VGH 2017/072
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22.09.2017
VGH
Urteil
Sprüche: tw. stattgegeben / zurückverwiesen / materiell
VGH 2017/072
Der Verwaltungsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, hat durch die
Richterlic.iur. Andreas Batliner, Vorsitzender
lic.iur. Marion Seeger
lic.iur. Adrian Rufener
Dr.iur. Esther Schneider
lic.iur. Daniel Tschikof
in der Beschwerdesache der
Beschwerdeführerin:
A
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vertreten durch:

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Rechtsanwalt
wegenBewilligung zum Fangen und Erlegen von Bibern
gegenEntscheidung der Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten vom 28. Juni 2017, VBK 2017/22 ON 16
in der nicht-öffentlichen Sitzung vom 22. September 2017
entschieden:
1.Der Beschwerde vom 14. Juli 2017 gegen die Entscheidung der Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten vom 28. Juni 2017, VBK 2017/22 ON 16, wird insoweit stattgegeben, als die angefochtene Entscheidung der Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten und die Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017, letztere insoweit, als sie - auch unter Berücksichtigung des gegenständlichen Urteils - nicht in Rechtskraft erwachsen ist, aufgehoben werden und die Verwaltungssache zur Ergänzung des Verfahrens und neuerlichen Entscheidung an das Amt für Umwelt zurückgeleitet wird.
Es wird festgestellt, dass die Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 in folgendem Umfang in Rechtskraft erwachsen ist:
1. Die Ausnahmebewilligung zum Fangen und Erlegen von Bibern in der Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen wird angeordnet.
1.1. Die Ausnahmebewilligung ist unbefristet.
1.2. Das Fangen und Erlegen der Biber hat mittels selektiver Biber-Kastenfallen zu erfolgen.
1.3. Sofern die Belange der Sicherheit und des Tierschutzes gewahrt sind, kann von fachkundigen Personen auch ein Direktabschuss am Gewässer durchgeführt werden.
1.4. Die Kontrolle der Falle hat jeden Morgen so früh wie möglich zu erfolgen, sofern die Falle am Tage zuvor schon scharf gestellt wurde.
1.5. Die Erlegung der Biber hat nach den Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung zu erfolgen und ist von jagdlich ausgebildeten Mitarbeitern des Amtes für Umwelt fachgerecht auszuführen.
1.6. Biberdämme können im Entnahmegebiet Hälos teilweise oder ganz abgetragen werden.
2.Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgerichtshof verbleiben beim Land. Parteikosten werden keine zugesprochen.
TATBESTAND
1.
Mit Verfügung vom 30. März 2017 entschied das Amt für Umwelt wie folgt:
1.
Die Ausnahmebewilligung zum Fangen und Erlegen von Bibern in der Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen und in den Talgewässern der Gemeinde Balzers wird angeordnet.
1.1.
Die Ausnahmebewilligung gilt vom 03. März 2017 und ist unbefristet.
1.2.
Das Fangen und Erlegen der Biber hat mittels selektiver Biber-Kastenfallen zu erfolgen.
1.3.
Sofern Belange der Sicherheit und des Tierschutzes gewahrt sind, kann von fachkundigen Personen auch ein Direktabschuss am Gewässer durchgeführt werden.
1.4.
Die Kontrolle der Falle hat jeden Morgen so früh wie möglich zu erfolgen, sofern die Falle am Tage zuvor scharf gestellt wurde.
1.5.
Die Erlegung der Biber hat nach den Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung zu erfolgen und ist von jagdlich ausgebildeten Mitarbeitern des Amtes für Umwelt fachgerecht auszuführen.
1.6.
Biberdämme können im Entnahmegebiet Hälos sowie im Raum Balzers teilweise oder ganz abgetragen werden.
2.
Einem allfälligen Rechtsmittel wird die aufschiebende Wirkung entzogen.
Diese Verfügung wurde im Wesentlichen wie folgt begründet:
Funktionstüchtige Kies- und Schlammsammler sowie Wasserretentionsbecken im Auslaufbereich der Rüfe-Systeme sind von existenzieller Bedeutung für den Siedlungsraum in der Talebene Liechtensteins. Die Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen mit dem sich in der Anlage befindlichen Naturschutzgebiet gehört zu den wichtigsten und sensibelsten Anlagen in Liechtenstein. 
Im Jahr 2012 wurden erste Biberspuren im Gebiet Hälos entdeckt. Seit 2015 steht die Anlage unter einem anhaltenden Zuwanderungsdruck. Biber sind Landschaftsgestalter und können daher in Konflikt mit den Menschen kommen. So fällen sie Bäume, stauen Gewässer und legen Wohnhöhlen an. Durch diese Tätigkeit kann es einerseits zu wirtschaftlichen Schäden und andererseits zu Risiken hinsichtlich der Funktionalität von Hochwasserschutzbauten kommen. Dies insbesondere, wenn Biber für die Erstellung ihrer Wohnbauten Löcher und Gänge in die Schutzdämme graben und Bäume in den Sammleranlagen fällen.
Um Schäden in den Schutzanlagen im Gebiet Hälos abzuwenden, wurde seit Herbst 2016 die Möglichkeit geprüft, das Naturschutzgebiet im Frühjahr 2017 völlig umzugestalten. Dabei würde der heutige See aufgelassen und das vertraute Landschaftsbild massiv verändert. Eine Einigung der involvierten Interessengruppen zur konkreten Art dieser Umgestaltung konnte allerdings nicht erzielt werden.
Das zuständige Amt für Bevölkerungsschutz stuft es als zu hohes Risiko ein, wenn sich Biber in Hochwasserschutzanlagen aufhalten. Deshalb muss die Anlage Hälos durch Biberentnahmen geschützt werden. 
Verschiedene Gewässer in Balzers weisen seit über einem Jahr Bibervorkommen auf. Die Tiere haben sich nie über längere Zeit am selben Ort aufgehalten, sondern sind von einem Gewässer zum nächsten gewandert. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie auch bis in die Hochwasserschutzanlage im Hälos wandern und es sich um die gleichen Vorkommen handelt. Damit entsteht ein anhaltender Zuwanderungsdruck auf das Gebiet Hälos, wodurch die Hochwasserschutzanlage einer permanenten Gefährdung unterliegt. 
Die oben erwähnten Umgestaltungsarbeiten zur Sicherung der Anlage müssten noch vor Beginn der Schneeschmelze rasch umgesetzt werden. Dies ist aufgrund fehlender Bereitschaft der involvierten Interessengruppen nicht mehr möglich. Dies bedingte ein rasches Handeln, um allfällig fortpflanzungsfähige Tiere noch vor der Fortpflanzungszeit und Trächtigkeitsphase entnehmen zu können.
Der Biber gehört gemäss Art. 28 Abs. 3 NSchG i.V.m. Anhang III des Übereinkommens über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume (Berner Konvention), LGBl. 1982 Nr. 42, zu den in Liechtenstein geschützten Tierarten. Es ist grundsätzlich verboten, Biber zu fangen oder zu töten (Art. 28 Abs. 1 Bst. b NSchG). Ausnahmen können angeordnet werden, wenn die Population der betreffenden Tierart in ihrem Bestand nicht gefährdet wird und die Ausnahme der Abwendung von Gefahren dient (Art. 28a Abs. 2 Bst. c NSchG).
Seit 2015 werden vermehrte Biberaktivitäten innerhalb der Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen sowie in den Talgewässern der Gemeinde Balzers beobachtet. Erste Biberspuren wurden in der Anlage Hälos im Jahr 2012 festgestellt. Im Jahr 2014 erfolgten erste Nachweise in Balzers (Gebiet Mühle), 2015 an zwei weiteren Stellen in Balzers. Seit 2016 ist der Biber in Balzers flächendeckend an allen Gewässern festgestellt worden.
Die Anlage Hälos verfügt über keine baulichen Massnahmen, welche auf die den Biber angeborenen Verhaltensweisen (Graben, Nagen) ausgerichtet sind. Gleichzeitig handelt es sich bei der Hochwasserschutzanlage Hälos um eine hochsensible Schutzanlage zur Verhinderung von Überschwemmungen und Hochwassern in den Gemeindegebieten Triesen und Vaduz. Die Anlage Hälos drosselt die Hochwässer, die aus dem flächenmässig grössten Einzugsgebiet (Lawena- und Badtobelbach) der rheintalseitigen Hanglagen Liechtensteins anfallen. Die Abflusskapazität des Binnenkanals, der die Wassermassen durch das ganze Land bis nach Ruggell abführen muss, stösst stellenweise bereits bei einem Hochwasserereignis, wie es alle 50 Jahre zu erwarten ist, an ihre Leistungsgrenze. Die Retentionswirkung der Anlage ist von entscheidender Bedeutung für das Hochwasserschutzsystem in Liechtenstein. 
In der Anlage Hälos haben Biber bereits Löcher in den inneren Damm des Weihers gegraben. In den für den Hochwasserschutz noch bedeutenderen Aussendämmen wurden bisher noch keine Schäden festgestellt. Bei einem Hochwasserereignis könnte jedoch ein geschädigter und daher instabiler Innendamm brechen, was zu starken Erosionen am Aussendamm führen und diese ebenfalls gefährden würde. Aufgrund der festgestellten Biberaktivitäten besteht folglich die konkrete Gefahr für Beschädigung der Hochwasserschutzanlage. Die Funktionsfähigkeit der Anlage Hälos ist zum Schutze der Bevölkerung jederzeit zu gewährleisten. Bei Beeinträchtigung der Anlage wäre ihre Schutzfunktion gefährdet mit der Folge, dass neben wirtschaftlichen Schäden in beträchtlicher Höhe auch Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung von Triesen und Vaduz droht. Bei einem Dammbruch mit einer plötzlichen Entleerung des gesamten Retentionsvolumens muss mit verheerenden Überflutungen in den Siedlungs- und Industriegebieten der beiden Gemeinden gerechnet werden. Die Gefährdung von Mensch und Tier beim Aufenthalt im Untergeschossbereich von Gebäuden sowie der Einsatzkräfte vor Ort wäre unmittelbar. Die zu erwartenden Schäden an Gebäuden, der Verkehrsinfrastruktur sowie an Kanalisations- und Entwässerungsleitungen wären immens.
Unter den gegebenen Umständen kann die Gefahr der Beeinträchtigung der Hochwasserschutzanlage derzeit nur durch das unverzügliche Fangen und Erlegen der Biber beendet werden. Weniger einschneidende Massnahmen sowie bauliche Massnahmen, um die Hochwasserschutzanlage bibersicher zu machen, sind einerseits nicht innert nützlicher Frist realisierbar und andererseits bieten auch diese keinen vollständigen Schutz vor Biberschäden, weshalb Entnahmen aus dieser äusserst sensiblen und wichtigen Anlage aus Sicht des Bevölkerungsschutzes höchstwahrscheinlich dennoch nötig wären.
