VGH 2020/029
Zurück Druckansicht Navigation anzeigen
29.05.2020
VGH
Urteil
Sprüche: abgewiesen
VGH 2020/029
Der Verwaltungsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, hat durch die
Richterlic.iur. Andreas Batliner, Präsident
lic.iur. Marion Seeger
lic.iur. Adrian Rufener
Dr.iur. Esther Schneider
lic.iur. Daniel Tschikof
in der Beschwerdesache des
Beschwerdeführers:
A
Flüchtlingszentrum
Heuweg 8
9490 Vaduz


vertreten durch:

wegenAsyl
gegenEntscheidung der Regierung vom 17. Dezember 2019, LNR 2019-1510 BNR 2019/1726 REG 2582
am 29. Mai 2020
entschieden:
1.Die Beschwerde vom 14. Januar 2020 gegen die Entscheidung der Regierung vom 17. Dezember 2019 zu LNR 2019-1510 BNR 2019/1726 REG 2582 wird abgewiesen und die angefochtene Entscheidung bestätigt.
2.Der Antrag des Beschwerdeführers vom 14. Januar 2020 auf Gewährung der Verfahrenshilfe in vollem Umfang zur Erhebung einer Beschwerde gegen die Regierungsentscheidung vom 17. Dezember 2019 wird abgewiesen.
3.Die Kosten des Verfahrens verbleiben beim Land.
4.Das Land Liechtenstein ist schuldig, dem Beschwerdeführer Parteikosten in der Höhe von 1'386.00 binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu bezahlen.
TATBESTAND
1.
Der Beschwerdeführer reiste am 23.09.2015 in Liechtenstein ein und stellte bei der Landespolizei ein Asylgesuch. Er gab an, am *** in Dhaka, Bangladesch, geboren und Staatsgehöriger von Bangladesch zu sein. Seine Muttersprache sei Bangla (auch: Bengalisch) und er werde in Bangladesch aufgrund seines Glaubens als „Muslim-Sheaa“ verfolgt.
Der Beschwerdeführer machte im Personalienblatt keine Angabe zu seiner Volksgruppenzugehörigkeit. Er legte zum Nachweis seiner Identität - abgesehen von einer Geburtsurkunde, ausgestellt am *** auf den Beschwerdeführer - im Verfahren keine Identitätsdokumente vor.
2.
Ein am 25.09.2015 durchgeführter EURODAC-Fingerabdruckvergleich ergab, dass der Beschwerdeführer bereits am *** in Griechenland ein Asylgesuch gestellt hatte.
Der Beschwerdeführer gab in seiner Einreisebefragung vom selben Tag auf Englisch an, Bangladesch Anfang Januar 2011 mit dem Flugzeug nach Pakistan verlassen zu haben. Er habe sich dann neun Monate illegal in Rumänien aufgehalten, bevor er nach Griechenland gefahren sei, wo er ebenfalls illegal aufhältig gewesen sei. Im Oktober 2013 sei er verhaftet worden und ins Gefängnis gekommen. Nach seiner Entlassung im Dezember 2014 habe er für sechs Monate in Griechenland gearbeitet. Im Sommer 2015 sei er von dort weiter bis nach Liechtenstein gereist. Der Beschwerdeführer gab an, er sei Angehöriger der Minderheit der Schia. Im Heimatland habe es zahlreiche Auseinandersetzungen mit Sunniten gegeben. Dies sei kein politisches, sondern ein religiöses Problem.
3.
Erster Verfahrensgang
Der Beschwerdeführer wurde vom Ausländer- und Passamt (APA) am 16.03.2016 sowie am 02.09.2016 (auf eigenen Wunsch nicht auf Bangla, sondern auf Urdu) zu seinen Asylgründen befragt. Er führte zusammengefasst aus, sein Vater stamme aus Pakistan und sie seien Angehörige der Minderheit der Bihari. Er selbst sei jedoch in Manikdi Bazar / Dhaka / Bangladesch geboren und Staatsangehöriger von Bangladesch. Er habe dort zusammen mit seinem Vater in einem gemieteten Zweizimmer-Appartement gewohnt. Sein Vater habe als Geschäftsmann einen Kiosk betrieben. Der Beschwerdeführer habe keine Geschwister. Ausser seines Geburtsscheins habe er in Bangladesch keine Dokumente erhalten können. Es gebe nur zwei Orte - Chittagong (Hamzar Bagh) und Dhaka (College Gate) - an, denen Angehörige seiner Minderheit in Bangladesch leben könnten. 
