaten. Auffällig ist auch bereits, dass die Beschwerdeführer - nach mehreren negativen Entscheidungen - wiederholt freiwillig ins Heimatland zurückkehrten. Insbesondere liessen sie sich weder von Liechtenstein noch von Österreich nach Frankreich als dem für sie zuständigen Dublin-Staat überstellen. Damit verzichteten sie auch auf die sich ihnen dadurch bietende Möglichkeit, eine Neubewertung ihres Vorbringens und insbesondere der ausgesprochenen Wegweisung gegenüber den französischen Behörden und Gerichten anzustrengen. Dieses Verhalten spricht bereits für sich gegen die Bedrohung durch eine seit dem Jahr 2008 bestehenden Blutrache. 
Gleiches gilt für ihr Verhalten im Heimatland bei ihrer Rückkehr im Jahr 2021. So gab der Beschwerdeführer im aktuellen Verfahren wieder an, über Grundstücke im Heimatland zu verfügen und konnte seine neuerliche Ausreise durch den Grundstücksverkauf ebenso aus Eigenem finanzieren wie seine nunmehrige Rechtsvertretung in Liechtenstein. Trotz dieses Vermögens zogen die Beschwerdeführer keinen anderen Wohnort in Betracht, sondern kehrten in ihr Wohnhaus zurück. Dies, obwohl sie auch über Verwandte in anderen Teilen Albaniens verfügen, bei denen sie sich früher bereits aufhalten konnten. Zudem soll sich der Bruder des Beschwerdeführers in der Hauptstadt Tirana aufhalten. Die Beschwerdeführer suchten - trotz ihrer finanziellen Möglichkeiten - auch weder den Kontakt zu den Sicherheitsbehörden noch zum Ombudsmann oder zu Nichtregierungsorganisationen, um Schutz zu erlangen bzw. sich mit ihren angeblichen Bedrohern zu versöhnen. Sie bemühten sich nicht einmal ernsthaft um einen Rechtsvertreter. Hingegen traten sie in Albanien auch offen auf, indem sie sich beispielsweise Dokumente beschafften. Dass sie das Wohnhaus nicht verlassen konnten, kann schon deshalb nicht der Wahrheit entsprechen, wie auch das zuständige Regierungsmitglied ausführte. Überdies gab der Beschwerdeführer dazu im Widerspruch diverse Autofahrten an.
Vorliegend handelt es sich folglich nicht nur um sprachkundige Beschwerdeführer aus dem sicheren Heimat- und Herkunftsstaat Albanien, vielmehr haben die Beschwerdeführer bereits mehrere negative Entscheidungen über ihr primäres Fluchtvorbringen erhalten und die ihnen gebotenen Möglichkeiten für eine Neubewertung ihres Vorbringens in Frankreich zuletzt nicht einmal genützt, sondern sind freiwillig nach Albanien heimgekehrt. Die Beschwerdeführer bestreiten auch nicht, dass sie im erstinstanzlichen Verfahren - obwohl es sich lediglich um ein Unzulässigkeitsverfahren handelte - wiederholt persönlich durch das APA angehört worden sind. Der Inhalt der Befragungsprotokolle wird überdies nicht in Frage gestellt. Sie setzen sich auch nicht mit dem Umstand auseinander, dass die getroffenen Feststellungen weitgehend auf dem Vorbringen der Beschwerdeführer selbst und dessen Würdigung durch das zuständige Regierungsmitglied beruhen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör steht im Übrigen der Vorgangsweise, ein bestimmtes Vorbringen zu würdigen, nicht entgegen. Eine konkrete Gehörsverletzung nachzuweisen, gelingt den Beschwerdeführern daher zusammengefasst nicht. Vielmehr ist hervorzuheben, dass dem Beschwerdevertreter alle Befragungsprotokolle vorlagen, er bei der wesentlichen Befragung zu den Asylgründen bereits als Vertrauensperson teilnahm und einen umfassenden ergänzenden Schriftsatz vom 07.12.2021 für die Beschwerdeführer einbringen konnte. Aus all diesen Gründen und der eindeutigen Sachlage ist keine Rechtsverletzung durch das zuständige Regierungsmitglied erfolgt. 
Hinzu kommt, dass die Verfahrensrechte der Beschwerdeführer jedenfalls dadurch gewahrt wurden, weil sie sich gegen den ergangenen Unzulässigkeitsentscheid mit ihrer Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof wenden konnten. Diesem - hier mit Einzelrichterzuständigkeit des Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes - kommt auch in derartigen Unzulässigkeitsverfahren die volle Kognition zu.
6.
Dem Vorhalt des zuständigen Regierungsmitglieds bei Wahrunterstellung, sich nicht hinreichend um den Schutz der schutzfähigen und - willigen Sicherheitsbehörden seines Landes bemüht zu haben, tritt der Beschwerdeführer in seiner nunmehrigen Beschwerde nicht massgeblich entgegen. Die unbelegte, lediglich behauptete Niederlegung eines Mandates durch einen Anwalt, wobei fraglich bleibt, ob ein solches überhaupt zustande kam, kann gegen den Vorhalt der Untätigkeit nicht geltend gemacht werden. Vielmehr ist dem Beschwerdeführer mit dem zuständigen Regierungsmitglied vorzuhalten, dass er sich nicht aktiv an die Strafverfolgungsbehörden gewandt und neben der Aufnahme des Vorfalles im Krankenhaus keine Anzeige an die Polizei getätigt hat. Er hat sich aber auch nicht einmal nach den Ermittlungsfortschritten erkundigt oder sich an den Ombudsmann oder Nichtregierungsorganisationen um Hilfe gewandt.