Mit der gegenständlichen Ausnahmebewilligung zum Fangen und Erlegen der Biber in der Hochwasserschutzanlage Hälos ist auch die Population in ihrem Bestand nicht gefährdet. Als Population bezeichnet man eine Gruppe von Individuen der gleichen Art, die aufgrund ihrer Entstehungsprozesse miteinander verbunden sind, eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden und zur gleichen Zeit in einem einheitlichen Areal zu finden sind. Im Falle des relativ mobilen Bibers kann nach heutigem Wissensstand davon ausgegangen werden, dass die Biber in Liechtenstein mit den Artgenossen der angrenzenden Kantone Graubünden und St. Gallen sowie Vorarlberg eine Einheit bilden. Die Biberpopulation umfasst daher die Anzahl der im Rheintal lebenden Tiere. Gemäss letzter Erhebung der Biberreviere im Rheintal (2014) wurde die Anzahl der Individuen auf ca. 120 Stück geschätzt. Seither wurden nur auf liechtensteinischem Staatsgebiet wenige Einzeltiere entnommen, weshalb die Population aufgrund des jährlichen Zuwachses weiter angestiegen sein dürfte. Die räumlich begrenzte Entnahme von Bibern in der Hochwasseranlage Hälos und im Raum Balzers wird daher die Biberpopulation im Rheintal in ihrem Bestand nicht gefährden.
Aufgrund des hohen Schadenspotentials ist eine zeitliche Befristung der Ausnahmebewilligung ohne weitere bauliche Biberschutzmassnahmen derzeit nicht zielführend. Die Ausnahmebewilligung wird daher unbefristet angeordnet, jedoch örtlich begrenzt auf das Gebiet Hälos und die Gemeinde Balzers, um eine stetige Neuzuwanderung und die damit verbundene Gefährdung für die Hochwasserschutzanlage Hälos hintanzuhalten.  
Aus tierschutzrechtlichen Gründen sind die selektiven Biber-Kastenfallen jeden Morgen zu kontrollieren. Damit wird die Aufenthaltsdauer der gefangenen Biber in der Falle auf einem Minimum gehalten. 
Die gefangenen Biber werden vom jagdlich ausgebildetem Personal des Amtes für Umwelt mit einer zweckmässigen Schusswaffe fachgerecht erlegt. Das gilt auch für einen möglichen Direktabschuss am Gewässer. Eine Umsiedlung der Biber stellt keine praktikable Lösung dar, da einerseits konfliktfreier Lebensraum in Liechtenstein nicht zur Verfügung steht und andererseits eine Rückkehr der entfernten Individuen in das Gebiet Hälos sehr wahrscheinlich wäre.
Die vollständige oder teilweise Abtragung von Biberdämmen im Entnahmegebiet verfolgt neben der Vermeidung der Schäden auch den Zweck, die Biber durch Stimulierung von Reparaturarbeiten an einen bestimmten Ort zu konzentrieren.  
Allfälligen Rechtsmitteln gegen diese Anordnung wird die aufschiebende Wirkung entzogen, denn aufgrund der hohen Bedeutung der Funktionstüchtigkeit der Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen liegt die Erteilung einer sofort vollziehbaren Ausnahmebewilligung im öffentlichen Interesse.  
2.
Die A focht diese Verfügung mit Beschwerde vom 18. April 2016 an die Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten (VBK) an. Sie focht die Verfügung nur teilweise an, nämlich (gemäss Berichtigung vom 28. April 2017):
  • Ziff. 1., soweit sich dieser Spruchpunkt auf die Talgewässer der Gemeinde Balzers bezieht
  • Ziff. 1.1. (also dass die Bewilligung rückwirkend und unbefristet gilt)
  • Ziff. 1.3. (also der Direktabschuss)
  • Ziff. 2., sofern sich diese (also der Entzug der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels) auf die Talgewässer der Gemeinde Balzers bezieht.
  
Das Amt für Umwelt nahm mit Schreiben vom 05. Mai 2017 zu dieser Beschwerde Stellung. Dazu äusserte sich die Beschwerdeführerin mit Schriftsatz vom 14. Juni 2017.
3.
Die VBK gab mit Entscheidung vom 28. Juni 2017, VBK 2017/22 ON 16, der Beschwerde keine Folge.
4.
Gegen diese Entscheidung, zugestellt am 30. Juni 2017, erhob die Beschwerdeführerin am 14. Juli 2017 rechtzeitig Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. Sie beantragt, wie schon in ihrer Beschwerde an die VBK, in Ziff. 1. der Verfügung des Amtes für Umwelt die Ausnahmebewilligung in Bezug auf die Talgewässer der Gemeinde Balzers aufzuheben, Ziff. 1.1. und 1.3. des Spruches dieser Verfügung ersatzlos aufzuheben und die aufschiebende Wirkung einem allfälligen Rechtsmittel nur insoweit zu entziehen, als sich dieses Rechtsmittel auf das Fangen und Erlegen von Bibern in der Hochwasserschutzanlage Hälos bezieht.
5.
Der Verwaltungsgerichtshof zog den Vorakt zu VBK 2017/22 bei, erörterte in seiner nicht-öffentlichen Sitzung vom 22. September 2017 die Sach- und Rechtslage und entschied wie aus dem Spruch ersichtlich.
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Die Beschwerdeführerin macht einen Begründungsmangel geltend (Beschwerde vom 14.07.2007 Rz 1 - 2). Sie führt aus, die Entscheidung der VBK lasse nicht die Absicht erkennen, die getroffene Entscheidung in überzeugender Weise zu rechtfertigen.
Soweit die Beschwerdeführerin nicht konkret vorbringt, auf welche ihrer Argumente die VBK nicht eingegangen ist oder in welchem Bereich eine Begründung fehlt, ist die Beschwerdeführerin ihrer Substantiierungspflicht (LES 2015, 25; LES 2014, 155) nicht nachgekommen und es kann darauf nicht weiter eingegangen werden. 
Die Beschwerdeführerin bringt vor, die VBK stütze sich an zentraler Stelle ihrer Entscheidung auf eine Passage im BuA Nr. 2016/72. Diese Passage sei zudem von der VBK aus dem Zusammenhang gerissen worden und mache zur gegenständlich relevanten Bedrohungslage keine Aussage. Eine solche Textstelle bilde keine anwendbare gesetzliche Grundlage. Die VBK lasse zudem die Folgesätze dieser Textstelle unter den Tisch fallen. In diesen Folgesätzen habe die Regierung dahingehend Position bezogen, dass das Gegenteil von dem gelte, was die VBK entschieden habe. Die VBK habe die gesetzlich und staatsvertraglich geschützte Spezies der Biber banalisiert.
Dieses Vorbringen mag eine Rechtsrüge darstellen, zeigt aber keinen Begründungsmangel auf. Wenn die VBK die Gesetzesmaterialien - aus Sicht der Beschwerdeführerin - falsch versteht und daraus Schlüsse zieht, die - nach Ansicht der Beschwerdeführerin - rechtlich unrichtig sind, liegt dennoch eine Begründung der VBK vor. Die VBK hat denn auch ihre Entscheidung über 18 Seiten hinweg begründet, hat die anwendbaren Gesetzesbestimmungen aufgeführt (nämlich: Art. 83 LVG auf S. 14, Art. 9 Berner Konvention S. 17, 26, 27, Art. 43 LV auf S. 19, Art. 28a NSchG auf S. 21, 23, Art. 28 ff. NSchG auf S. 23,26, 27, 29, 30) und hat an mehreren Stellen Bezug auf den BuA Nr. 2016/72 genommen (nämlich S. 17, 20, 22, 23, 25, 27, 30). Die VBK nahm auch Bezug auf BuA Nr. 2016/146 (S. 21, 29). 
 
2.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 2. - 4.), die Sachverhaltsfeststellung des Amtes für Umwelt, es gebe eine stetige Neuzuwanderung von Bibern aus der Gemeinde Balzers in das Gebiet Hälos, sei unrichtig. Vielmehr könne eine solche stetige Zuwanderung nicht festgestellt werden. Aus dem Protokoll vom 17. Februar 2016 über die Planungsergebnisse "Umgestaltung Hälos-Weiher" ergebe sich, dass alle Beteiligten sich einig gewesen seien, dass der grösste Besiedlungsdruck eindeutig aus nördlicher Richtung komme. Auch ergebe sich aus der Fachliteratur (Zahner/Schmidbauer/Schwab, Der Biber - Die Rückkehr der Burgherren, 2005, S. 59 ff.) und von Experten (Interview mit Christof Angst, Leiter der Biberfachstelle Schweiz, Liechtensteiner Volksblatt vom 04.04.2017 S. 5), dass der Biber sich äusserst territorial verhalte, also ortsfest sei. Stehende Gewässer würden dabei immer nur von einer einzigen Biberfamilie bewohnt. Es wäre also für den Biber ein völlig untypisches Verhaltensmuster, wenn er von den Balzner Talgewässern in die Hochwasserschutzanlage Hälos wandern würde. Auch würden einmal in einem Revier angesiedelte Biber dieses Revier gegen eindringende Biber mit aller Vehemenz verteidigen. Das Amt für Umwelt betreibe kein laufend aktualisiertes Bibermonitoring und eine Revierkartierung. Weil ein solches Monitoring und eine Revierkartierung in Liechtenstein fehle, könnten Wanderungen und Wanderungswege von Bibern innerhalb Liechtensteins nicht nachvollzogen werden. Damit stehe auch nicht fest, dass Biber aus Balzers, z.B. vom dortigen Schlossbach, in das Gebiet Hälos wanderten und dort Schaden anrichteten. Würden nun Biber in Balzers gefangen und erlegt, würde sich diese Massnahme gegen die falschen Tiere richten und wäre dies deshalb ein Verstoss gegen Art. 9 Berner Konvention und Art. 28a NSchG.
Die VBK führte aus, die Feststellungen des Amtes für Umwelt basierten auf Beobachtungen des Amtes für Umwelt über einen längeren Zeitraum hinweg sowie auf Schlussfolgerungen infolge einer Kombination aus Nahrungsgrundlage und Distanzverhalten (nämlich: Gerade der Bereich des revitalisierten Schlossbachabschnittes in Balzers, wo Biber Stauungen vorgenommen hätten, weise im näheren Umkreis eine sehr dürftige Ausstattung mit Weichhölzern als Nahrungsgrundlage auf. Die Gesamtdistanz von der Hochwasserschutzanlage Hälos bis zum Gebiet Äulehäg im Süden von Balzers betrage gerade einmal 4 km bzw., entlang der zusammenhängenden Gewässer, 5,1 km.). Auch aus dem von der Beschwerdeführerin vorgelegten Auszug des Interviews mit Christof Angst ergebe sich, dass Jungbiber, die ein eigenes Revier suchten, ein riesiges Wanderpotential hätten. Hinzu komme, dass Jungbiber im Sommer wandern würden, wenn die Vegetation hoch und das Wasser trüb sei. Somit habe die VBK keine Zweifel an der Richtigkeit des vom Amt für Umwelt festgestellten Sachverhalts, zumal sich dieser auf konkrete Beobachtungen seitens des Amtes für Umwelt über einen längeren Zeitraum hinweg und auf hinreichende Indizien stützen könne.
In der Beschwerde vom 14. Juli 2017 bringt die Beschwerdeführerin vor (Rz 3. - 6.), im gegenständlichen Verfahrensakt des Amtes für Umwelt sei kein Beweismittel und kein Beweisergebnis enthalten, aus dem sich die bekämpfte Sachverhaltsfeststellung ergebe. Ganz im Gegenteil ergebe sich aus dem Protokoll vom 20.02./02.03.2017, dass "der grösste Besiedlungsdruck eindeutig aus nördlicher Richtung kommt, der Druck aus Süden aufgrund der starken Zunahme des Bestandes Fläsch zunehmen dürfte und gegen Osten eine völlig Abschottung besteht". Dieser Aussage hätten alle Fachämter der Landesverwaltung, insbesondere das Amt für Bevölkerungsschutz und das Amt für Umwelt, zugestimmt. Weiters habe das Amt für Umwelt in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 selbst ausgeführt, dass "adulte Biber", die ein Revier besetzt halten, äusserst territorial sind, sofern die Tiere genügend Platz und Nahrung vorfinden. Auch habe das Amt für Umwelt in dieser Stellungnahme - dies im Gegensatz zur bekämpften Sachverhaltsfeststellung - ausgeführt, dass Biber gegebenenfalls "zwischen verschiedenen Gewässerabschnitten hin- und herwechselten", also nicht in andere Gebiete wanderten.