Als Schiiten dürften sie in Bangladesch ihren Glauben nicht frei ausüben. Ein Kollege und er hätten nachts Plakate für ihre Glaubensveranstaltungen aufgehängt, was er über mehrere Jahre hinweg alle zwei bis drei Monate gemacht habe. Die Sunniten hätten dies irgendwie herausgefunden und seien am *** nachts zu ihm nach Hause in Dhaka gekommen. Sie hätten ihn und seinen Vater mit einem Messer und einem Baseballschläger angegriffen und verletzt. Nachbarn seien ihnen zu Hilfe gekommen, sonst wären sie getötet worden. Der Beschwerdeführer und sein Vater hätten wegen des Angriffs nicht zur Polizei oder ins Krankenhaus gehen können, weil ihnen gedroht worden sei. Der Beschwerdeführer habe die Personen nicht erkennen können, aber später erfahren, dass die Gruppe B hinter dem Angriff stecke, die Mudschaheddin. Zwei führende Köpfe dieser Bande seien festgenommen worden. Ein Onkel des Beschwerdeführers habe in Georgien mit denselben Gründen Asyl erhalten.
Im Jahr 2008 (an anderer Stelle Ende 2007 bzw. im September 2007) sei der Beschwerdeführer nach Indien gegangen. Dort sei er ein Jahr geblieben und 2008 nach Bangladesch zurückgekehrt, wo er sich erst eineinhalb Jahre in Chittagong bei einem Schiiten-Komitee und dann in Dhaka aufgehalten habe. Die Glaubensgemeinschaft des Beschwerdeführers habe nur etwa 400 bis 450 Mitglieder. Alle Mitglieder dieser Glaubensgemeinschaft würden durch die Regierung belästigt. Als er geschlagen worden sei, habe man ihm gesagt, dass er das Land verlassen müsse, weil man ihn sonst umbringen werde. 
Am *** sei er dann nach Rumänien gegangen. Sein Vater habe ihm einen bengalischen Reisepass mit rumänischem Visum gekauft. Hierfür habe dieser seinen Kiosk verkauft. Als sein Vater am *** eines natürlichen Todes gestorben sei, sei der Beschwerdeführer bereits in Griechenland gewesen. Seither habe er keinen Kontakt mehr zu seinem Onkel, der in Georgien sei (an anderer Stelle: nach Bangladesch zurückgekehrt sei und die Mietwohnung des Vaters bewohne). Derzeit habe er nur ab und zu Kontakt zu einem Freund in Bangladesch und erkundige sich im Internet über die Lage im Heimatland. Bei einer Rückkehr gebe es nur zwei Ortschaften, in denen er leben könnte. Er würde dieselben Probleme erneut bekommen.
4.
Mit Entscheidung vom 08.11.2016, LNR 2016-1469 BNR 2016/1593 REG 2582, hielt die Regierung fest, dass die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers nicht erfüllt sei und sein Asylgesuch abgewiesen werde. Der Beschwerdeführer werde weggewiesen und habe das Fürstentum Liechtenstein binnen sieben Tagen ab Rechtskraft zu verlassen, wobei für den Unterlassungsfall Zwangsmittel angeordnet seien. Die Kosten verblieben beim Land.
5.
Der dagegen mit Schriftsatz vom 18.11.2016 erhobenen Beschwerde gab der Verwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 27.03.2017 zu VGH 2016/192 dahingehend statt, dass die Entscheidung der Regierung vom 08.11.2016 aufgehoben und die vorliegende Rechtssache zur Verfahrensergänzung und neuerlichen Entscheidung an die Regierung zurückverwiesen wurde. Begründend führte der Verwaltungsgerichtshof im Wesentlichen aus, dass die Regierung den wesentlichen Sachverhalt nicht hinreichend festgestellt habe und insbesondere unklar bleibe, ob diese dem Beschwerdeführer seine Zugehörigkeit zur Volksgruppe der Bihari und zur religiösen Minderheit der Schia glaube, wofür einige Ausführungen der Regierung sprächen, jedoch fehlten gleichermassen Feststellungen zur aktuellen Lage dieser Minderheiten im Heimatland. 
Für dieses Beschwerdeverfahren wurde dem Beschwerdeführer Verfahrenshilfe in vollem Umfang unter Beigebung eines Rechtsanwaltes zum Verfahrenshelfer gewährt.
6.
Zweiter Verfahrensgang
Am 10.10.2017 fand eine weitere Asylbefragung des Beschwerdeführers vor dem APA statt, in der dieser erläuterte, dass es für ihn aufgrund der allgemein schlechten Lage in Bangladesch unmöglich sei, zurückzukehren. Er selbst sei von der Regierungspartei geschlagen worden und habe deshalb das Land verlassen. Er sei politisch aktiv gewesen und habe im Auftrag der Regierung Poster/Plakate aufgehängt (S. 3) bzw. für die Opposition C gearbeitet (S. 4). Die Erklärung des APA, wonach die allgemeine Situation der Biharis in Bangladesch asylrechtlich gemäss einschlägigen BVGer-Entscheiden weitgehend unbeachtlich sei und es auf eine persönliche und konkrete Verfolgungssituation ankomme, kommentierte der Beschwerdeführer nicht spezifisch. Er fügte hinzu, dass er einen Arbeitgeber in Liechtenstein habe und nicht so einfach zurückgeschickt werden könne. Angesprochen auf seinen aktenkundigen Drogenkonsum führte der Beschwerdeführer aus, dass er nicht mehr so viel konsumiere wie früher.