Da er diesen Ausführungen im Unzulässigkeitsentscheid nicht entgegentritt, war deshalb auch kein Fall geboten, der aufgrund bestimmter Streitigkeiten oder bestimmter Umstände eine persönliche Anhörung vor dem Verwaltungsgerichtshof zur Wahrung eines faires Verfahrens erforderlich gemacht hätte. Vielmehr handelte es sich um einen laut der Judikatur des Staatsgerichtshofes (StGH 2019/091 vom 03.12.2019; StGH 2019/038 vom 29.10.2019, beide öffentlich abrufbar) für das gegenwärtige Asylverfahren typischen Routinefall, in dem ein Unzulässigkeitsentscheid zu treffen und gerade nicht materiell auf die Frage der Asylgewährung einzutreten war. Die Wegweisung erfolgt in einen sicheren Drittstaat und die Beschwerdeführer waren in wesentlichen Bereichen bereits vor dem APA rechtsfreundlich vertreten. Überdies erachtet der Verwaltungsgerichtshof den vom zuständigen Regierungsmitglied festgestellten Sachverhalt als hinreichend ermittelt. Es lag damit auch kein Fall vor, wie in jenen Verfahren, in denen der Staatsgerichtshof eine Verhandlungspflicht für den Verwaltungsgerichtshof aussprach, damit dieser sich einen persönlichen Eindruck von den jeweiligen Beschwerdeführern verschaffen konnte. Folglich lag vorliegend entgegen dem Beschwerdevorbringen kein Verstoss gegen ein faires Verfahren vor, sondern konnte vielmehr auch auf die beantragte Parteieneinvernahme verzichtet werden.
7.
Die Beschwerdeführer sehen weiter einen Nichtigkeitsgrund darin, dass die vom APA herangezogene Dolmetscherin befangen gewesen sei. Diese habe vom APA einen Rechercheauftrag erhalten, sei mit der Rechtssache vorbefasst gewesen, habe sich ein eigenes Bild vom Tathergang und der Motivlage geschaffen und versucht, dieses ohne Auftrag mit Zeitungsberichten zu untermauern (Nichtigkeit - Ziff. 4 bis 7 der Beschwerde).
Festzuhalten ist, dass die Übersetzungstätigkeit der Dolmetscherin in ihren wesentlichen Teilen nicht beeinsprucht wird. So wurde zu keinem Zeitpunkt im erstinstanzlichen Verfahren die Übersetzungstätigkeit in den Befragungen der Beschwerdeführer beeinsprucht, die überdies bereits in ihren früheren Verfahren in Liechtenstein sprachkundig waren und das Protokoll nach erfolgter Rückübersetzung unterschrieben. Auch mit der Stellungnahme des Beschwerdevertreters an das APA und mit ihrer Beschwerde bringen die Beschwerdeführer nicht vor, dass die entstandenen Widersprüche auf eine fehlerhafte Übersetzung oder auf Kommunikationsprobleme zurückgehen. Nicht relevant ist jedoch, wenn sie bemängeln, dass die Dolmetscherin einige unwesentliche Worte im Rezept bzw. im handgeschriebenen Arztbrief nicht entziffern konnte. Wenn in der Beschwerde bemängelt wird, dass die Dolmetscherin den Brief des Arztes fälschlich dem Gesundheitsministerium und nicht dem Krankenhaus zuordnete, so muss dies schon deshalb ins Leere gehen, weil die Beschwerdeführer dies in ihrer Asylbefragung unter Anwesenheit des Beschwerdevertreters (als Vertrauensperson) richtigstellen konnten.
Ob in einem Medienbericht erwähnt wird, dass der Beschwerdeführer selbst ins Krankenhaus ging oder gebracht wurde, kann schon deshalb nicht relevant sein, weil derartigen Berichten nur eine sehr geringe Beweiskraft zukommt. Im Übrigen ist der im Akt einliegenden schriftlichen Übersetzung des Artikels zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer ins Krankenhaus gebracht wurde, wie er dies auch selbst darstellte und in der Beschwerde darlegt. Die frühere mündliche Mitteilung über das Telefon war deshalb ohne Relevanz für das vorliegende Verfahren. Dass es um den Beschwerdeführer einen Vorfall gab und Überfälle in Albanien durchaus vorkommen, hat die Dolmetscherin entsprechend übersetzt bzw. recherchiert. Die Würdigung dieser Informationen kam entgegen den Beschwerdeausführungen jedoch dem zuständigen Regierungsmitglied zu und nicht der Dolmetscherin. Der vom Beschwerdeführer dargelegte Vorfall wird vom zuständigen Regierungsmitglied auch im Wesentlichen deshalb in Frage gestellt, weil die Schilderungen des Ablaufes teils widersprüchlich, teils wenig plausibel und die dabei angeblich erfolgten Verletzungen damit nicht in Einklang zu bringen sind. Auch passen die Ausführungen des Nachbarn und das Datum der Fotodateien nicht zu den Angaben des Beschwerdeführers. Dass es hingegen durchaus zu derartigen Überfällen kommen kann, ist auch den beigezogenen und nicht substantiiert beeinspruchten Länderinformationen zu entnehmen. Entgegen den Beschwerdeausführungen hat es keinerlei Relevanz für das vorliegende Verfahren, dass die von der Dolmetscherin recherchierten Fälle nicht gänzlich gleichgelagert waren, weil dort teils Schusswaffen zum Einsatz kamen. Folglich war auch auf diese Beschwerdeausführungen nicht im Detail einzugehen.