Hierzu erwägt der Verwaltungsgerichtshof Folgendes: 
Bei den Mitarbeitern des Amtes für Umwelt handelt es sich um die Experten innerhalb der Landesverwaltung betreffend Fragen zu Bibern in Liechtenstein. Deshalb darf ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Ausführungen in der Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 und in der Stellungnahme des Amtes für Umwelt vom 05. Mai 2017 einerseits um eigene Erfahrungen und Beobachtungen der Mitarbeiter des Amtes für Umwelt und andererseits um Fachwissen der Mitarbeiter des Amtes für Umwelt handelt. Deshalb kann dem Argument, in den Akten befänden sich keine Beweise oder Beweisergebnisse, aus denen sich die angefochtene Sachverhaltsfeststellung ("stetige Zuwanderung von Bibern aus Balzers in das Gebiet Hälos") ergebe, nicht gefolgt werden.
Die VBK setzt sich nicht explizit mit dem Widerspruch zwischen den Ausführungen in der Verfügung vom 30. März 2017 und der Stellungnahme vom 05. Mai 2017 einerseits und dem Protokoll vom 20.02./02.03.2017 (in letzterem heisst es: "Der grösste Besiedelungsdruck kommt eindeutig aus nördlicher Richtung") auseinander. Sie stützt sich jedoch auf die Ausführungen in der Verfügung vom 30. März 2017 und insbesondere in der Stellungnahme vom 05. Mai 2017, die beide jüngeren Datums als das Protokoll vom 20. Februar 2017 sind. Damit lehnt die VBK implizit die Ausführungen im genannten Protokoll ab, wobei sich die VBK auf die insbesondere in der Stellungnahme vom 05. Mai 2017 dargestellten Beobachtungen - offensichtlich der Mitarbeiter des Amtes für Umwelt - stützt. Dieser Beweiswürdigung der VBK schliesst sich der Verwaltungsgerichtshof an, dies gestützt auf die vollständigen diesbezüglichen Ausführungen des Amtes für Umwelt in der Verfügung vom 30. März 2017 einerseits und der Stellungnahme vom 05. Mai 2017 andererseits, die wie folgt lauten:
Im Jahr 2012 wurden erste Biberspuren im Gebiet Hälos entdeckt. Seit 2015 steht die Anlage unter einem anhaltenden Zuwanderungsdruck. (...). Verschiedene Gewässer in Balzers weisen seit über einem Jahr Bibervorkommen auf. Die Tiere haben sich nie über längere Zeit am selben Ort aufgehalten, sondern sind von einem Gewässer zum nächsten gewandert. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie auch bis in die Hochwasserschutzanlage im Hälos wandern und es sich um die gleichen Vorkommen handelt. Damit entsteht ein anhaltender Zuwanderungsdruck auf das Gebiet Hälos, wodurch die Hochwasserschutzanlage einer permanenten Gefährdung unterliegt. (...) Seit 2015 werden vermehrte Biberaktivitäten innerhalb der Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen sowie in den Talgewässern der Gemeinde Balzers beobachtet. Erste Biberspuren wurden in der Anlage Hälos im Jahr 2012 festgestellt. Im Jahre 2014 erfolgten erste Nachweise in Balzers (Gebiet Mühle), 2015 an zwei weiteren Stellen in Balzers. Seit 2016 ist der Biber in Balzers flächendeckend an allen Gewässern festgestellt worden. (...) Die Ausnahmebewilligung [zum Fangen und Erlegen von Bibern] wird unbefristet angeordnet, jedoch örtlich begrenzt auf das Gebiet Hälos und die Gemeinde Balzers, um eine stetige Neuzuwanderung und die damit verbundene Gefährdung für die Hochwasserschutzanlage Hälos hintanzuhalten.
Adulte Biber, die ein Revier besetzt halten, sind äusserst territorial, sofern die Tiere genügend Platz und Nahrung vorfinden. Im Jahr 2014 erfolgten erste Nachweise von Bibern in Balzers (Gebiet "Bi dr Möhle"), 2015 an zwei weiteren Stellen in Balzers. Seit 2016 ist der Biber in Balzers flächendeckend in allen Gewässern festgestellt worden. Biberdämme sind eindeutige Zeugen von Biberpräsenz. Solche Dämme sind im Gebiet Bi dr Möhle, Im Schlossbach, Im Äulehäg und im St. Kathainabrunna seit 2016 vorhanden. Das Amt für Umwelt überwacht seit dem Auftauchen der Biber in Balzers deren Aktivitäten anhand der Spuren, die die Tiere hinterlassen. Im Winterhalbjahr sind dies vor allem recht auffällige Nagespuren. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass sich die Biberaktivitäten an den oben erwähnten Gewässerabschnitten abwechseln und sich an den jeweiligen Orten in ihrer Intensität im zeitlichen Verlauf sehr stark unterscheiden.Dies legt den Schluss nahe, dass sich die Tiere nicht permanent an einem bestimmten Ort aufhalten, sondern vielmehr, dass sie zwischen verschiedenen Gewässerabschnitten hin- und herwechseln. Die Tatsache, dass sich mit den Biotopen Schlossbach, St. Katharinabrunna, Äulehäg etc. in Balzers zwar einige potentielle Biberlebensräume befinden, wird vom mangelnden Nahrungsangebot getrübt. Gerade der Bereich des revitalisierten Schlossbachabschnitts, wo die Biber Stauungen vorgenommen haben, weist im näheren Umkreis eine sehr dürftige Ausstattung mit Weichhölzern als Nahrungsgrundlage auf. Auch der Binnenkanal als ein Talgewässer auf dem Gemeindegebiet Balzers bietet für den Biber keine optimalen Verhältnisse. So z.B. schreibt der Biologe Michael Fasel: "Von Balzers bis Triesen ist am Binnenkanal eine Exfiltration des Wassers in die umgebende Landschaft nachgewiesen. Der Binnenkanal verliert also Wasser, weil aus dem Boden kein Wasser einfliessen kann. Aus diesem Grund entwickeln sich hier vor allem Hartholzauen mit den Hauptbaumarten Föhren, Buchen, Eschen, Ulmen und anderen. Auch die gewässerbegleitende Bodenvegetation weist wenig bibertaugliche Nahrung auf." Folglich mangelt es dem Biber in Balzers im Winter an ausreichender Nahrung, weshalb er sein Revier entweder ausdehnen muss oder gänzlich abwandert. Ein Revier kann sich an Gewässern mit einem breiten Weidengürtel am Ufer über 1 km Gewässer erstrecken, an gehölzarmen Gewässern aber auch 5 bis 7 km lang sein. Subadulte Biber, die von der Mutterfamilie abwandern, können in einer Nacht ohne Problem über 10 km weit wandern. Die Distanz vom Ortsteil Bi dr Möhle, wo sich seit rund 1 1/2 Jahren ein Biberdamm befindet, bis zur Hochwasserschutzanlage Hälos beträgt rund 1,3 km. Weitere Distanzverhältnisse im Talraum von Balzers sind: Bi dr Möhle bis Schlossbach 1,2 km, Schlossbach bis St. Katharinabrunna 1,3 km, Schlossbach bis Äulehäg 1,7 km. Die Gesamtdistanz von der Hochwasserschutzanlage im Gebiet Hälos bis zum Gebiet Äulehäg im Süden von Balzers beträgt gerade einmal 4 km bzw. entlang der zusammenhängenden Gewässer 5,1 km. Die Kombination aus der vorhandenen Nahrungsgrundlage, den Distanzverhältnissen und den Beobachtungen der letzten zwei Jahre lässt das Amt für Umwelt zum Schluss kommen, dass es sich bei den an den genannten Orten vorkommenden Bibern nicht um isolierte Vorkommen handelt. Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit bestehen Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Örtlichkeiten. Gestützt wird diese Sichtweise von einer Beobachtung eines Bibers, die im Gebiet Hälos aus nächster Nähe gelang. Dieses Tier wies eine auffällige Verletzung an der Kelle auf. Jener Biber, der rund 10 Tage später am 27. März 2017 im Binnenkanal Balzers erlegt wurde, hatte eine analoge Verletzung an der Kehle. Der Kadaver des betreffenden Tieres ist tiefgekühlt und liegt somit noch vor. Hingegen sind die oben erwähnten Beobachtungen der Mitarbeiter des Amtes für Umwelt nicht dokumentiert.
Zwischen Juni 2016 und März 2017 wurden im Gebiet Hälos acht Biber gefangen und getötet. Zusätzlich sind in dieser Zeit zwei weitere Biber in der Umgebung Hälos dem Strassenverkehr zum Opfer gefallen. Bei einem Abgang von insgesamt zehn Tieren binnen zehn Monaten ist davon auszugehen, dass es im Hälos in dieser Zeit keine ansässigen Biber mit ausgeprägtem Territorialverhalten gegeben haben kann. Es ist stattdessen von einer steten Zuwanderung auszugehen. Die nächstliegenden Biberaktivitäten sind in Balzers verzeichnet. Im Siedlungsgebiet von Triesen und in den südlichen Ortsteilen von Vaduz gab es in dieser Zeit kaum Aktivitäten.
Nach Beurteilung der dargelegten Gesamtsituation kam das Amt für Umwelt zum Schluss, dass nur mit einer Ausdehnung der Biberentnahmen in den Talraum von Balzers der Zuwanderungsdruck auf das Gebiet Hälos wirksam verringert und damit die Gefahr von Schäden an der Hochwasserschutzanlage gebannt werden kann.
Abgesehen von dieser überzeugenden Begründung des Amtes für Umwelt ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin nicht vorbringt, sie habe gegenteilige Beobachtungen gemacht oder es gebe gegenteilige Beweise.
Auch die Ausführungen im Protokoll vom 20.02./02.03.2017 sind, wenn sie in ihrem Gesamtzusammenhang gelesen werden, nicht so absolut zu verstehen, dass aus Süden, also aus dem Gebiet der Gemeinde Balzers, kein Zuwanderungsdruck nach Hälos stattfindet. Es heisst nämlich im Protokoll wie folgt:
Auch keine Einigkeit besteht in der Beurteilung der möglichen Wanderrouten des Bibers: Dass der grösste  Besiedlungsdruck eindeutig aus nördlicher Richtung kommt, der Druck aus Süden aufgrund der starken Zunahme des Bestandes Fläsch zunehmen dürfte und gegen Osten eine völlig Abschottung besteht, fand die Zustimmung aller Anwesenden. In Bezug auf das Einwanderungspotential aus westlicher Richtung herrschte dann wieder Uneinigkeit. Während von Seiten des Amtes für Bevölkerungsschutz die Route über den Rheindamm als eher unwahrscheinlich eingestuft wurde, vertraten die Biberfachleute die Ansicht, dass der Damm inkl. Vorgründer kein grosses Wanderhindernis darstellt und darum sehr wohl Gefahr aus Westen droht. Unter den gegebenen Umständen kann - egal wie das künftige Bibermanagement in Liechtenstein aussehen wird - höchstens von biberarmen, aber nicht von biberfreien Gebieten gesprochen werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage des Restrisikos, dass vor allem die Verantwortlichen für den Hochwasserschutz bereit sind, auf sich zu nehmen. Beispiele aus jüngster Vergangenheit zeigen, das für ein Einzeltier bereits wenige Tage oder Wochen genügen, um in Sammleranlagen oder Retentionsräumen massive Dammschäden zu verursachen.