7.
Das APA hatte die griechischen Behörden am 22.09.2017 gestützt auf Art. 34 Dublin-III-Verordnung um Informationen aus dem damaligen griechischen Asylverfahren ersucht. Die wesentlichen Teile des am 27.10.2017 übermittelten Befragungsprotokolls wie auch der griechischen Entscheidung vom 05. bzw. 07.08.2015 wurden durch das APA in weiterer Folge übersetzt.
Seine dortigen Aussagen wurden dem Beschwerdeführer im Beisein seines Rechtsvertreters in der Asylbefragung vom 12.04.2019 vorgehalten. Während der Beschwerdeführer bisher im Verfahren in Liechtenstein angegeben hatte, keine Geschwister zu haben und 1986 geboren worden zu sein, hatte er in Griechenland noch ausgeführt, dass er einen Bruder sowie drei Schwestern habe, die alle verheiratet seien. Auch er selbst sei verheiratet und 1984 geboren worden. Zudem besitze die Familie im Heimatland - laut seinen Angaben in Griechenland - ein Gebäude mit 12 Wohnungen, die zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Bruder aufgeteilt worden seien, wobei sie von den Einnahmen auch die Schwester unterstützt hätten. Auf diesen Vorhalt führte der Beschwerdeführer aus, dass die Angaben in Griechenland nicht stimmten, weil er aufgrund seiner Griechischkenntnisse keinen Übersetzer gehabt habe. Er habe nur einen Bruder, aber keine Schwestern, sei 1986 und nicht 1984 geboren. Sein Bruder sei vor eineinhalb Jahren zu seinem Onkel nach Georgien gezogen. Der Beschwerdeführer habe nicht seine Schwester, sondern die Frau seines Bruders finanziell unterstützt. 
Zu seinen Fluchtgründen hatte der Beschwerdeführer im griechischen Verfahren keine Verfolgung bzw. Diskriminierung aufgrund seiner Minderheitenvolksgruppe und der Zugehörigkeit zur religiösen Minderheit des schiitischen Islams, sondern angegeben, dass er Sunnite sei und seine Heimat wegen der psychischen Krankheit seines Bruders verlassen habe, der ihn von klein auf geschlagen habe. Der Beschwerdeführer führte dazu vor dem APA aus, dass sein Bruder ein grosses Problem für die Familie darstelle, überdies habe der Beschwerdeführer aber politische Probleme. Er sei weder Angehöriger der Minderheit der Bihari noch Schiite. 
Das APA informierte den Beschwerdeführer, dass im griechischen Protokoll festgehalten worden sei, dass ein Dolmetscher anwesend und die Einvernahme aufgezeichnet worden war. Der Beschwerdeführer gab dazu an, dass dies stimme, er habe aber Probleme mit Dolmetschern. Eine Wegweisung nach Bangladesch stelle eine grosse Gefahr für ihn dar. Seit dreizehn Jahren sei die D an der Macht und er sei von der C, C, und könne deshalb aus politischen Gründen nicht in seine Heimat zurück. Der Führer seiner Partei sei im Gefängnis. Er habe als Road bzw. Field-Worker für seine Partei Plakate geklebt. Er habe keine wesentliche Rolle in der Partei gehabt, sonst hätte er nicht um Asyl ansuchen müssen, weil diejenigen mit einer wesentlichen Rolle sehr viel Geld und grossen Einfluss hätten. Zum Beweis könne er Dokumente - auch vom Polizeiposten - besorgen, diese würden aus Bangladesch stammen.
Dem Beschwerdeführer wurde - in Anwesenheit seines Rechtsvertreters - eine Frist zur Beschaffung der angekündigten Dokumente von vier Wochen, bis zum 12.05.2019, eingeräumt. Er wurde auch darauf hingewiesen, dass jegliche Dokumente in Bangladesch leicht beschafft werden könnten und bei der Beurteilung diesbezüglich geprüft werden würden. Bis zum Entscheidungszeitpunkt legte der Beschwerdeführer keinerlei Dokumente vor.
8.
Mit Urteil des Obergerichts vom 04.09.2018 zu 14 ES.2017.83 ON 106 wurde gegen den Beschwerdeführer wegen des Vergehens nach Art. 20 Abs. 1 Bst. c, d und e BMG sowie § 165 Abs. 2 StGB im Tatzeitraum von Oktober 2015 bis zum 20.03.2018 eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten, bei einer Probezeit von drei Jahren, verhängt.
Mit Schriftsatz vom 04.04.2019 erging die Mitteilung des Landgerichts an das APA gemäss Art. 69 AuG bzw. Art. 58 Abs. 4 PFZG zu 15.EU.2019.47 ON 4, dass gegen den Beschwerdeführer wegen des Verdachtes des Vergehens der Körperverletzung nach § 83 Abs. 1 StGB ein Strafverfahren eingeleitet worden sei.