Das APA bzw. das zuständige Regierungsmitglied war im Übrigen, wie bereits oben dargelegt, weitgehend frei in seinen Ermittlungen und Recherchen sowie in der Entscheidung, welche Ergebnisse des Verwaltungsverfahrens letztlich alle in das Verfahren einfliessen konnten. Es sprach weder etwas dagegen, die Rechercheergebnisse der Dolmetscherin heranzuziehen noch deren Erfahrungswerte mit aufzunehmen. Dass diese nicht den Tatsachen entsprechen, behaupten die Beschwerdeführer einerseits gar nicht. Andererseits war es sogar in ihrem Sinne, dass dargelegt wurde, dass derartige Überfälle stattfinden und handschriftliche Arztberichte durchaus der Regel entsprechen. Eine Befangenheit der Dolmetscherin zeigt sich daraus jedenfalls nicht.
Der Beschwerdevertreter bringt zwar vor, dass die Dolmetscherin befangen gewesen sei bzw. zumindest den Anschein einer Befangenheit aufgrund ihrer Recherchen erwecke, er stellt aber deren Übersetzungstätigkeit in den Befragungen weder in Frage noch legt er dar, was in den Befragungen nicht oder falsch übersetzt worden wäre und wie dies ein anderes Licht auf die Beschwerdeführer werfen könnte. Ein solches Vorbringen könnte aber lediglich dann allenfalls Erfolg haben, wenn den Beschwerdeführern gelingen würde, Zweifel an den Befragungsprotokollen zu wecken, oder wenn sich im Verfahren bereits klare Verständigungsprobleme oder falsche Übersetzungen gezeigt hätten. Die Beschwerdeführer, die bereits über Deutschkenntnisse verfügen und schon erstinstanzlich den Beschwerdevertreter zu ihren Befragungen beizogen, sprachen sich zu keinem Zeitpunkt im erstinstanzlichen Verfahren gegen die erfolgte Übersetzung aus, sondern bestätigten das Protokoll mit ihrer Unterschrift nach erfolgter Rückübersetzung. Da auch der Beschwerdevertreter zu keinem Zeitpunkt im erstinstanzlichen Verfahren - auch nicht in seiner umfassenden ergänzenden Stellungnahme vom 07.12.2021 - vorbrachte, dass die Kommunikation zwischen den Beschwerdeführern und der Dolmetscherin nicht funktioniert habe oder deren Übersetzungstätigkeit sonst in irgendeiner Weise beeinsprucht werde, ist dieses späte Vorbringen als reine Schutzbehauptung zu werten. Auch ist davon auszugehen, dass der Beschwerdevertreter mit den Beschwerdeführern die Befragungsprotokolle besprach und die Beschwerdeführer aus anwaltlicher Sorgfalt fragte, ob es Kommunikationsprobleme gegeben habe bzw. sie - neben den Belehrungen durch das APA - in den vorbereitenden Sitzungen darauf hinwies, Verständigungsprobleme sogleich mitzuteilen (StGH 2020/001, Erw. 5.3.4). Insbesondere hatte er ja in der Befragung vom 29.09.2021 (Seite 13 des Protokolls) ausgeführt, dass er ihre Fluchtgründe vor Übernahme der formellen Vertretung mit Dolmetscher anhören wolle. Damit räumte er gleichermassen ein, bereits Kontakte zu diesen gehabt und deren Fluchtgründe gehört zu haben.
8.
Der Beschwerdevertreter bemängelt, dass durch das zuständige Regierungsmitglied ein Lebenssachverhalt so gut wie gar nicht festgestellt worden sei und der festgestellte Sachverhalt sich mit pauschalen, mit Rechtsbegriffen beinhaltenden Ausführungen begnüge. Es sei unmöglich, in den Entscheidungsgründen des angefochtenen Unzulässigkeitsentscheids zwischen Sachverhaltsfeststellungen, Beweiswürdigung und rechtlicher Begründung zu unterscheiden, weil eine Vermengung vorliege (ab Seite 9 der Beschwerde).
Wie die beinahe 40 Seiten umfassende, insbesondere die Feststellungen und Beweiswürdigung des zuständigen Regierungsmitgliedes gezielt bekämpfende Beschwerde darlegt, war der Unzulässigkeitsentscheid jedenfalls derart klar und eindeutig formuliert und begründet, dass es dem Beschwerdevertreter möglich war, die tragenden Überlegungen des zuständigen Regierungsmitgliedes zu erkennen und eine entsprechende Beschwerde für die Beschwerdeführer zu verfassen. Zwar finden sich sprachlich tatsächlich Rechtsbegriffe wie "asylrelevante Verfolgung" in den Feststellungen und beinhaltet teilweise die Beweiswürdigung den vom Beschwerdevertreter angesprochenen Lebenssachverhalt. Dies hindert jedoch nicht daran, die Feststellungen des zuständigen Regierungsmitgliedes zu begreifen. In einer besonders umfassenden Beweiswürdigung setzte sich das zuständige Regierungsmitglied nämlich mit dem Vorbringen der Beschwerdeführer auseinander und würdigte dieses in einer nachvollziehbaren, schlüssigen und plausiblen Art und Weise. 
Folglich ist die Unzulässigkeitsentscheidung des zuständigen Regierungsmitgliedes ausreichend klar strukturiert und begründet. So konnte der Beschwerdevertreter nicht nur seine Beschwerde verfassen, sondern kann auch eine nachfolgende Überprüfung durch den Verwaltungsgerichtshof erfolgen. Nach ständiger Rechtsprechung des Staatsgerichtshofes ist nämlich wesentlicher Zweck der Begründungspflicht gemäss Art. 43 LV, dass der von einer Verfügung oder Entscheidung Betroffene deren Stichhaltigkeit überprüfen und sich gegen eine fehlerhafte Begründung wehren kann. Allerdings wird der Umfang des grundrechtlichen Begründungsanspruchs durch die Aspekte der Angemessenheit und Verfahrensökonomie begrenzt. Die grundrechtliche Begründungspflicht beinhaltet nur einen Minimalanspruch auf Begründung. Nur wenn in einem entscheidungsrelevanten Punkt eine nachvollziehbare Begründung gänzlich fehlt oder eine blosse Scheinbegründung vorliegt, ist dieses Grundrecht verletzt (StGH 2005/25, Erw. 3; vgl. auch StGH 2010/158, Erw. 5.2, unter www.gerichtsentscheide.li; StGH 1995/21, LES 1997, 18).