Der Verwaltungsgerichtshof folgt also der ersten Feststellungsrüge der Beschwerdeführerin nicht.
3.
Die Beschwerdeführerin brachte in Rz 4. ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor, bestandesregulierende Massnahmen, wie gegenständlich das Fangen und Erlegen von Bibern, was überhaupt die schärfste aller Massnahmen sei, müssten sachlich und rechtlich einwandfrei begründet sein.
Hierzu führte die VBK aus (E. 2.2.), zu den potentiellen Biberlebensräumen in Liechtenstein gehörten auch viele Hochwasserschutzanlagen, welche die Sicherheit der Bevölkerung vor Hochwasser und Rüfeabgängen dienten. Da viele dieser Bauwerke nicht von den Grabaktivitäten der Biber geschützt seien und ein kompletter Schutz aller Bauwerke mehrere Millionen Franken kosten würde, könnten die Biber zum heutigen Zeitpunkt nicht in den Hochwasserschutzanlagen toleriert werden. Aus diesem Grunde erachte es die Regierung als notwendig, den Biber von Hochwasserschutzanlagen fernzuhalten oder zumindest die Wahrscheinlichkeit der Besiedlung stark zu reduzieren (Bericht und Antrag Nr. 2016/72 S. 33). Das Amt für Umwelt gehe, gestützt auf verschiedene Indikatoren, wie Beobachtungen, Nahrungsgrundlage und Distanzverhältnisse, von einem anhaltenden  Zuwanderungsdruck und folglich von einer Wahrscheinlichkeit der Besiedelung der Hochwasserschutzanlage Hälos durch Biber aus, was eine Gefahr darstelle.
Dem hält die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 entgegen (Rz 7. - 12.), der angefochtenen Verfügung des Amtes für Umwelt seien keine spezifischen, im Sinne der Gesetzesmaterialien "sorgfältig festgelegte" Tatsachen zu einer von Balzers ausgehenden Bedrohungslage zu entnehmen. Zur sorgfältigen Festlegung einer Bestandesregulierung gehöre z.B. eine Rücksichtnahme auf die immer wieder thematisierten spezifischen Verhaltensmuster der Biber, wie z.B. in Gestalt des äusserst territorialen Verhaltens revieransässiger Biber, oder auch Feststellungen über das Wanderverhalten der in Liechtenstein ansässigen Individuen mit Hilfe von Bibermonitoring und Revierkartierung. Hinzu komme, dass die angeblichen Beobachtungen und Schlussfolgerungen sich für eine Bewertung der im vorliegenden Fall relevanten Gefahrenlage zwischen Balzers und Triesen wegen ihrer Allgemeinheit jedoch nicht eigneten. So gingen der angefochtenen Verfügung z.B. nur schon Feststellungen zur Nahrungsgrundlage der in Balzers ansässigen Biber ab. So fänden z.B. die Biber im Balzner Schlossbach an Ort und Stelle ausreichend Nahrung vor, um an Ort und Stelle zu bleiben. Dieser Umstand bestehe bis heute fort. Der dortige Biberdamm sei nach wie vor unversehrt, was darauf schliessen lasse, dass sich die zu diesem Damm gehörenden Individuen von letzterem nicht entfernt hätten. Warum diese Tiere zum Schutz einer weit entfernt liegenden Hochwasserschutzanlage getötet werden müssten, sei nicht ersichtlich.
Der Verwaltungsgerichtshof folgt dieser Rüge nicht: 
Wie oben ausgeführt wurde, ist gegen die Sachverhaltsfeststellung, dass ein steter Zuwanderungsdruck von Bibern aus dem Gemeindegebiet Balzers nach Hälos stattfindet, nichts einzuwenden. Diese Sachverhaltsfeststellung beruht auf den Beobachtungen und Erfahrungen der Mitarbeiter des Amtes für Umwelt, denen Fachkenntnis zukommt. 
Dass die Nahrungsgrundlage für Biber auf dem Gemeindegebiet von Balzers dürftig und mangelhaft ist, bedeutet nicht, dass sich in diesem Gebiet keine Biber niederlassen können. So führt denn auch das Amt für Umwelt in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 aus, dass es in Balzers sehr wohl einige potentielle Biberlebensräume gibt, dort Biber vorhanden sind und diese auch Biberdämme bauten. Dies spricht jedoch nicht dagegen, dass ein Abwanderungsdruck in andere Gebiete, wie z.B. nach Hälos, besteht. Vielmehr ist aufgrund der dürftigen Nahrungsgrundlage auf dem Gebiet Balzers nachvollziehbar, dass Biber, vor allem Jungbiber, die eben - neben ihren Bibereltern - keine genügende Nahrungsgrundlage in Balzers vorfinden, abwandern.
Wenn die Beschwerdeführerin meint, eine Entscheidung über bestandesregulierende Massnahmen müsse "sachlich und rechtlich einwandfrei begründet sein", so ist dem zuzustimmen, wobei gleichzeitig der Beschwerdeführerin entgegenzuhalten ist, dass die Sachverhaltsfeststellung des Amtes für Umwelt, wonach ein steter Zuwanderungsdruck von Bibern aus dem Gebiet Balzers nach Hälos besteht, sehr wohl einwandfrei begründet ist, wie oben ausgeführt wurde.
4.
Das Amt für Umwelt stellte in der Verfügung vom 30. März 2017 in Ziff. 5. folgenden Sachverhalt fest:
Verschiedene Gewässer in Balzers weisen seit über einem Jahr Bibervorkommen auf. Die Tiere haben sich nie über längere Zeit am selben Ort aufgehalten, sondern sind von einem Gewässer zum nächsten gewandert. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie auch bis in die Hochwasserschutzanlage im Hälos wandern und es sich um die gleichen Vorkommen handelt. Damit entsteht ein anhaltender Zuwanderungsdruck auf das Gebiet Hälos, wodurch die Hochwasserschutzanlage einer permanenten Gefährdung unterliegt.
Die Beschwerdeführerin rügte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 die Feststellung, dass sich die Biber aus den Vorkommen in verschiedenen Gewässern in Balzers nie über längere Zeit am selben Ort aufgehalten haben, sondern von einem Gewässer zum nächsten wanderten. Vielmehr hätte die Regierung - so die Beschwerdeführerin - feststellen müssen, dass Biber jedenfalls dann nicht zum nächsten Gewässer wandern, wenn sie an ihrem Aufenthaltsort ausreichend Platz und Nahrung finden. Dies ergebe sich aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Verhaltensmuster von Bibern. Habe sich nämlich ein Biber an einem Ort einmal angesiedelt und finde er dort ausreichend Platz und Nahrung, verbleibe er an diesem Ort und wandere eben gerade nicht von einem Gewässer zum nächsten. Dies sei rechtlich deshalb relevant, weil sesshaft gewordene Biber eben gerade nicht auf Wanderschaft gingen und deshalb nicht zu befürchten sei, dass sesshaft gewordene Biber in das Gebiet Hälos wanderten. Deshalb sei es rechtlich nicht zu rechtfertigen, solche sesshaft gewordenen Biber zu fangen und zu erlegen.
Hierzu führte die VBK aus (Erw. 2.3.), es könne auf die Ausführungen zu E. 2.1. verwiesen werden. 
Dazu bringt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 vor (Rz 13. - 16.), mit dem Verweis auf Erw. 2.1. gehe die VBK auf das Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht ein.  
Diesbezüglich ist der Beschwerdeführerin zuzustimmen. Mit dem Verweis der VBK auf ihre Ausführungen zu Erw. 2.1. ist weder festgestellt noch erklärt, weshalb adulte Biber, die in Balzers einen Lebensraum gefunden haben, in das Gebiet Hälos in Triesen abwandern. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Vorbringen der Beschwerdeführerin ist insbesondere deshalb notwendig, weil das Amt für Umwelt in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 selbst ausführt, dass adulte Biber, die ein Revier besetzt halten, sich äusserst territorial verhielten, sofern die Tiere genügend Platz und Nahrung vorfänden. Weder aus der Verfügung des Amtes für Umwelt noch aus der Entscheidung der VBK ist ersichtlich, ob es auf dem Gebiet der Gemeinde Balzers adulte Biber gibt, die ein Revier besetzt halten. Feststellungen hierzu sind notwendig, weil die Beschwerdeführerin vorbrachte, dass es sehr wohl solche sesshaften Biber gibt, was sich auch darin zeige, dass die Biberdämme in Balzers nach wie vor unversehrt seien.
Rechtlich ist die Frage, ob es in Balzers sesshafte Biber gibt, deshalb relevant, weil zu prüfen ist, ob es notwendig und verhältnismässig ist, Biber, die in Balzers sesshaft sind und - wozu ebenfalls Sachverhaltsfeststellungen zu treffen wären - nicht in das Gebiet Hälos abwandern, zu eliminieren.
Somit ist die vorliegende Verwaltungssache an das Amt für Umwelt zurückzuleiten. Das Amt hat im weiteren Verfahren und unter Einbeziehung der Beschwerdeführerin sachverhaltsmässig festzustellen, ob es in Balzers sesshafte Biber gibt, ob diese Biber in das Gebiet Hälos abwandern oder in Balzers sesshaft bleiben und ob und inwieweit von solchen Bibern eine Gefahr für die Hochwasserschutzanlage Hälos ausgeht.
5.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 12. - 13.), der angefochtenen Verfügung lasse sich nicht entnehmen, ob revieransässige Biber aus den Talgewässern der Gemeinde Balzers tatsächlich in das Gebiet Hälos zuwanderten. Diesbezüglich werde in der angefochtenen Verfügung nur mit Spekulationen operiert. Es werde nämlich lediglich davon "ausgegangen", dass dies der Fall sei. Für eine solche Wanderung der Biber gebe es keine konkreten, einwandfrei feststellbare Anhaltspunkte, was aber nötig sei, um daraus Feststellungen ableiten zu können.
Hierzu führte die VBK aus (Erw. 3.), dass sich gemäss den Erfahrungen der umliegenden Länder die Biberbestände erst dann von selbst regulierten, wenn alle potentiellen Habitate vollständig besetzt seien. Zu den potentiellen Biberlebensräumen in Liechtenstein gehörten auch viele Hochwasserschutzanlagen. Da viele dieser Bauwerke nicht vor den Grabaktivitäten der Biber geschützt seien, könnten die Biber heute nicht in den Hochwasserschutzanlagen toleriert werden. Aus diesem Grund erachte es die Regierung als notwendig, den Biber von Hochwasserschutzanlagen fernzuhalten oder zumindest die Wahrscheinlichkeit deren Besiedlung stark zu reduzieren (BuA Nr. 2016/72 S. 33). Deshalb genüge es, wenn in der angefochtenen Verfügung ausgeführt werde, dass sich die Biber in Balzers nie über längere Zeit am selben Ort aufgehalten hätten, sondern von einem Gewässer zum nächsten gewandert seien und somit davon ausgegangen werden müsse, dass die Biber auch bis ins Gebiet Hälos wanderten. 