9.
Mit Entscheidung vom 17.12.2019, LNR 2019-1510 BNR 2019/1726 REG 2582, hielt die Regierung fest, dass die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers nicht erfüllt sei und sein Asylgesuch abgewiesen werde (Ziff. 1). Der Beschwerdeführer werde weggewiesen und habe das Fürstentum Liechtenstein binnen vierzehn Tagen ab Rechtskraft zu verlassen (Ziff. 2), wobei für den Unterlassungsfall angemessene Zwangsmittel angeordnet seien (Ziff. 3). Der Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe werde vollumfänglich abgewiesen und dem Beschwerdeführer werde keine Verfahrenshilfe für das erstinstanzliche Asylverfahren gewährt (Ziff. 4). Der Beschwerdeführer sei schuldig, die Entscheidungsgebühr von CHF 100.00 binnen 14 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft zu bezahlen (Ziff. 5). 
Die Regierung stellte als entscheidungswesentlichen Sachverhalt fest, dass der Beschwerdeführer Staatsangehöriger von Bangladesch und am *** geboren worden sei. Er sei ledig und gehe in Liechtenstein im Entscheidungszeitpunkt keiner Erwerbstätigkeit nach. Vom 01.12.2016 bis 11.08.2019 sei er in einem Gasthaus erwerbstätig gewesen.
Nach seiner Einreise in Liechtenstein am 23.09.2015 habe der Beschwerdeführer ein Asylgesuch gestellt. Zuvor habe er sich längere Zeit in Griechenland aufgehalten und sei dort inhaftiert gewesen. Ein in Griechenland gestelltes Asylgesuch sei durch die zuständigen griechischen Behörden abgelehnt worden.
Der Beschwerdeführer habe einen Onkel und einen Bruder, die beide in Georgien lebten. Unter anderem wegen seines psychisch kranken Bruders, der den Beschwerdeführer geschlagen habe, habe der Beschwerdeführer Bangladesch damals verlassen.
Entgegen seiner anfänglichen Angaben in Liechtenstein, wonach der Beschwerdeführer der Volksgruppe der Bihari angehöre und Schiit sei, sei er in Wahrheit Sunnit und kein Bihari. Es könne nicht festgestellt werden, dass der Beschwerdeführer aufgrund einer Tätigkeit für die C (C) als Roadworker, der Plakate für die Partei klebte, durch Vertreter der D verfolgt, bedroht oder belästigt worden sei. Nicht festgestellt werden könne, dass der Beschwerdeführer und sein Vater im Jahr *** von Parteianhängern in der Nacht überfallen und dabei ua mit einem Messer schwer verletzt worden seien. Nicht festgestellt werden könne, dass der Beschwerdeführer in Pakistan von Parteianhängern der D verfolgt werde. Ebenfalls nicht festgestellt werden könne, dass etliche Widersprüche auf die mangelhafte Qualität der in diversen Befragungen beigezogenen Dolmetscher zurückzuführen seien.
Zur Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung stellte die Regierung disloziert fest, dass der Beschwerdeführer gesund, arbeitsfähig und im besten Schaffensalter sei. Er habe die Möglichkeit, sich ein neues soziales Netz aufzubauen und für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit werde ihm durch seine überdurchschnittliche Schulbildung erleichtert. Ihm sei Rückkehrhilfe und die Förderung bei der Existenzgründung angeboten worden. Die Grundversorgung der Bevölkerung sei in Bangladesch gesichert. Rückkehrern drohten in Bangladesch keine speziellen Repressalien.
10.
Mit Schriftsatz vom 14.01.2020 erhob der Beschwerdeführer gegen die Regierungsentscheidung vom 17.12.2019 mittels seines Rechtsvertreters Vorstellung an die Regierung und Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof, stellte einen Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe und legte sein Kostenverzeichnis vor.
Der Beschwerdeführer stellte den Antrag, der Verwaltungsgerichtshof wolle der Beschwerde vollumfänglich Folge geben und die Entscheidung der Regierung vom 17.12.2019, LNR 2019-1510 BNR 2019/1726 REG 2582, dahingehend abändern, dass dem Antrag des Beschwerdeführers auf Gewährung des Asyls stattgegeben werde; in eventu die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers im Fürstentum Liechtenstein aussprechen; in eventu eine mündliche Verhandlung ansetzen. In eventu wolle der Verwaltungsgerichtshof der Beschwerde insofern stattgeben, als die Entscheidung der Regierung vollumfänglich aufgehoben und die Verwaltungsrechtssache unter Bindung an die Rechtsansicht des Verwaltungsgerichtshofes zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an die Unterinstanz zurückgeleitet werde. In jedem Fall wolle der Verwaltungsgerichtshof die Verfahrenskosten beim Land Liechtenstein belassen und das Land Liechtenstein dazu verpflichten, dem Beschwerdeführer seine nachstehend verzeichneten Kosten zu Handen seines Rechtsvertreters binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen. Gegenständlich sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage, die Kosten für dieses Verfahren ohne Beeinträchtigung seines notwendigen Lebensunterhaltes zu bestreiten. Da die Rechtsverfolgung weder mutwillig noch aussichtslos sei, werde der Antrag gestellt, der Verwaltungsgerichtshof wolle dem Beschwerdeführer in vollem Umfang Verfahrenshilfe gewähren und seinen Rechtsvertreter zu seinem Verfahrenshelfer bestellen.