Eindeutig geht aus dem Unzulässigkeitsentscheid hervor, weshalb dem Vorbringen der Beschwerdeführer nicht gefolgt wird und weshalb selbst bei einer Wahrunterstellung des behaupteten Vorfalles vom 27.07.2021 keine Bedrohung der Beschwerdeführer in ihrem Heimatland Albanien vorliegt. Der erkennende Richter des Verwaltungsgerichtshofes schliesst sich diesen Ausführungen, wie oben bereits dargelegt, im Wesentlichen an. Bei Albanien handelt es sich um einen sicheren Heimat- und Herkunftsstaat, was für die Beschwerdeführer bereits rechtskräftig im ersten Asylverfahren festgestellt wurde. Auch andere Dublin-Staaten - wie ua Österreich und Frankreich - haben gleichlautend über das Vorbringen der Beschwerdeführer entschieden. Das zuständige Regierungsmitglied hält im angefochtenen Unzulässigkeitsentscheid fest, dass selbst bei Wahrunterstellung dem Beschwerdeführer vorzuwerfen sei, dass er sich nicht an die Sicherheitsbehörden gewandt habe (Seite 17 des Unzulässigkeitsentscheides). Er habe noch nicht einmal ernstlich versucht, Hilfe zu erhalten. Sein Vortrag, dass im Krankenhaus Polizisten etwas aufgeschrieben hätten, jedoch nichts geschehen sei und er versucht habe, einen Anwalt einzuschalten, der ihm kurze Zeit später gesagt habe, dass er nicht helfen könne, sei durch nichts belegt. Der Beschwerdeführer scheine sich keine Hilfe geholt zu haben, obwohl andere Zeitungsberichte (diese liegen entgegen Ziff. 20 der Beschwerde im Akt ein und wurden in der Beschwerde selbst auch unter dem Kapitel  Nichtigkeit wegen der behaupteten Befangenheit der Dolmetscherin angeführt) bestätigten, dass die Polizei im Wohnort des Beschwerdeführers wie auch die Staatsanwaltschaft in derartigen Fällen durchaus aktiv werde. Zudem habe der Beschwerdeführer andere Behördenkontakte gehabt, indem er sich einen Ausweis und seinen Führerschein habe machen. Er gehe auch selbst davon aus, dass er für die Familie Reisepässe hätte machen lassen können, was gegen jegliche Art von staatlichen Repressalien oder gar Unterdrückungsmassnahmen spreche. Gegen den vorgebrachten Überfall müsse sich der Beschwerdeführer mit Hilfe der lokalen Behörden und der Polizei zur Wehr setzen. Er hätte sich auch einen anderen Anwalt suchen können. Wie aus den aktuellen Länderberichten des österreichischen Bundesverwaltungsgerichtes ersichtlich sei, seien der Rechtsschutz, das Justizwesen und die Sicherheitsbehörden einem stetigen Reformprozess unterworfen, der bereits Erfolge verzeichne. Dabei werde nicht verkannt, dass weiterer Reformbedarf bestehe. Der pauschale und nicht begründete Vortrag des Beschwerdeführers vermöge jedoch nicht, die Vermutung zu widerlegen, dass der albanische Staat und dessen Behörden für die Beschwerdeführer schutzfähig und schutzwillig sei (Seite 26 des Unzulässigkeitsentscheides).
Gegen diese entscheidungswesentlichen Ausführungen bringt der Beschwerdevertreter nichts vor, wenn er diesen nicht entgegentritt, sondern lediglich ausführt, die anerkannten Länderinformationen der österreichischen Staatendokumentation, die auf einer Vielzahl an genannten Berichten (unter anderem des deutschen auswärtigen Amtes und des US Department of State) beruhen, könnten nicht überprüft werden. Damit übersieht er, dass Albanien erst nach der gebotenen Überprüfung als sicherer Heimat- und Herkunftsstaat in die Verordnung aufgenommen wurde, weshalb zu Recht die Fiktion des schutzwilligen und schutzfähigen Staates herangezogen wurde. Nicht zuletzt wurde dies für die Beschwerdeführer durch die liechtensteinischen Höchstgerichte auch bereits bestätigt. Nichts Anderes ist auch den vom Beschwerdevertreter beantragten, öffentlich abrufbaren und aktuellen Berichten der Schweizerischen Flüchtlingshilfe zu Albanien zu entnehmen. Dabei wird durch den Verwaltungsgerichtshof nicht verkannt, dass Korruption und das organisierte Verbrechen durchaus nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem darstellen und gerade in Nordalbanien nach wie vor Blutrache vorkommen kann. Der Bericht über die Blutrache stammt jedoch aus dem Jahr 2016 und muss, was seine Aktualität anbelangt, hinter die vom zuständigen Regierungsmitglied herangezogenen Berichte zurückstehen. Auch die österreichische Herkunftsstaaten-Verordnung nennt Albanien als sicheren Herkunftsstaat, was auch laut österreichischem Bundesverwaltungsgericht für die Annahme einer grundsätzlich bestehenden staatlichen Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit der albanischen Behörden spricht. Trotz der zum Teil bestehenden Unzulänglichkeiten bestehe ein ausreichend funktionierendes staatliches Sicherheitssystem zum Schutz vor Blutrache bzw. häuslicher Gewalt (öBVwG 15.03.2020 zu W285 2211109-1/19E, bestätigt durch öVwGH 29.09.2021 zu Ra 2021/19/0326; beide öffentlich abrufbar unter www.ris.gv.at).