Diesbezüglich rügt nun die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 (Rz 17. - 20.), die VBK führe nur generelle Überlegungen gemäss den Gesetzesmaterialien an, treffe aber keine Feststellungen dahingehend, dass eine ganz konkrete Bedrohung durch die Biber für die Hochwasserschutzanlage Hälos und somit eine ganz konkrete Gefahr bestehe. Die übrigen Ausführungen der VBK seien blosse Leerformeln. Es fehle also sowohl der Verfügung des Amtes für Umwelt als auch der Entscheidung der VBK an einer gesetzeskonformen Begründung (Art. 83 LVG). Vor allem seien keine sorgfältig getroffenen Sachverhaltsfeststellungen, auf denen der angefochtene Eingriff beruhe, aufgeführt und die VBK begründe nicht, weshalb sie die Vorgangsweise des Amtes für Umwelt bestätige.
Der Verwaltungsgerichtshof erwägt hierzu wie folgt: 
Die Rügen der Beschwerdeführerin beziehen sich im Grunde auf dasselbe, wie schon oben ausgeführt. Wesentlich ist, dass das Amt für Umwelt in der angefochtenen Verfügung feststellte, dass die Biber aus den verschiedenen Gewässern in Balzers bis in die Hochwasserschutzanlage Hälos wandern. Dass das Amt für Umwelt dabei die Wortwahl traf, es müsse "davon ausgegangen werden", dass dies der Fall sei, ändert an der Sachverhaltsfeststellung nichts, denn diese Worte dürfen nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssen im Gesamtzusammenhang der gesamten Verfügung und auch der Stellungnahme des Amtes für Umwelt vom 05. Mai 2017 verstanden werden. Daraus ergibt sich, wie schon oben ausgeführt, dass die genannte Wanderung stattfindet.
Dementsprechend hat die VBK die Rüge des Begründungsmangels verworfen, indem sie ausführte, dass einerseits Biber von Hochwasserschutzanlagen ferngehalten werden müssen (Erw. 3.2.) und dass andererseits in der angefochtenen Verfügung ausgeführt wurde, dass Biber von den Gewässern in Balzers nach Hälos wandern (Erw. 3.3. Abs. 1). Die VBK führte weiters aus, dass auch "die Wahrscheinlichkeit" der Besiedelung von Hochwasserschutzanlagen durch Biber reduziert werden müsse (Erw. 3.3. Abs. 3). Damit sagt die VBK implizit, dass die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung, dass von einer Wanderung "ausgegangen werden müsse", genügen.
Damit hat die VBK genügend begründet, dass es tatsächlich zu Zuwanderungen von Bibern aus dem Gebiet Balzers nach Hälos gibt und dass Hochwasserschutzanlagen, wie jene in Hälos, vor Bibern geschützt werden müssen. Die VBK und das Amt für Umwelt haben jedoch, wie oben in Erw. 4. ausgeführt, nicht genügend begründet, ob in Balzers revieransässige (sesshafte) Biber tatsächlich in das Gebiet Hälos zuwandern und deshalb eliminiert werden müssen.
6.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 14. - 17. und 22.), eine rückwirkende Anordnung der Massnahmen, also des Fangens und Erlegens von Bibern, sei rechtswidrig. Es gebe keine gesetzliche Grundlage für eine solche Rückwirkung. Art. 28, 28a und 33 NSchG ermöglichten Ausnahmen von der allgemeinen Schutzbestimmung des Art. 26 NSchG nur pro futuro (BuA Nr. 146/2016 S. 34; Stellungnahme Nr. 146/2017 S. 17, LES 1998, 293).
Hierzu führte die VBK aus (Erw. 4.), aus den Gesetzesmaterialien (Stellungnahme Nr. 2016/146 S. 17 f.) ergebe sich, dass zwar grundsätzlich eine Abschussverfügung vorgängig erlassen werden müsse, doch sei dies bei Gefahr in Verzug nicht immer möglich. Beispielsweise könne bei einem drohenden Dammbruch nicht die Beschwerdefrist abgewartet werden. In solchen Fällen müsse der Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen werden. Vorliegendenfalls bestehe nach Ansicht der VBK aufgrund der bereits bestehenden Biberaktivitäten innerhalb der Hochwasserschutzanlage Hälos und des anhaltenden Zuwanderungsdrucks eine Gefahr in Verzug vor. Dies rechtfertige die Nichtzustellung der Abschussverfügung vor einem tatsächlich getätigten Abschuss an die Beschwerdeführerin.  
Dem hält die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 entgegen (Rz 21. - 23.), eine Gefahr in Verzug habe vorliegendenfalls nicht bestanden. Fünf Tage nach der gemeinsamen Besprechung vom 17. Februar 2017 hätten sich Vertreter des Amtes für Umwelt und des Amtes für Bevölkerungsschutz mit dem Triesner Gemeindeorgan getroffen. Dabei sei erklärt worden, dass das Amt für Umwelt innert zwei Wochen entscheide, ob es das Gebiet Hälos umgestalte. Wenn keine solche Umgestaltung erfolge, würden Biberentnahmen im Gebiet Hälos und in Balzers verlangt, um die Tiere von Hälos fernzuhalten. Daraus sei ersichtlich, dass keine solche Gefahr bestanden habe, um bereits am 03. März 2017 mit der Entnahme von Bibern zu beginnen.
Hierzu erwägt der Verwaltungsgerichtshof wie folgt: 
In der Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 wird nicht begründet, weshalb die Bewilligung zum Fangen und Erlegen von Bibern rückwirkend auf den 03. März 2017 erteilt wird.  
Das Amt für Umwelt führt jedoch in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 eine solche Begründung an, nämlich dass gemäss Art. 28a Abs. 1 NSchG Massnahmen unverzüglich und jederzeit angeordnet und vollzogen werden dürfen, insbesondere bei Gefahr in Verzug. Eine solche Gefahr in Verzug habe vorliegendenfalls geherrscht, da mit jedem einzelnen Tag des Zuwartens die fachlich gebotene Notwendigkeit zugenommen habe, die von den Bibern im Gebiet Hälos und in den umliegenden Gewässern ausgehende Gefahr zu verringern. Es wäre fatal, wenn ein Biber, der sich an Hochwasserschutzdämmen zu schaffen mache, nicht sofort entfernt werden könnte. Ein solcher Handlungsspielraum sei notwendig, um bei gefährlichen Situationen reagieren zu können.
Mit diesen Ausführungen des Amtes für Umwelt ist jedoch nicht erklärt, weshalb - wie die Beschwerdeführerin vorbringt - Vertreter des Amtes für Umwelt und des Amtes für Bevölkerungsschutz am 22. Februar 2017 bei einem Treffen mit dem Triesner Gemeindeorgan erklären konnten, das Amt für Umwelt warte mit dem Erlass einer Verfügung noch zwei Wochen zu, und weshalb nicht sofort eine Verfügung zur Eliminierung von Bibern erlassen werden musste. Auf diese Fragen ist die VBK in ihrer Entscheidung nicht eingegangen.
Das Amt für Umwelt hat in seiner neuerlichen Entscheidung darzulegen und zu begründen, weshalb es am 22. Februar 2017 - sinngemäss - erklärte, mit einer Abschussverfügung könne noch zwei Wochen zugewartet werden, es dann jedoch in der Verfügung vom 30. März 2017 entschied, die Abschussbewilligung gelte rückwirkend ab dem 03. März 2017 (also nicht zwei Wochen, sondern ca. eine Woche nach dem 22. Februar 2017). Allenfalls hat das Amt für Umwelt in seiner neuerlichen Entscheidung betreffend die Rückwirkung auch zwischen dem Gebiet Hälos und dem Gebiet Balzers zu differenzieren.
7.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 18. - 21.), das Amt für Umwelt habe bereits ab anfangs März 2017 Biber aus den Gebieten in Balzers entnommen, ohne dies im Akt zu dokumentieren und insbesondere ohne dies der Beschwerdeführerin im Vorhinein bekanntzugeben. Ein solches Vorgehen verletze die Beschwerdeführerin in ihrem verfassungsmässig und gesetzlich geschützten Recht auf Beschwerdeführung (Art. 43 LV, Art. 46 NSchG) und auch in sonstigen Parteirechten, wie dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 64 Abs. 3, Art. 66 Abs. 3 LVG).  
Zu diesem Vorbringen bemerkte die VBK lediglich (Erw. 5.), sie könne auf ihre eigenen Ausführungen zu Erw. 4. verweisen. 
Dazu führt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 aus (Rz 44.), die Ausführungen der VBK hätten keinen Inhalt. 
Diesem Argument stimmt der Verwaltungsgerichtshof nicht zu, denn die VBK führte in ihrer Erw. 4. aus, dass eine Ausnahmebewilligung zur Entnahme von Bibern, wie hier am 30. März 2017 erteilt, auch rückwirkend erteilt werden könne. Damit bringt die VBK implizit zum Ausdruck, dass eine solche Rückwirkung notwendigerweise bedingt, dass die Beschwerdeführerin nicht im Vorhinein ihre Parteirechte geltend machen kann. 
Ergänzend ist auszuführen, dass eine Gefahr in Verzug den Erlass einer einstweiligen Verfügung rechtfertigt und dass es in der Natur einstweiliger Verfügungen liegt, dass nicht alle beteiligten Parteien im Vorhinein angehört werden können. Im Nachhinein wurde die gegenständliche Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 der Beschwerdeführerin zugestellt und konnte die Beschwerdeführerin durch ihre Beschwerdeführung ihre Parteirechte geltend machen.
8.
Die Beschwerdeführerin brachte in der Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 23. - 29.), eine zeitlich unbefristete Ausnahmebewilligung sei rechtswidrig. Mit der angefochtenen Verfügung habe das Amt für Umwelt nicht eine Einzelmassnahme gegen einzelne, konkret gefährliche Biber, sondern eine Massnahme der Bestandesregulierung, also eine Massnahme gegen eine grundsätzlich unbeschränkt grosse Zahl von Exemplaren erlassen. Eine solche Massnahme müsse befristet werden (dies in Analogie zu Art. 12 Abs. 4 schweizerisches Jagdgesetz und Art. 10 Abs. 5 schweizerische Jagdverordnung). Eine zeitlich unbefristete Bestandsregulierung auch auf dem Gemeindegebiet von Balzers würde ja dazu führen, dass der Biberbestand durch dauerhafte Entnahmen auf unbestimmte Zeit eliminiert würde. Der angestrebte Erfolg würde nicht erreicht, denn auch die dauerhafte Entfernung von Bibern in Balzers würde nichts daran ändern, dass das Gebiet Hälos nach einem Entfernen der dort lebenden Exemplare schon sehr bald wieder mit neuen Bibern besiedelt würde, insbesondere mit solchen, die aus Norden zuwanderten, oder auch mit Exemplaren, die aus dem St. Galler oder dem Vorarlberger Vorkommen einwanderten. Darüberhinaus widerspreche eine zeitlich unbefristete Bestandsregulierung dem Ausnahmecharakter der Massnahme und auch den Vorgaben von Art. 9 Berner Konvention. Ein zeitlich unbefristetes Entfernen von Bibern in Balzers würde keine Ausnahme mehr darstellen, sondern den Schutz dieser Spezies auf Dauer aufheben und den Regelungszweck von Art. 9 Berner Konvention und von Art. 26 NSchG damit unterlaufen.