11.
Mit Beschluss vom 28.01.2020 zu LNR 2020-111 BNR 2020/92 trat die Regierung auf die Vorstellung des Beschwerdeführers nicht ein, weil diese nach Ablauf der Beschwerdefrist eingebracht worden und gegen eine in Rechtskraft erwachsene Entscheidung gerichtet sei, und wies den Antrag auf Weiterleitung der Vorstellung als Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof als unzulässig zurück.
Die Regierung teilte dem Verwaltungsgerichtshof mit Schriftsatz vom 07.02.2020 mit, dass sie auf die Vorstellung nicht eingetreten sei, und leitete unter einem die Beschwerde vom 14.01.2020 an den Verwaltungsgerichtshof weiter (s. auch Beschluss StGH 2020/011 vom 20.02.2020, mit dem das gegen den Beschluss vom 28.01.2020 in weiterer Folge eingeleitete Individualbeschwerdeverfahren unterbrochen wurde, weil die Beschwerde dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt worden war).
12.
Der Verwaltungsgerichtshof zog die den Beschwerdeführer betreffenden Akten des APA sowie der Regierung dem Verfahren bei, erörterte am 29.05.2020 die Sach- und Rechtslage und entschied wie aus dem Spruch ersichtlich.
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Der Beschwerdeführer stellte in Liechtenstein am 23.09.2015 ein Asylgesuch.
Somit kommt vorliegend unstrittig das Asylgesetz (AsylG) vom 14.12.2011, LGBl. 2012 Nr. 29 idgF, zur Anwendung und kann gegen Entscheidungen der Regierung binnen 14 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingereicht werden (s. Art. 76 Abs. 2 AsylG idF LGBl. 2014 Nr.17 wie auch Art. 76 Abs. 1 AsylG idF LGBl. 2018 Nr. 392).
Die Entscheidung der Regierung vom 17.12.2019, LNR 2019-1510 BNR 2019/1726 REG 2582, wurde dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 23.12.2019 zugestellt, die Beschwerde vom 14.01.2020 durch Postaufgabe am 15.01.2020 eingebracht.
Einleitend stellt sich die Frage, welche Fassung des Asylgesetzes zur Anwendung zu kommen hat und ob - wie von der Regierung angenommen und vom Beschwerdeführer bestritten - das Rechtsmittel der Beschwerde verspätet eingebracht worden ist, weil der Beschwerdeführer sich nicht auf die hemmende Wirkung der Gerichtsferien nach Art. 46a LVG berufen kann. 
Gemäss Art. 4 AsylG (Stammfassung) richtet sich das Verfahren nach dem Gesetz über die allgemeine Landesverwaltungspflege (LVG), LGBl. 1922 Nr. 24 idgF, soweit das AsylG nichts Anderes bestimmt. Das LVG kommt folglich nur subsidiär zur Anwendung, so das Asylgesetz keine speziellere verfahrensrechtliche Regelung enthält.
Zwischen Regierung und Beschwerdeführer ist vorliegend strittig, ob das Gesetz über die Abänderung des Asylgesetzes, LGBl. 2018 Nr. 19, zur Anwendung kommt. Diese Novelle umfasst - neben der Übergangsbestimmung und der Regelung für ihr Inkrafttreten - einzig die verfahrensrechtliche Bestimmung des Art. 76 Abs. 2 AsylG, wonach Art. 46a LVG mit dessen hemmender Wirkung der Gerichtsferien für das Asylverfahren nicht zur Anwendung kommen soll.