Mit seinen pauschalen Ausführungen bringt der Beschwerdevertreter folglich nichts vor, das dieser Vermutung entgegentreten könnte, weshalb er seiner Rüge- und Substantiierungspflicht nicht nachkam. Vielmehr wurden die Beschwerdeführer durch das zuständige Regierungsmitglied - neuerlich - zu Recht an die Sicherheitsbehörden, weiteren Behörden und Gerichte ihres Heimatlandes verwiesen. Dass sie deren Schutz aktiv gesucht und eine Anzeige erstattet hätten oder sich zumindest nach dem Fortgang der Ermittlungen aktiv erkundigten, behaupteten die Beschwerdeführer auch im nunmehrigen Verfahren nicht einmal. Eine Aufnahme des Vorfalles im Krankenhaus kann dabei nicht zwingend der Erstattung einer Strafanzeige gleichgesetzt werden, wie der Beschwerdevertreter fälschlich vermeint (Ziff. 18 der Beschwerde). Auch, dass ein Anwalt das Mandat nicht annahm oder gleich wieder zurücklegte, ist kein tauglicher Versuch, Hilfe zu erlangen.
Im Übrigen hat bereits das zuständige Regierungsmitglied festgehalten, dass die Beschwerdeführer Derartiges nur in den Raum stellen und keinerlei Belege vorlegen können. Sie legten auch nicht annähernd schlüssig dar, weshalb sie den Schutz der Sicherheitsbehörden nicht suchten. Wenn der Beschwerdevertreter nach durchgeführter Befragung und nachdem die Beschwerdeführer betonten, alle Asylgründe genannt und ihre Unterlagen vorgelegt zu haben, eine Bedrohung seitens Polizeiangehöriger vorbringt, so steht dies bereits im Widerspruch zu den eigenen Angaben der Beschwerdeführer, die hiervon im nunmehrigen Verfahren nichts erwähnten. Überdies wurde dieses Vorbringen bereits in der rechtskräftigen Entscheidung zu VGH 2016/185 für nicht glaubhaft erkannt. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführer gar nicht wissen können, ob die Polizei ermittelt, weil sie ihre Informationen lediglich aus einem Medienbericht haben wollen, der auf Informationen des behandelnden Arztes beruhen soll. Auch die behauptete Geheimhaltung des Vorfalles durch die Polizei könnte hierzu nichts aussagen. Eine solche könnte durchaus auch aus Gründen der Ermittlungstaktik erfolgen. Dass die Beschwerdeführer sich über den Fortgang zumindest erkundigten, abklärten, ob Ermittlungen tatsächlich eingeleitet wurden, oder dass sie sich an übergeordneter Stelle über die angeblich ausgebliebenen Ermittlungen beschwerten, behaupten die Beschwerdeführer nicht einmal selbst. 
Deshalb wurden die Beschwerdeführer zu Recht an die Sicherheitsbehörden ihres Heimatlandes verwiesen und war der ergangene Unzulässigkeitsentscheid durch den Verwaltungsgerichtshof zu bestätigen. Damit waren die beantragten Feststellungen (Seite 28 bis 33 der Beschwerde) nicht zu übernehmen. 
9.
Damit ist auf das weitere Beschwerdevorbringen, das den weiteren - auch teils dislozierten - Feststellungen des zuständigen Regierungsmitgliedes, dessen umfassender Beweiswürdigung und dessen rechtlicher Subsumtion entgegenzutreten versucht, bereits nicht weiter einzugehen. Der Vollständigkeit halber ist aber auch hierzu festzuhalten, dass es dem Beschwerdevertreter trotz seiner umfassenden Ausführungen nicht annähernd gelingt, der weiteren Beweiswürdigung des zuständigen Regierungsmitgliedes, in dem dieses das Vorbringen als wenig glaubwürdig wertet, in entscheidungsrelevanter Weise entgegenzutreten. So fällt auf, dass jeweils lediglich einzelne Aspekte aufgegriffen werden, ohne sich mit den weiteren, durchaus wesentlichen Überlegungen auseinanderzusetzen, wonach das Vorbringen nicht plausibel, nicht schlüssig und widersprüchlich ist. 
So setzt der Beschwerdevertreter sich beispielsweise mit der wesentlichen Frage, weshalb die Bilder von den Verletzungen laut deren Dateieigenschaft einige Tage später entstanden sind, als er selbst und der Beschwerdeführer angeben, nicht auseinander. Auch soll der Beschwerdeführer am Tag des Vorfalles behandelt und mit genähten Wunden gegen Mitternacht aus dem Krankenhaus entlassen worden sein, was so auf diesen Bildern jedoch nicht abgebildet ist, obwohl diese nur Stunden nach der medizinischen Versorgung aufgenommen worden sein sollen. Laut Schilderung des Vorfalls soll der Beschwerdeführer überdies am Handrücken verletzt worden sein, die dargestellte Wunde befindet sich jedoch an der Handfläche. Folglich muss ins Leere gehen, wenn der Beschwerdeführer durchaus plausibel gegen unwesentliche Nebenaspekte argumentiert, wonach der behandelnde Arzt die Behandlung und die Aufnahme der Bilder bestätigt habe sowie, dass und warum der Hintergrund dieser Bilder nicht nach einer Krankenhausumgebung aussieht.