Hierzu äusserte sich das Amt für Umwelt in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 dahingehend, dass nach Liechtensteiner Recht, dies im Gegensatz zum Schweizer Recht, nicht zwischen Einzelmassnahmen und Bestandesmassnahmen unterschieden werde. Es werde nur zwischen geschützten und streng geschützten Tierarten unterschieden. Für den Biber als geschützte Art (Art. 3 Berner Konvention) komme für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung Art. 28a NSchG zur Anwendung. Danach könne eine Ausnahme befristet und örtlich begrenzt werden. Es handle sich also bei dieser Bestimmung um eine Kann-Bestimmung. Eine örtliche und zeitliche Begrenzung sei nicht zwingend. Eine örtliche und zeitliche Begrenzung sei nur dann zwingend, wenn ansonsten der Bestand einer Tierart gefährdet würde. Eine solche Gefährdung liege hier nicht vor. Der Biber sei in seiner Population nicht gefährdet. Als Population bezeichne man eine Gruppe von Individuen der gleichen Art, die aufgrund ihrer Entstehungsprozesse miteinander verbunden seien, eine Fortpflanzungsgemeinschaft bildeten und zur gleichen Zeit in einem einheitlichen Areal zu finden seien. Im Falle des sehr mobilen Bibers könne nach heutigem Wissensstand davon ausgegangen werden, dass die Biber in Liechtenstein mit den Artgenossen der angrenzenden Kantone Graubünden und St. Gallen sowie Vorarlbergs eine fortpflanzungsfähige Einheit bildeten. Die Biberpopulation umfasse daher die Anzahl der im Alpenrheintal lebenden Tiere. Gemäss letzter Erhebung der Biberreviere im Rheintal im Jahr 2014 sei die Anzahl der Individuen auf ca. 120, davon in Liechtenstein auf ca. 30 geschätzt worden. Da nun die Ausnahmebewilligung örtlich auf das Gebiet Hälos und die Gemeinde Balzers begrenzt werde, könne die Entnahme der potentiell in diesem Lebensraum vorkommenden zwei bis fünf Biber den Gesamtbestand der Rheinpopulation von ca. 120 Bibern nicht gefährden. Folglich sei die Ausnahmebewilligung nicht zwingend zu befristen. Art. 9 der Berner Konvention verlange als Bedingung für eine Ausnahme zur Abweichung vom Schutz eines Tieres ebenfalls "nur", dass keine anderen befriedigenden Lösungen möglich seien und die Ausnahme dem Bestand der betreffenden Population nicht schade. Folglich sei auch durch die Berner Konvention eine zeitliche Befristung der Ausnahme nicht vorgeschrieben.
Die VBK erwägte hierzu (Erw. 6.), nur bei streng geschützten Arten, nicht aber bei geschützten Arten, müssten Fang- und Abschussbewilligungen befristet werden (BuA Nr. 2016/72 S. 16 f.). Bei geschützten Arten, wie dem Biber, müsse der Behörde ein diesbezügliches Ermessen eingeräumt werden (Art. 28a NSchG). Vorliegend sei einerseits das Fangen und Erlegen der Biber die einzige Möglichkeit des Schutzes der Hochwasserschutzanlage Hälos und es werde andererseits die Biberpopulation in ihrem Bestand nicht gefährdet. 
Dem hält die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 entgegen (Rz 25. - 27.), die VBK habe sich mit dem Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht auseinandergesetzt und keine eigene gedankliche Leistung erbracht. Zudem habe das Amt für Umwelt sein Ermessen missbraucht, denn das Amt für Umwelt habe keine Feststellungen getroffen, die aufzeigten, dass es erforderlich wäre, eine zahlenmässig unbeschränkte Eliminierung sämtlicher Biber auf dem Gemeindegebiet Balzers auf unbeschränkte Zeit zu bewilligen.
Der Verwaltungsgerichtshof folgt den Argumenten der Beschwerdeführerin nicht: 
Auf die Gesetzesmaterialien hat nicht nur die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde an die VBK, sondern auch die VBK in ihrer Entscheidung verwiesen. Die VBK wandte Art. 28 und 28a NSchG an, womit sie implizit zum Ausdruck brachte, dass die von der Beschwerdeführerin genannten schweizerischen Bestimmungen nicht analog anzuwenden sind.
Dass die verfahrensgegenständliche Massnahme des Fangens und Erlegens von Bibern im Gebiet Hälos und im Gebiet der Gemeinde Balzers unbefristet erlassen wurde, ist auch aus Sicht des Verwaltungsgerichtshofes verhältnismässig und damit rechtens. Dies ergibt sich aus der Überlegung, dass Biber - und zwar auch Einzeltiere -, die sich im Gebiet Hälos ansiedeln, die Hochwasserschutzanlage Hälos gefährden. Deshalb müssen Biber auf Dauer, also auf unbestimmte Zeit, von der Hochwasserschutzanlage Hälos ferngehalten werden. 
9.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 30. - 34.), dass eine zeitlich unbefristete Bestandsregulierung der Zulässigkeitsvoraussetzung der Kausalität widerspreche. Es dürften nur solche Einzeltiere erlegt werden, von denen eine Gefährdung der Hochwasserschutzanlage Hälos ganz konkret ausgehe. Eine undifferenzierte Entnahme, also eine Entnahme, die nicht danach unterscheide, ob es sich bei dem zu tötenden Tier um einen Biber handle, der von Balzers nach Triesen zuwandern werde, entspreche dieser Voraussetzung nicht. Als ultima ratio dürfe eine Bestandsregulierung nicht auch solche Biber eliminieren, von denen keine Gefahr ausgehe. Von den in Balzers revieransässigen Individuen gehe keine Gefahr aus. Auch sei das Eliminieren von in Balzers ansässigen Bibern deshalb unverhältnismässig, weil sich dort neue Biber ansiedeln würden, wenn die bereits ansässigen Individuen eliminiert würden. Durch das völlige Eliminieren der Biber würden auf diese Art verwaiste Habitate schon sehr rasch wieder durch neue, nachrückende Biber, also durch Individuen, die aus benachbarten Regionen zuwanderten, bevölkert. Deshalb sei es unzulässig, mit dem Argument der Gefahr einer Zuwanderung von Bibern aus Balzers nach Hälos mit dem Ziel zu operieren, die in Balzers lebende Population vollständig zu eliminieren. Hinzu komme, dass in Balzers bisher kein Bibernachwuchs geboren worden sei, der sich - frühestens nach zwei Jahren - auf Reviersuche begeben würde und aus diesem Grund aus Balzers abwandern könnte. Für die Hochwasserschutzanlage Hälos drohe durch Bibernachwuchs aus der Gemeinde Balzers daher noch für mindestens zwei Jahre keine Gefahr.
Hierzu führte die VBK aus (Erw. 7.), zum Schutz der Hochwasserschutzanlagen in Liechtenstein sei es notwendig, nicht nur solche Biber zu eliminieren, von denen ganz konkret eine Gefährdung einer Hochwasserschutzanlage ausgehe, sondern es müssten auch Massnahmen getroffen werden, um die Wahrscheinlichkeit der Besiedlung der Hochwasserschutzanlagen stark zu reduzieren (gemäss BuA Nr. 2016/72 S. 33).  
Hierzu rügt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 (Rz 28. - 29.), die Passage im BuA Nr. 2016/72, wonach "die Wahrscheinlichkeit einer Besiedlung der Hochwasserschutzanlagen stark zu reduzieren sei", sei nicht Bestandteil des geltenden liechtensteinischen Rechts. Geltend seien Art. 28a Abs. 2 Bst. c NSchG und Art. 9 Berner Konvention. Demnach müsse Art und Umfang jener Bedrohungslage, der man gestützt auf diese Normen begegnen wolle, festgestellt werden. Auf das Vorbringen in der Beschwerde vom 18. April 2017 gehe die VBK im Übrigen gar nicht ein.
Hierzu erwägt der Verwaltungsgerichtshof folgendes: 
Der Verwaltungsgerichtshof hat schon oben ausgeführt, dass die Unterinstanzen zu Recht feststellten, dass ein steter Zuwanderungsdruck von Bibern aus dem Gebiet Balzers in das Gebiet Hälos besteht. Diesem Zuwanderungsdruck ist dadurch zu entgegnen, dass auch im Gebiet Balzers Biber zu fangen und zu erlegen sind. Eine solche Massnahme ist gemäss Art. 28a NSchG zulässig.
Die Beschwerdeführerin bringt jedoch zu Recht vor, dass die VBK auf das Argument, in Balzers reviertreuansässige Biber müssten nicht gefangen und erlegt werden, weil sie selbst keine Gefahr für die Hochwasserschutzanlage Hälos darstellten, nicht eingegangen ist. Auch ist die VBK nicht auf die Argumente eingegangen, dass die bisherigen Biber im Gemeindegebiet Balzers noch nie Nachwuchs hatten und dass bei einer Eliminierung von reviertreuansässigen Bibern die dadurch verwaisten Reviere durch neu zuwandernde Biber neu besetzt würden.
Das Amt für Umwelt hat in seinem weiteren Verfahren auf diese Fragen und Argumente einzugehen und die nötigen Sachverhaltsfeststellungen zu treffen.
10.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 35. - 40.), die angefochtene Verfügung differenziere nicht zwischen jungen und erwachsenen Bibern. Eine solche Differenzierung sei jedoch notwendig, weil adulte Biber während der vom 01. März bis 30. September dauernden Aufzuchtzeit weder gefangen noch erlegt werden dürften. Auch differenziere die angefochtene Verfügung nicht zwischen Naturschutzgebieten und -zonen einerseits und anderen Gebieten andererseits. Dies sei aber notwendig, weil Art. 4 Bst. g der Verordnung LGBl. 1966 Nr. 16 für das Naturschutzgebiet Äulehäg vorschreibe, dass die Jagd und das Töten von freilebenden Tieren und das Zerstören ihrer Bauten und Brutstätten absolut verboten sei. Auch sei das Eliminieren aller Biber auf dem Gemeindegebiet Balzers nicht geeignet, die Hochwasserschutzanlage Hälos zu schützen, denn reviersuchende Biber hätten ein enorm grosses Wanderpotential und könnten den Rhein problemlos überwinden. Biber aus dem Schweizer Rheintal und aus Vorarlberg könnten ohne weiteres unbemerkt in das Gebiet Hälos einwandern. Eine punktuelle, auf das Gebiet der Gemeinde Balzers beschränkte Bestandesregulierung nütze daher nichts. Einziger Schutz der Hochwasserschutzanlage Hälos bildeten technische Vorkehrungen vor Ort. Die gänzliche Eliminierung aller Biber auf dem Gebiet der Gemeinde Balzers sei zudem deshalb kontraproduktiv, weil dann in diesem Gebiet keine Biber mehr vorhanden wären, die als Revierinhaber ihr Territorium markierten, um Eindringlinge in weitem Umkreis fernzuhalten. Das Töten der Biber in Balzers würde den Weg Richtung Hälos für reviersuchende Tiere wesentlich erleichtern.
Die VBK führte zu diesen Argumenten aus (Erw. 8.), Art. 28a NSchG verlange keine Differenzierung zwischen sesshaften (erwachsenen) und noch nicht sesshaften (jungen) Bibern. Technische Massnahmen seien in vielen liechtensteinischen Hochwasserschutzanlagen noch nicht umgesetzt und würden mehrere Millionen Franken kosten, sodass es zum Schutz dieser Hochwasserschutzanlagen notwendig sei, Biber fernzuhalten. Auch die Berner Konvention lasse letztlich den Abschuss von einzelnen Problemtieren der streng geschützten Arten als ultima ratio zu, nämlich dann, wenn grosse Schäden an Eigentum drohten oder die öffentliche Sicherheit und Gesundheit gefährdet sei.