Der Regierung ist zwar Recht zu geben, dass als Grundsatz in Bezug auf die Anwendung von verfahrensrechtlichen Vorschriften gilt, dass für die Beurteilung, ob eine zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgenommene Prozesshandlung (der Partei) zulässig war oder nicht, die im Zeitpunkt dieser Prozesshandlung „herrschende Rechtslage“ massgeblich ist und neue Regelungen grundsätzlich auch in bei ihrem Inkrafttreten bereits anhängigen Verfahren anzuwenden sind (s. Hengstschläger/Leeb, AVG § 82, Stand 01.04.2009, rdb.at, Rz 2f mwH; vgl. VwGH 20.03.2006, 2002/17/0023; VwGH 25.04.2002, 2001/07/0040; VwGH 24.02.2006, 2004/04/0182). So entspricht es der ständigen Judikatur der liechtensteinischen Höchstgerichte, dass sowohl im Verwaltungsrecht als auch im Verwaltungsverfahrensrecht der intertemporale Grundsatz gilt, dass das zum Zeitpunkt der Entscheidung in Kraft stehende Recht zur Anwendung kommt (s. VGH 2012/125 vom 13.12.2012, Erw. 7, bestätigt durch STGH 2013/11, Erw. 4.2.2; VGH 2012/99, Erw. 5.1ff, bestätigt durch StGH 2012/166, Erw. 7.3, mit Verweis auf StGH 1980/5, LES 1981, 188; StGH 1984/13, LES 1985, 108, Erw. 2; Andreas Kley, Grundriss des liechtensteinischen Verwaltungsrechts, LPS 23, Vaduz 1998, S. 78; VGH 2008/131, Erw. 2; StGH 2008/64, Erw. 4.1). Auch nach der Rechtsprechung des Staatsgerichtshofes zum Problem des zeitlichen Geltungsbereichs von Rechtsquellen gilt grundsätzlich, dass Vollzugsbehörden neues Recht ab dem Zeitpunkt seines Inkrafttretens bei der Entscheidung anzuwenden haben (StGH 2009/27, Erw. 4.3; StGH 2008/64, Erw. 4.1; StGH 1984/13, Erw. 2, LES 1985, 108, Erw. 2). Dies gilt in der Regel für den Fall, dass der Gesetzgeber nichts Anderes anordnet, wie dies beispielsweise für die Bestimmungen Art. 46a und Art. 160a LVG, die beide mit der Novelle LBGl. 2014 Nr. 107 vom 29.04.2014 eingeführt wurden, der Fall ist.
Wie der Beschwerdevertreter jedoch richtig ausführt, hat vorliegend der Gesetzgeber in der Asylgesetznovelle angeordnet -  dies ohne Zweifel in Hinblick auf die verfahrensrechtliche Bestimmung des Art. 76 Abs. 2 AsylG, weil einzig dieser im Asylgesetz geändert werden sollte (s. LGBl. 2018 Nr. 19) - dass auf zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes hängige Verfahren das bisherige Recht Anwendung findet. Die Materialien (BuA 2017/65, S. 57f) stellen hierzu klar, dass es sich um eine Sanierung des nicht korrekten Verweises handle, der, wie bereits bei Abänderung des Asylgesetzes in BuA Nr. 70/2016 ausgeführt, zu einer Beschleunigung des Verfahrens beitragen solle. Die Übergangsbestimmung stelle zudem klar, dass auf zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes hängige Verfahren das bisherige Recht Anwendung finde.
Anhängig ist ein solches antragsbedürftiges Verfahren mit der Einbringung des (verfahrenseinleitenden) Antrags bei der zuständigen Behörde (s. Hengstschläger/Leeb, AVG § 82, Stand 01.04.2009, rdb.at, Rz 21 mwH), vorliegend also seit Asylantragstellung am 23.09.2015. Deshalb ist Art. 76 Abs. 2 AsylG in der Fassung LGBl. 2018 Nr. 19, wonach Art. 46a LVG (hemmende Wirkung der Gerichtsferien) keine Anwendung finden soll, vorliegend aufgrund des klaren Wortlautes des Gesetzes und des Willens des Gesetzgebers nicht anwendbar. 
Dabei verkennt der Verwaltungsgerichtshof nicht, dass die Einfügung des nunmehrigen Art. 76 Abs. 2 AsylG lediglich als Korrektur zu sehen ist, weil der Gesetzgeber bereits mit der Novelle LGBl. 2016 Nr. 411 die Ausnahme verankern wollte, wie aus den Gesetzesmaterialen (BuA 2017/65, S. 57f) hervorgeht. Hinzu kommt, dass die Bestimmung des Art. 76 Abs. 2 AsylG sich eindeutig auf das Rechtsmittelverfahren bezieht, was aus seiner strukurellen Einordnung und der entsprechenden Überschrift des Artikels unzweifelhaft zu entnehmen ist. Allerdings sah der Gesetzgeber auch in der damaligen Novelle eine gleichlautende Übergangsbestimmung für bereits hängige Verfahren vor. Überdies erweist sich der Gesetzgeber durchaus als differenzierend, wenn er in einer anderen Übergangsbestimmung des Asylgesetzes (LGBl. 2018 Nr. 270, II.) ausführt (Hervorhebung nicht im Original): „Auf zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes hängige Beschwerdeverfahren findet das bisherige Recht Anwendung.“ 
Folglich entspricht es dem Willen des Gesetzgebers, die strittige Bestimmung auf Verfahren wie jenes des Beschwerdeführers, die am 01.01.2017 bereits anhängig waren, gerade nicht anzuwenden und den oben angeführten Grundsatz zur Rechtsanwendung zu durchbrechen, weshalb sich die Beschwerde als rechtzeitig erweist. Diese ist jedoch nicht begründet.
2.
Hinsichtlich des entscheidungswesentlichen Sachverhaltes kann auf die Feststellungen der Regierung in der angefochtenen Entscheidung verwiesen werden (vgl. Art. 101 Abs. 4 LVG, s. oben Tatbestand 9).