Deshalb ist auch das Vorbringen im ergänzenden Beschwerdeschriftsatz vom 17.01.2022 erneut nicht plausibel, wenn der Beschwerdevertreter eine Bestätigung des Krankenhauses vorlegt, wonach der Beschwerdeführer am 27.07.2021 in der Notaufnahme in schlechtem Zustand und mit Verletzungen erschienen sei, ihm Erste Hilfe geleistet wurde und die Polizei benachrichtigt worden sei. Die Fotos seien dann am Morgen des 28.07.2021 gemacht worden. Dieses Datum liegt aber ebenfalls vor dem in der Dateieigenschaft der Fotos als Aufnahmedatum festgehaltenen Datums. Dies erklärt zudem nicht, wie der angeblich behandelte Beschwerdeführer, der laut seinen eigenen Angaben um Mitternacht das Krankenhaus verlassen haben und sich ab da zuhause versteckt haben will, am Folgetag seine Verletzungen im Krankenhaus fotografieren lässt. 
Der Brief des Arztes - selbst bei Unterstellung, dass dieser echt und richtig ist (s. Seite 6 der Beschwerde) - kann dabei lediglich die Behandlung des Beschwerdeführers bestätigen und widergeben, was dieser ihm gegenüber zur Ursache der Verletzung ausführte, weil der Arzt ja nicht Zeuge des Vorfalles war. Nur am Rande, weil ebenfalls nicht mehr entscheidungsrelevant, ist deshalb festzuhalten, dass die Widersprüche den Schluss nahelegen, dass es sich bei diesen Schreiben um Gefälligkeitsschreiben jenes Arztes handelt, der den Beschwerdeführern bereits für das erste Verfahren eine Bestätigung ausgestellt hatte. Auch diese wurde nämlich von Dr. Selimaj unterschrieben (s. Akt des ersten Asylgesuches, Arztbestätigung vom 26.09.2016). 
Gleiches gilt zu den Beschwerdeausführungen zur Bestätigung des Nachbarn, warum diese erst am Tag der Einvernahme erstellt worden sei und dass diese die Aussage des Beschwerdeführers stütze, wonach der Nachbar alles gehört, aber nur ein Auto sehr schnell habe wegfahren sehen. Hier stellt sich - wenn auch nicht verfahrensrelevant, so dennoch am Rande - ja bereits die Frage, weshalb der Beschwerdeführer derart langsam fahren musste, dass er auch bei einem Überfall nicht beschleunigen konnte, während die Attentäter und vermeintlichen Mörder derart schnell weggefahren sein sollen. Hinzu kommt, dass es für eine schnelle Wegfahrt gar keinen Grund gäbe, würde es sich hier tatsächlich um Handlungen von vom Polizeiapparat gedeckten Polizisten und deren Auftragnehmern handeln, die den unbewaffneten Beschwerdeführer in Blutrache ermorden wollten, wie der Beschwerdevertreter erklärt. Auch ist die Reihenfolge der Abfahrten vom Tatort ungeklärt, wenn einmal der Beschwerdeführer zuerst wegfahren konnte, dann wiederum die Attentäter. Dies, wie auch das Vorbringen des Beschwerdevertreters, der sich bemüht, die Widersprüche im Ablauf des Vorfalles und die unplausiblen Abläufe zu erklären, müssen jedoch in den Hintergrund treten, wenn der Nachbar des Beschwerdeführers dessen frühere Aussage bestätigt, dass der Beschwerdeführer gelaufen sei und er ihn ins Krankenhaus gebracht habe. Laut der weiteren Erzählung des Beschwerdeführers soll dieser nämlich mit dem Auto vom Tatort weggefahren sein und damit gerade nicht beim Nachbarn vorbeigelaufen sein. Auch ergeben sich durchaus massive Unterschiede dazu, was der Nachbar gesehen bzw. gehört haben soll und wie weit der Beschwerdeführer verwundet war. Auf diese besonders wesentlichen Widersprüche geht die Beschwerde jedoch neuerlich nicht ein.
Folglich ist hervorzuheben, dass das - wenn auch sehr detaillierte - Bekämpfen jeweils einiger weniger Unterpunkte die schlüssige, nachvollziehbare Würdigung und die Hauptargumente des zuständigen Regierungsmitgliedes nicht umstossen kann. Vielmehr ist mit dem zuständigen Regierungsmitglied festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer in die aufgezeigten Widersprüche verstrickte, weshalb bereits der Überfall durchaus fraglich ist. Sollte dieser stattgefunden haben, fand dieser nicht aus Gründen der Blutrache mit dem Ziel, den Beschwerdeführer zu ermorden, statt, sondern als sonstiger Überfall. 
10.
Der Beschwerdeführer selbst bringt die Blutrache einerseits aufgrund von Grundstücken, andererseits aufgrund der Familie seiner Ex-Frau vor.  Dabei erwähnte der Beschwerdeführer selbst - entgegen seinen früheren Verfahren - keine Polizisten mehr, die ihm nach dem Leben trachten sollen. Hervorzuheben ist erneut überdies, dass er dem APA in seiner Befragung ausdrücklich bestätigte, er habe alle seine Fluchtgründe vorgebracht. So der Beschwerdevertreter die Blutrache durch mit der Ex-Frau verwandte Polizisten erst nach den Befragungen in seiner Stellungnahme und auch mit seiner Beschwerde neu ins vorliegende Verfahren einbringt, ist ihm mit der Regierung deshalb bereits die eigene Aussage des Beschwerdeführers entgegenzuhalten.