Hierzu bringt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 vor (Rz 30. - 34.), Art. 28a Abs. 2 Bst. c NSchG ermögliche Ausnahmebewilligungen nur zu einer Abwendung von Gefahren. Dies führe die Regierung im BuA Nr. 2016/172 S. 33 denn auch so aus. Deshalb müssten sowohl eine tatsächlich bestehende Gefahr als auch die ganz konkreten Gefährder sachverhaltsmässig festgestellt werden. Ein solcher Gefährder sei nun aber ein Biber oder auch eine Biberpopulation, der/die in einem Revier ausserhalb der Hochwasserschutzanlage Hälos sesshaft und revieransässig sei, nicht. Solche Biber stellten für die Hochwasserschutzanlage Hälos keine Gefahr dar, weil sich ein solcher Biber äusserst territorial verhalte. Auf die übrigen Argumente der Beschwerdeführerin sei die VBK überhaupt nicht eingegangen.
Wie schon oben ausgeführt, ist die VBK in ihrer Entscheidung nicht auf die Frage eingegangen, ob es in Balzers sesshafte Biber gibt, die selbst nicht in die Hochwasserschutzanlage Hälos zuwandern werden und - wenn dem so ist - aus welchen Gründen diese Biber eliminiert werden müssen. Hierzu hat das Amt für Umwelt im fortgesetzten Verfahren entsprechende Sachverhaltsfeststellungen zu treffen und auf das Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen.
11.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 41. - 43.), die angefochtene Verfügung sei auch deshalb unverhältnismässig, weil sie die Zahl jener Individuen, die in Balzers rückwirkend per 03. März 2017 gefangen und erlegt werden dürften, nicht beschränke. Das Fehlen einer Obergrenze von zu erlegenden Tieren führe dazu, dass jene Untergrenze, unter der sich eine Population als nicht mehr selbsterhaltungsfähig erweise, über kurz oder lang erreicht werden könnte. Ausserdem sei Liechtenstein nach der Berner Konvention dazu verpflichtet, eine selbsterhaltungsfähige Biberpopulation auf seinem eigenen Staatsgebiet sicherzustellen. Das Hinzurechnen von Individuen aus nahegelegenen Regionen benachbarter Staaten sei nicht zulässig. Eine Ausnahmebewilligung zum Fangen und Erlegen von Tieren dürfe also gemäss Art. 26 NSchG und Art. 9 Berner Konvention nur erteilt werden, wenn die betroffene Population in ihrem Bestand nicht gefährdet werde.
Dem widersprach das Amt für Umwelt mit seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017. Es führte aus, dass sich eine Population von Tieren nicht durch ein Staatsgebiet, sondern über die fortpflanzungsfähige Einheit einer Tierart in einer Region definiere. Wie weit die Individuen einer Art maximal zu Zwecken der Fortpflanzung wanderten und wie gross die entsprechende Reviergrösse sei, sei je nach Tierart unterschiedlich. So hätten z.B. der Luchs, Wolf und Bär von sich aus schon grössere Reviere als die Fläche Liechtensteins sei. Daraus sei zu erkennen, dass Liechtenstein bereits aufgrund der Biologie der Tiere und der Kleinheit der Landesfläche niemals eine sich selbst erhaltende Luchs-, Wolf- oder Bärenpopulation auf seinem Staatsgebiet sicherstellen könne. Folglich würde Liechtenstein von Anfang an die Berner Konvention in Bezug auf diese Arten verletzen, ohne dass jemals Ausnahmen zum Abschuss verfügt werden müssten. Im Übrigen bestreite die Beschwerdeführerin nicht, dass die Biberpopulation im Rheintal zusammenhänge und somit eine fortpflanzungsfähige Einheit darstelle.
Die VBK erwägte (Erw. 9.), das Amt für Umwelt habe schon in der angefochtenen Verfügung ausgeführt, weshalb die räumlich begrenzte Entnahme von Bibern in den Gebieten Hälos und Balzers die Biberpopulation im Rheintal nicht gefährde. Somit sei die Nennung einer konkreten Obergrenze nicht notwendig.  
Dem hält die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 entgegen (Rz 35. - 39.), sie müsse ihr Vorbringen in der Beschwerde vom 18. April 2017 wiederholen. Zudem müsse sie nochmals vorbringen, dass in der Zeit vom 30. Juni 2016 bis 27. März 2017, also innerhalb von nur neun Monaten, bereits insgesamt zehn Biber im Gebiet Hälos und in Balzers erlegt worden seien. Es seien also allein auf dem südlichsten Teil Liechtensteins in einem sehr kurzen Zeitraum bis zu einem Zehntel der Alpenrheinpopulation von Bibern eliminiert worden. Somit sei nicht auszuschliessen, dass die mit der angefochtenen Verfügung zugelassenen Massnahmen, nämlich der Eliminierung von Bibern im Talraum der Gemeinde Balzers, an die Substanz der Alpenrheinpopulation gehen könnte.  
Der Verwaltungsgerichtshof erwägt hierzu wie folgt: 
Mit Verweis auf die oben zitierten Ausführungen des Amtes für Umwelt in dessen Stellungnahme vom 05. Mai 2017 vermag auch der Verwaltungsgerichtshof nicht zu erkennen, dass Liechtenstein aufgrund der Berner Konvention verpflichtet ist, auf dem eigenen Staatsgebiet eine eigene Biberpopulation aufrecht zu erhalten. 
Weshalb eine "Obergrenze" an zu fangenden und erlegenden Bibern zu setzen ist, vermag der Verwaltungsgerichtshof ebenfalls nicht zu erkennen. Wesentlich ist, dass die Hochwasserschutzanlage Hälos vor Bibern geschützt werden muss. Hierzu ist es zumindest notwendig, alle, also eine nach oben hin unbegrenzte Anzahl von Bibern, die sich heute oder in Zukunft im Gebiet Hälos befinden, zu eliminieren. Damit dies gelingt, sind auch jene Biber zu eliminieren, die künftig aus dem Gebiet von Balzers in das Gebiet Hälos wandern werden.  
Dass die Alpenrheinpopulation an Bibern durch die verfahrensgegenständliche Massnahme gefährdet ist, stellt die Beschwerdeführerin nicht unter Beweis und ist auch nicht zu erkennen. Selbst wenn es richtig sein sollte, dass in der Zeit zwischen dem 30. Juni 2016 und dem 27. März 2017 in den Gebieten Hälos und Balzers zehn Biber durch Unfälle (etc.) starben, heisst dies nicht, dass in den nächsten neun Monaten wiederum zehn Biber durch Unfälle (etc.) "erlegt" werden und dass sich dies alle neun Monate wiederholen wird. Dass in absehbarer Zeit so viele Biber in den Gebieten Hälos und Balzers erlegt werden, dass von einer Gefahr für die Alpenrheintalpopulation gesprochen werden müsste, ergibt sich aus nichts. Sollte dennoch eine solche Gefahr eintreten, kann das Amt für Umwelt die angefochtene Verfügung abändern oder aufheben, nötigenfalls auch über Antrag der Beschwerdeführerin.
12.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 44. - 46.), zu einer Bestandesregulierung dürfe nur dann gegriffen werden, wenn zumutbare Präventionsmassnahmen bereits ergriffen worden und erfolglos geblieben seien. Solche Präventionsmassnahmen könnten z.B. im Einbau von Gittern oder von Kunstbauten für Biber oder in Gestalt einer Abflachung von Ufern bestehen. Sie seien auch parallel zu einer Bestandesregulierung zu ergreifen. Auch deshalb sei mangels vorgenommener Präventionsmassnahmen die angefochtene Verfügung unverhältnismässig. Obwohl sich Biber im Gebiet Hälos schon im Jahr 2012 angesiedelt hätten, hätten es die zuständigen Behörden bis heute unterlassen, Präventionsmassnahmen zu ergreifen, um die Hochwasserschutzanlage Hälos bibersicher zu machen. Es sei also nicht der Biber, der für die aktuelle Situation im Gebiet Hälos verantwortlich sei, sondern die Behörden seien es. Auch fehle es bis heute an einem Biberkonzept und einem Bibermanagement.
Hierzu äusserte sich das Amt für Umwelt in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 dahingehend, dass das Amt für Umwelt zusammen mit dem Amt für Bevölkerungsschutz seit etwa drei Jahren an einer präventiven Lösung für die Sichermachung der Retentionsanlage Hälos arbeite. Bei all diesen Besprechungen sei auch die Beschwerdeführerin zugegen gewesen. Die Beschwerdeführerin wisse also, dass die Vergitterung der Hochwasserschutzdämme aufgrund der schwimmenden Konstruktion teilweise nicht möglich sei. Auch das Aufstellen von Zäunen rund um den Weiher sei diskutiert worden, letztlich jedoch verworfen worden, da diese Massnahme auch andere wandernde Tiere massiv einschränken würde und keinen absoluten Schutz für die Anlage brächte, da die Wasserzu- und -abflussstellen nicht abgezäunt werden könnten. Deshalb seien die Behörden im Sommer 2016 zum Schluss gekommen, dass die einzig wirksame Massnahme zur Fernhaltung des Bibers aus der Hochwasserschutzanlage Hälos die Umgestaltung der Anlage darstelle. Diskutiert worden sei die Trockenlegung der Anlage unter Berücksichtigung des Erhalts von Naturwerten. Die Umgestaltung hätte einerseits ca. eine halbe Million Franken Kosten zur Folge und wäre andererseits auch eine weitgehende landschaftliche Veränderung. Anfangs 2017 seien die Pläne zur Umgestaltung wieder an einem runden Tisch, bei welchem auch die Beschwerdeführerin zugegen gewesen sei, vorgestellt worden. Die Gemeinde Triesen habe sich jedoch gegen diesen Eingriff in Natur und Landschaft ausgesprochen, weshalb diese Lösung zumindest nicht kurzfristig umgesetzt werden könne. Folglich seien alle denkbaren präventiven Massnahmen zur Sichermachung der Retentionsanlage Hälos geprüft worden. Eine andere befriedigende Lösung, wie es Art. 9 der Berner Konvention verlange, habe bislang nicht gefunden und umgesetzt werden können. Deshalb sei nur noch die Massnahme der Entnahme der Tiere verblieben, um die Gefahr schnellstmöglich abzuwenden.
Die VBK führte diesbezüglich aus (Erw. 10.), das Amt für Umwelt habe die Möglichkeit der Präventionsmassnahmen ausreichend geprüft. Auch sei darauf hinzuweisen, dass gemäss Protokoll vom 17. Februar 2017 in Liechtenstein nicht mehr von biberfreien Gebieten, sondern nur von biberarmen Gebieten gesprochen werden könne. Die Kosten der bis heute erfolgten Vergitterungen von vier anderen Schlammsammlern als der Anlage Hälos hätten sich auf ca. CHF 900'000.00 belaufen. Eine Hochrechnung auf die noch verbleibenden, vom Biber bedrohten Anlagen belaufe sich auf ca. 7 Mio. Franken.