Diese Sachverhaltsfeststellungen gründen auf einer nachvollziehbaren und umfassenden Beweiswürdigung der Regierung, die insbesondere hervorhebt, dass der Beschwerdeführer im Laufe des Verfahrens die liechtensteinischen Behörden über seine Volksgruppenzugehörigkeit zur Minderheit der Bihari ebenso jahrelang getäuscht hat wie über seine Religionszugehörigkeit zur Minderheit der Schiiten. Hierzu hat der Verwaltungsgerichtshof bereits in seinem Urteil zu VGH 2016/192 hervorgehoben, dass sich das Vorbringen des Beschwerdeführers im ersten Verfahrensgang bereits als wenig glaubwürdig erwies, weil dieses zahlreiche Widersprüchlichkeiten beinhaltete und auffällig war, dass der Beschwerdeführer statt in seiner Muttersprache Bangla auf Urdu befragt werden wollte.
Nach Vorhalt seiner Angaben im griechischen Verfahren, in dem der Beschwerdeführer bereits eine negative Asylentscheidung erhalten hat, muss dieser nun auch in Liechtenstein einräumen, dass er gerade keiner Minderheitenvolksgruppe angehört und als Sunnit die Glaubensrichtung der Mehrheitsbevölkerung teilt. Die Regierung hebt jedoch auch mit Länderinformationen, die von ihr auf ihre Aktualität geprüft wurden, und einem Rechtsvergleich mit der Schweiz zutreffend hervor, dass selbst wenn der Beschwerdeführer Bihari wäre, die ständige schweizerische Rechtsprechung die Situation dieser Minderheit in Bangladesch als asylrechtlich unbeachtlich einstufe und überdies eine innerstaatliche Fluchtalternative in Chittagong bestehe.
Insbesondere ist der Regierung auch zu folgen, wenn diese sehr ausführlich darlegt, dass die Glaubwürdigkeit der Angaben des Beschwerdeführers zu seinen Fluchtgründen stark an den „drastisch widersprüchlichen Angaben“ in den einzelnen Befragungen leidet, die überdies nur durch geringe Fakten untermauert und nicht schlüssig waren. Dies umfasst nicht nur die Daten seiner Ausreise aus dem Heimatland, sondern auch die Todesumstände seines Vaters, der laut vorgelegter Bestätigung am ***.2012 an einem Herz-Kreislaufversagen und einer chronischen Nierenerkrankung verstorben ist, was zwar den anfänglichen Aussagen des Beschwerdeführers entspricht. Der Beschwerdeführer steigerte sein Vorbringen jedoch dahingehend, dass sein Vater aufgrund eines Unfalls verstorben sei, der bereits 2007 stattgefunden haben soll, wozu jede Kausalität zum Todeszeitpunkt fehlt, wie die Regierung richtig hervorhebt.
Der Regierung ist aufgrund dieses Aussageverhaltens des Beschwerdeführers und seiner bewussten Täuschung der Behörden über seine Volksgruppe und Religionszugehörigkeit auch zu folgen, wenn diese das neue und unbelegte, wenig substantiierte Vorbringen im zweiten Verfahrensgang, wonach der Beschwerdeführer politisch verfolgt werde, jedoch keine wesentliche Rolle in der Partei gehabt habe, lediglich als Versuch wertet, seine Situation zu retten. Wäre der Beschwerdeführer tatsächlich derart verfolgt, so hätte er Derartiges zu einem ehestmöglichen Zeitpunkt im Verfahren vorgebracht und nicht ständig neue Bedrohungssituationen konstruiert, die er in weiterer Folge nicht aufrecht halten kann. Überdies wäre er in der Lage, sein Vorbringen konkret und nachvollziehbar darzulegen, was jedoch sogar seitens der Hilfswerkvertretung in der Befragung vom 12.04.2019 (S. 7) bemängelt wurde, wenn deren Vertreter hervorhebt, dass den Ausführungen des Beschwerdeführers nur schwer gefolgt werden könne, weil dieser von einem Punkt zum nächsten springe und nicht konkret werde.
Insbesondere hebt die Regierung auch zu Recht hervor, dass die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers völlig erschüttert ist, wenn man seine Angaben im Asylverfahren in Griechenland im Jahr 2015 mit jenen in Liechtenstein vergleicht. So gab er damals keinerlei relevanten Asylgründe an, nannte weitere Familienmitglieder, eine gänzlich andere Wohnsituation, Vermögen in Form eines vermieteten Mehrparteienhauses, die Flucht vor seinem psychisch kranken, den Beschwerdeführer verletzenden Bruder - der mittlerweile beim Onkel in Georgien ist - und wie bereits hervorgehoben weder eine Zugehörigkeit zu einer Minderheit noch eine religiöse Diskriminierung, weil er nicht dem schiitischen, sondern dem sunnitischen Islam angehört, wie er letztlich auch im liechtensteinischen Verfahren im Beisein seines Rechtsvertreters einräumen musste.