Wenn sich die Beschwerde darüber hinaus umfassend mit dem Vorbringen in den früheren Verfahren der Beschwerdeführer befasst und damit eine den Beschwerdeführern drohende Blutrache beweisen will, so sind dem die hierzu ergangenen rechtskräftigen negativen Entscheidungen der liechtensteinischen Behörden und Gerichte entgegenzuhalten. Die Beschwerdeführer haben auch in anderen Dublin-Staaten, wie beispielsweise Frankreich, das sich ebenfalls an das Gebot des Non-Refoulement hält, negative Entscheidungen erhalten und es wurden Wegweisungsverfügungen ausgesprochen. Die Beschwerdeführer sind überdies freiwillig von Liechtenstein (über Österreich und die Schweiz) nach Albanien zurückgekehrt, ohne in Frankreich zumindest zu versuchen, die Wegweisungsverfügung zu bekämpfen. Folglich war das zuständige Regierungsmitglied zwar gehalten, das neue Vorbringen anhand des alten Vorbringens zu messen, um eine allfällige, mittlerweile eingetretene Verfolgung erkennen zu können. Gleichermassen kann der Beschwerdevertreter das alte Vorbringen nicht heranziehen, um neuerlich mit einer bereits jahrelang bestehenden Blutrache und einer Verfolgung durch den Staat zu argumentieren. Vielmehr ist ihm entgegenzuhalten, dass dieses Vorbringen bereits als unglaubhaft befunden und darüber bereits (wiederholt) rechtskräftig abgesprochen wurde. Im Übrigen widersprachen die Beschwerdeführer mit ihren aktuellen Ausführungen auch ihrem früheren, nicht glaubhaften und teils wenig plausiblen Vorbringen, wie im Unzulässigkeitsentscheid nachvollziehbar herausgearbeitet wurde. Bereits damals gelang es dem Beschwerdeführer laut seinen eigenen damaligen Aussagen und Vorlagen jedoch, seine Rechte in Albanien gerichtlich durchzusetzen.
An dieser Einschätzung kann auch der vorgelegte Medienbericht nichts ändern, weil dieser bereits per se kein Beweismittel ist, dem eine erhöhte Beweiskraft zukommen kann. Auch darin wird ausschliesslich ausgeführt, dass es den Vorfall gegeben haben soll, und unterstellt, die Polizei werde nicht tätig. Zu Recht hat das zuständige Regierungsmitglied hierbei bereits den Medienbericht selbst in Frage gestellt, weil derartige Meldungen gemäss den Länderinformationen aus Gefälligkeit erfolgen oder überhaupt mit gewünschtem Inhalt erworben werden können. Auch der Wortlaut des Medienberichtes wurde im Unzulässigkeitsentscheid zu Recht hinterfragt, wenn dieser den Wohn- und Aufenthaltsort des Beschwerdeführers als mutmassliches Blutracheopfer nennt, hingegen die Familien, die an der Blutrache beteiligt sein sollen, nicht angeführt sind. Jedoch ist entgegen dem Vorbringen im ergänzenden Beschwerdeschriftsatz vom 17.01.2022 nicht entscheidungswesentlich, wer die Medien aus welchen Beweggründen über den angeblichen Vorfall informierte und ob der Beschwerdeführer dem Krankenhaus hierzu die Genehmigung erteilte.
Letztlich muss auch das - erneut durchaus widersprüchliche - Vorbringen um Grundstücke  schon deshalb ins Leere gehen, weil genau den Nachbarn, die das Grundstück haben wollten, dieses auch verkauft worden sein soll, um die Ausreise bzw. an anderer Stelle die Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Auch hier teilt der Verwaltungsgerichtshof die Ausführungen im Unzulässigkeitsentscheid, dass neuerlich die Angaben teils widersprüchlich und die zeitlichen Abläufe wenig mit den Ausführungen in Einklang zu bringen sind. Jedenfalls widersprechen diese der vorgebrachten aufrechten Blutrache.
11.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass bereits das zuständige Regierungsmitglied hervorhob, dass der Beschwerdeführer - selbst bei Wahrunterstellung des Vorfalles, an dem sich berechtigte Zweifel ergeben - nichts zum Nachweis vorlegte, dass die Polizei seine Anzeige nicht entgegennahm und tatsächlich nicht ermittelte. Er legte nicht vor, wie er sich um die Durchsetzung seiner Rechte bemühte. Weder schilderte er seine diesbezüglichen Bemühungen substantiiert noch legte er entsprechende Unterlagen vor. Da die Beschwerde hierzu lediglich neuerlich die Parteieneinvernahme beantragt und neuerlich unbelegt vorbringt, die Polizei habe nicht ermittelt und auch der beauftragte Anwalt habe sein Mandat sogleich zurückgelegt, kann er den entscheidungswesentlichen Ausführungen des zuständigen Regierungsmitgliedes nicht entgegentreten. Vielmehr ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer mit seinen blossen, wenig detaillierten Behauptungen und untauglichen Beweismitteln nicht darlegt, dass die albanischen Behörden nicht in der Lage und willens wären, ihn zu schützen. Im Übrigen teilt der Verwaltungsgerichtshof die Ansicht des zuständigen Regierungsmitgliedes, dass der Beschwerdeführer den Vorfall bereits so wenig lebensnah und widersprüchlich schilderte, dass dieser bereits in Frage zu stellen ist. Auch die vorgelegten Beweismittel weisen eine Reihe an Fragen auf bzw. kommt ihnen überdies keine erhöhte Beweiskraft zu. Insbesondere sind sie weder geeignet, einen Nachweis über die Frage der Blutrache zu geben, noch, eine Untätigkeit der Polizei zu beweisen. Folglich konnte auch dazu die ergänzende Einvernahme des Beschwerdeführers unterbleiben. Die Beschwerde setzte sich zwar mit einzelnen Elementen in der Beweiswürdigung des zuständigen Regierungsmitgliedes auseinander, unterliess es aber, die entscheidungswesentlichen Feststellungen und beweiswürdigenden Ausführungen ausreichend zu bekämpfen, weshalb ihr nicht gelang, der Entscheidung entgegenzutreten.