Die Beschwerdeführerin bringt nun in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 vor (Rz 40. - 41.), die Behörden seien bis heute davon ausgegangen, dass die Hochwasserschutzanlage Hälos durch Präventionsmassnahmen geschützt werden könne. Im Übrigen seien Schutzmassnahmen andernorts sehr wohl getroffen worden, nämlich in Gestalt von Vergitterungen von vier Schlammsammlern. Deshalb könne nur wiederholt werden, dass ohne solche Präventionsmassnahmen nicht zum schärfsten aller gesetzlich vorgesehenen Mittel, nämlich der Bestandesregulierung, gegriffen werden dürfe.
Hierzu erwägt der Verwaltungsgerichtshof wie folgt: 
Die Beschwerdeführerin hält den Argumenten des Amtes für Umwelt in deren Stellungnahme vom 05. Mai 2017 nichts Substantiiertes entgegen. Sie bringt nicht konkret vor, dass eine Vergitterung der Hochwasserschutzdämme der Anlage Hälos - entgegen den Ausführungen des Amtes für Umwelt - sehr wohl möglich ist. Auch bestreitet sie nicht, dass das Aufstellen von Zäunen massive Beeinträchtigungen für andere wandernde Tiere hätte und ausserdem keinen absoluten Schutz darstellt, weil weder Wasserzulaufstellen noch Wasserablaufstellen abgezäunt werden können und deshalb der Biber durch diese Stellen ohne weiteres in die Hochwasserschutzanlage Hälos eindringen kann.
Das Amt für Umwelt hat auch aufgezeigt, dass eine "Umgestaltung", also eine Trockenlegung der Anlage Hälos beträchtliche Nachteile hätte. Es ist offensichtlich, dass all jene Tiere, die im Wasser leben oder auf stehendes Wasser (Teich) angewiesen sind, durch eine Trockenlegung aus dem Gebiet der Hochwasserschutzanlage Hälos eliminiert würden. Die Beschwerdeführerin bringt nicht substantiiert vor, dass es unverhältnismässig ist, nicht all dieser "Wassertiere" sondern (nur) die Biber aus der Anlage Hälos zu verbannen.
13.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (Rz 47. - 48.), die Biber dürften nicht mittels Direktabschuss erlegt werden. Aus der Stellungnahme Nr. 146/2017 S. 17 ergebe sich, dass ein Direktabschuss im Gewässer aus sicherheitstechnischen und ethischen Gründen meist nicht in Frage komme, da die Kugel auf der Wasseroberfläche in alle Richtungen abgelenkt werden könne und eine Nachsuche bei einem angeschossenen Tier fast unmöglich sei. Gerade im Gebiet Hälos sei es schwierig, einem angeschossenen Tier nachzusuchen, weil das Gebiet Hälos verhältnismässig gross sei. Vor allem in den Sommermonaten, in denen der Bewuchs an den Rändern des Wasserbeckens besonders ausgeprägt sei, könne ein angeschossenes Tier kaum je aufgefunden werden. Abgesehen davon dürfe der Mensch nicht zu ethisch überaus fragwürdigen Massnahmen wie z.B. zu Direktabschüssen greifen, wenn er es zuvor unterlassen habe, Präventionsmassnahmen zu ergreifen oder ein Biberkonzept zu erstellen.
Hierzu äusserte sich das Amt für Umwelt in seiner Stellungnahme vom 05. Mai 2017 dahingehend, dass die mit der angefochtenen Verfügung eingeräumte Möglichkeit eines Direktabschusses unter dem Vorbehalt von Sicherheit und Tierschutz stehe. Sofern die Bedingungen der Sicherheit und des Tierschutzes nicht erfüllt seien, sei ein Direktabschuss auch nicht zulässig. Darüberhinaus werde mit der Ausnahmebewilligung einer durch den Biber verursachten unmittelbaren Gefahr entgegengewirkt. Sollten sich die Biber-Kastenfallen als nicht geeignete Mittel zur Bannung dieser Gefahr herausstellen, so komme nur der Direktabschluss in Betracht, aber eben nur, sofern die Belange der Sicherheit und des Tierschutzes eindeutig gewahrt seien. Mit dem Erlegen eines Bibers seien fachlich geeignete, d.h. jagdlich ausgebildete Personen zu betrauen, welche sich mit der Waffenhandhabung und den ethischen Aspekten eines Abschusses auskennen.
Die VBK vermerkte hierzu (Erw. 11.), ein genereller Ausschluss des Direktabschusses lasse sich auch aus den Gesetzesmaterialien nicht entnehmen. Deshalb sei ein Direktabschuss zulässig. 
Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 vor (Rz 42.), aus den von ihr zitierten Materialien ergebe sich klar, dass der Direktabschuss am Gewässer nicht generell zulässig sei, d.h. ohne irgendeine sicherheitstechnische oder ethische Beschränkung. 
Aus dem Vorbringen der Beschwerdeführerin vermag der Verwaltungsgerichtshof nicht zu erkennen, weshalb ein Direktabschuss am Gewässer rechtlich unzulässig sein soll, zumal das Amt für Umwelt in seiner Verfügung vom 30. März 2017 in Spruchpunkt 1.3. ausdrücklich aufführte, dass ein solcher Direktabschuss nur unter Wahrung der Belange der Sicherheit und des Tierschutzes zulässig ist und nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden darf.
14.
Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vom 18. April 2017 vor (III.), das Amt für Umwelt hätte einem allfälligen Rechtsmittel gegen deren Verfügung vom 30. März 2017 die aufschiebende Wirkung nicht entziehen dürfen. Das Amt für Umwelt führe in der angefochtenen Entscheidung nicht aus, weshalb es eine solche aufschiebende Wirkung entziehe. Es führe nicht aus, weshalb in Balzers revieransässige Biber sofort eliminiert werden müssten. Es stelle auch nicht fest, dass in Balzers revieransässige Biber tatsächlich in das Gebiet Hälos zuwanderten oder eine solche Zuwanderung unmittelbar drohe. Die aufschiebende Wirkung dürfte auch deshalb nicht entzogen werden, weil das Töten von Bibern irreversibel und nicht mehr gut zu machen sei.
Die VBK führte aus (Erw. 13.), sie könne auf ihre Erwägungen zu Erw. 2.1. ff. verweisen. Zudem sei mit der VBK-Entscheidung der Antrag der Beschwerdeführerin, ihrer Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, gegenstandslos geworden. 
In ihrer Beschwerde vom 14. Juli 2017 bringt die Beschwerdeführerin vor (Rz 44. - 45.), die Gewährung der aufschiebenden Wirkung sei seit Zugang der angefochtenen Entscheidung nicht weniger dringlich geworden. Die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung könne dadurch erfolgen, dass der vom Amt für Umwelt verfügte Entzug der aufschiebenden Wirkung nur für die Entnahme von Bibern aus der Hochwasserschutzanlage Hälos gelte, nicht aber auch für die Entnahme von Bibern aus den Talgewässern der Gemeinde Balzers. Es drohe keine unmittelbare Gefahr des Zuwanderns von Bibern aus dem Gebiet Balzers in das Gebiet Hälos, sodass es nicht notwendig sei, das irreversible Töten von Bibern in den Talgewässern der Gemeinde Balzers sofort an die Hand zu nehmen.
Der Beschwerdeführerin ist insoweit zuzustimmen, als sie vorbringt, dass weder aus der Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 noch aus der Entscheidung der VBK ersichtlich ist, weshalb einer Beschwerde gegen die Verfügung des Amtes für Umwelt die aufschiebende Wirkung entzogen werden muss, soweit sich die Verfügung auf die Eliminierung von Bibern im Raum Balzers bezieht. Deshalb hat das Amt für Umwelt im fortgesetzten Verfahren hierzu entsprechende Sachverhaltsfeststellungen zu treffen und Ausführungen zu machen.
15.
Das gegenständliche Verwaltungsverfahren wird somit zur Ergänzung und neuerlichen Entscheidung an das Amt für Umwelt zurückgeleitet. Dabei ist Folgendes zu beachten:
Soweit sich die Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 auf die Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen bezieht, ist sie in Rechtskraft erwachsen und bleibt in diesem Umfang aufrecht. Soweit die Beschwerdeführerin die Verfügung des Amtes für Umwelt auch in Bezug auf die Biber in der Hochwasserschutzanlage Hälos anfocht, kommt ihren Beschwerden an die VBK und den Verwaltungsgerichtshof keine Berechtigung zu, sodass die genannte Verfügung auch in diesem Umfang in Rechtskraft erwachsen ist und aufrecht bleibt.
Die Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 wird, soweit sie sich auf die Hochwasserschutzanlage Hälos bezieht, jedoch insoweit aufgehoben, als sie in Ziff. 1.1. ihres Spruches eine Rückwirkung auf den 03. März 2017 vorsah. Wenn in der Hochwasserschutzanlage Hälos in der Zeit vom 03. März 2017 bis zum Erlass der Verfügung am 30. März 2017 Biber gefangen oder erlegt wurden, stellt sich die Frage, ob dies zulässig war. Das Amt für Umwelt hätte also im weiteren Verfahren und in seiner neuerlichen Entscheidung zu prüfen und zu begründen, weshalb die am 30. März 2017 verfügte Rückwirkung notwendig und verhältnismässig war.
Zur Klarstellung, inwieweit die genannte Verfügung aufrecht bleibt, hat der Verwaltungsgerichtshof im Spruch des gegenständlichen Urteils eine entsprechende Feststellung getroffen.
Die Verfügung vom 30. März 2017 wird, soweit sie sich auf die Talgewässer der Gemeinde Balzers bezieht, zur Gänze aufgehoben. Hierüber hat das Amt für Umwelt neuerlich zu entscheiden. Dabei geht es insbesondere um die Fragen, ob zwischen sesshaften und nicht-sesshaften Bibern unterschieden werden muss und ob (auch) in Bezug auf das Gemeindegebiet Balzers die Ausnahmebewilligung rückwirkend bis zum 03. März 2017 erteilt werden muss.
Da die Verfügung des Amtes für Umwelt vom 30. März 2017 in Bezug auf die Hochwasserschutzanlage Hälos in Triesen rechtskräftig ist, können dort weiterhin Biber gefangen und erlegt werden. Da die genannte Verfügung in Bezug auf die Talgewässer der Gemeinde Balzers hiermit aufgehoben ist, dürfen dort ab sofort keine Biber mehr gefangen und erlegt werden. Es steht jedoch dem Amt für Umwelt frei, nötigenfalls eine einstweilige Verfügung zu erlassen. Sollte das Amt für Umwelt in seiner neuerlichen Entscheidung wiederum eine Bewilligung zum Fangen und Erlegen von (allen oder gewissen) Bibern in den Talgewässern der Gemeinde Balzers erteilen, hat es auch zu prüfen und zu begründen, ob es einer Beschwerde gegen diese neuerliche Entscheidung die aufschiebende Wirkung entziehen soll.
16.
Die Kostenentscheidung stützt sich auf Art. 41 i.V.m. Art. 36 Abs. 1 LVG. Parteikosten können keine zugesprochen werden, da nach der steten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes Parteikosten bei Anwendbarkeit der Bestimmung von Art. 36 Abs. 1 LVG nur dann zugesprochen werden können, wenn es sich beim Verwaltungsverfahren um ein kontradiktorisches Verfahren handelt, was vorliegend nicht der Fall ist. Die Beschwerdeführerin begründet denn auch nicht, weshalb ihr entgegen dieser Rechtsprechung Parteikosten zuzusprechen wären.