Insbesondere wurde mit der Beschwerde neuerlich nicht belegt, dass und wie der Beschwerdeführer den Schutz der Behörden suchte, sowie nicht nachgewiesen, dass diese nicht willens und in der Lage wären, den Beschwerdeführer zu schützen. Vielmehr bediente sich der Beschwerdeführer seines, bereits mehrfach als untauglich festgestellten Vorbringens einer ihm im Heimatland drohenden Blutrache, um seinen Aufenthalt in Liechtenstein durchzusetzen. Mit seinen pauschalen Behauptungen konnte er den rechtlichen Ausführungen des zuständigen Regierungsmitgliedes, dass der Unzulässigkeitsentscheid sich mangels eines glaubhaften Vorbringens auf Art. 20 Abs. 1 Bst. d wie auch Bst. e AsylG stütze, nicht entgegentreten. Der Verwaltungsgerichtshof folgt dabei der Beurteilung des zuständigen Regierungsmitglieds, wenn es die vagen Angaben über einen Vorfall, bei dem die dem albanischen Staat vorgeworfene Verfolgungshandlung darin besteht, nach einer Aufnahme durch die Polizei im Krankenhaus dem Vorfall nicht weiter nachgegangen zu sein, als keine Glaubhaftmachung einer Verfolgung im Sinne des Asylgesetzes zu qualifizieren ist (vgl. StGH 2018/131 vom 13.05.2019, Erw. 2.4., öffentlich abrufbar). Dass eine Anzeige tatsächlich erstattet wurde, wurde ebenso wenig nachgewiesen, wie der Beschwerdeführer auch nur dargelegt hätte, welche Schritte er unternahm, um den Schutz seinen Heimatstaates zu erhalten. Die Beschwerdeführerin und die minderjährigen Kinder bringen keine eigenen Fluchtgründe vor.
12.
Die Beschwerdeführer wenden sich in ihrer Beschwerde (ab Seite 34) letztlich auch gegen die ausgesprochene Wegweisungsverfügung. Die Beschwerdeführer seien schutzbedürftig, weil sie glaubhaft stichhaltige Gründe für die Annahme vorbrächten, dass ihnen in Albanien ein ernsthafter Schaden durch Blutrache drohe und der Staat ihnen keinen wirksamen Schutz bieten könne. Ihnen stehe kein interner Schutz in Albanien zur Verfügung. Zudem würden im Staatsdienst stehende Akteure den Beschwerdeführern nach dem Leben trachten. Damit liege ein Rückschiebeverbot nach Art. 3 AsylG vor und verletze die angeordnete Wegweisung Art. 2 und 3 EMRK. Die Wegweisung nach Frankreich führe letztlich zur Abschiebung der Beschwerdeführer nach Albanien. Der Verwaltungsgerichtshof sei angehalten, die Dublin-III-Verordnung richtig anzuwenden und den Beschwerdeführern subsidiären Schutz, der über die vorläufige Aufnahme des AsylG hinausgehe, zu gewähren. 
Mit diesem Vorbringen zur Frage der Zulässigkeit einer Wegweisung sind die Beschwerdeführer an die obigen Ausführungen sowie jene im Unzulässigkeitsentscheid zu verweisen, wonach sie sich um Schutz an die albanischen Behörden und Gerichte zu wenden haben und ihr Vorbringen einer Blutrache nicht glaubhaft ist. Eine Wegweisung nach Frankreich kommt im Übrigen nicht in Betracht und wurde im angefochtenen Unzulässigkeitsentscheid auch nicht ausgesprochen. Vielmehr wurde gerade kein Konsultationsverfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates geführt, weil die Beschwerdeführer glaubhaft angaben, direkt aus dem Heimatland nach Liechtenstein gereist zu sein und ihr Reiseweg aufgrund von Widersprüchen bereits durch die Landespolizei nicht festgestellt werden konnte.
Mit ihrem Vorbringen treten die Beschwerdeführer der Wegweisungsverfügung, wonach der Vollzug der Wegweisung nach Albanien auch möglich und ihnen zumutbar ist, nicht annähernd entgegen. Vielmehr erfüllen die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer hier ihre Substantiierungspflicht nicht, wonach sie sich mit den Erwägungen der angefochtenen Entscheidung argumentativ auseinandersetzen müssen (StGH 2021/018 vom 22.03.2021, Erw. 8.3, nicht öffentlich abrufbar; mit Verweis auf StGH 2017/066, Erw. 2.4.1; StGH 2016/105, Erw. 2.3; StGH 2015/008, Erw. 1.3; alle abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li). So gehen sie auf die diesbezüglichen Ausführungen im Unzulässigkeitsentscheid nicht ein.
Auch der erkennende Richter des Verwaltungsgerichtshofes sieht hier kein Hindernis, weil die Beschwerdeführer durchaus über weitere Familie im Heimatland, Grundstücke, ein Haus und Zugang zu den Sozialleistungen verfügen. Die Beschwerdeführer gaben auch an, für sich und die Kinder Reisepässe besorgen zu können, weshalb nicht ersichtlich ist, weshalb die Kinder keine Schule besuchen können sollten. Im Übrigen wohnt auch der Bruder des Beschwerdeführers in der Hauptstadt Tirana und könnte ihnen dort bereits vorbereitend bei einer Wieder- bzw. Neuansiedelung behilflich sein. Sie werden wie bisher auch Zugang zur medizinischen Versorgung erhalten und können neuerlich auf das Fahrzeug der in den USA aufhältigen Nichte zurückgreifen.
Damit war spruchgemäss zu entscheiden.
13.
Auf die Auferlegung von Gebühren für das gegenständliche Verfahren konnte verzichtet werden (Art. 8 Abs. 4 GGG).