Rechtsrichtig hat die Regierung in ihrer rechtlichen Prüfung festgehalten, dass der Beschwerdeführer, der über eine College-Ausbildung - wenn auch ohne Abschluss - verfügt, letztlich keine persönlichen und konkreten Verfolgungsgründe darlegt. Insbesondere gibt er selbst sogar an, dass er keine wesentliche Rolle in der Partei gespielt hat und bringt in der Beschwerde nichts vor, womit er der Feststellung der Regierung und deren Beweiswürdigung entgegentreten könnte, dass er lediglich als Plakataufkleber gearbeitet und dabei unter anderem auch Plakate für politische Parteien aufgeklebt hat. Insbesondere kann der Beschwerdeführer, der bereits 2010 aus seinem Heimatland ausgereist sein will, keinen persönlichen Bezug zur in den Länderberichten genannten C und deren dominante Rolle als gesellschaftlich stark verankerte Oppositionspartei - mit Generalstreiks, Demonstrationen und der massiven Einschüchterung wahlbereiter Bürger - herstellen.
Hierzu ist auch auf die österreichische und schweizerische Rechtsprechung zu verweisen (s. Verweise in der angefochtene Entscheidung, zudem zuletzt BVGer vom 19.03.2020, D-1313/2020; s. ua BVwG vom 27.11.2019, W195 2209064-1/10E, bestätigt durch VwGH vom 13.03.2020, Ra 2019/14/0621), wonach bei einem blossen Mitglied der C, der nicht Funktionär ist, keine politische Verfolgung festgestellt werden kann; überdies ist nicht von einer generellen Schutzunfähigkeit des Staates oder einer flächendeckenden Inhaftierung oder Benachteiligung von Sympathisanten der C auszugehen, was sich mit den Ausführungen der Regierung in der angefochten Entscheidung deckt.
3.
Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde (II.3.II) vor, dass die Regierung das rechtliche Gehör verletzt habe, das zumindest die Möglichkeit zur schriftlichen Stellungnahme umfasse und als dessen Ausfluss die Manuduktionspflicht der staatlichen Behörden gemäss Art. 93 LVG bestehe. So sei dem Beschwerdeführer eine Frist zur Beibringung von Unterlagen gegeben, gleichzeitig jedoch ausgeführt worden, dass gefälschte Dokumente in Bangladesch leicht zu bekommen seien und keinerlei Beweiswert hätten. Das rechtliche Gehör müsse einen effektiven Anwendungsbereich haben, was fehle, wenn von vornherein alle möglichen Vorbringen als unglaubwürdig bewertet würden. Folglich könne die Nichteinreichung von Unterlagen nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers gehen und sei die Entscheidung der Regierung aufzuheben.
Hierzu ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer selbst in seiner Befragung vom 12.04.2019 im Beisein seines Rechtsvertreters angab (S. 6 bis 8 des Befragungsprotokolls), dass er Beweismaterial zum neuen Vorbringen einer politischen Verfolgung auch vom Polizeiposten, wo er gelebt habe, bringen könne, wofür er einen Monat Zeit benötige. Er habe jemanden in Bangladesch, der ihm helfen werde. Trotz Gewährung einer entsprechenden Frist war der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer, der zugesagt hatte, echte Dokumente vorzulegen, jedoch bis heute nicht in der Lage, entsprechende Beweismittel darzubringen.
Wenn der Beschwerdevertreter nunmehr bemängelt, dass der Beschwerdeführer in dessen Beisein darauf hingewiesen worden sei, dass amtsbekannt sei, dass jegliche Dokumente in Bangladesch leicht gefälscht werden könnten und das APA dies bei der Beurteilung prüfen werde, so ist festzuhalten, dass dies gerade ein Ausfluss der Manuduktionspflicht der Behörde war, wonach derartige Dokumente einer besonderen Beurteilung und Prüfung unterliegen. Dies geht auch aus dem Länderbericht in der Entscheidung der Regierung (S. 43) hervor, wonach selbst echte Dokumente unwahren Inhalts und Gefälligkeitsschreiben von Behörden, Privatpersonen und Firmen problemlos gegen Zahlung erhältlich sind und jegliche Art von Standesfall in Personenstandsurkunden sehr einfach beurkundet werden kann. Auch Beglaubigungen durch das Aussenministerium erfolgen ohne weitere Prüfung der Dokumente.
Folglich haben die Unterinstanzen das rechtliche Gehör nicht verletzt, wenn das für die Führung des Ermittlungsverfahrens zuständige APA den Beschwerdeführer im Beisein seines Rechtsvertreters darauf aufmerksam machte, dass auch Urkunden und sonstigen Beweismitteln von Behörden keine erhöhte Beweiskraft zukommt, sondern diese einer entsprechenden Beurteilung - im Wege der Beweiswürdigung und insbesondere einer Plausibilitätsprüfung - zu unterziehen sind. Jedoch ist dem Beschwerdeführer vorzuwerfen, dass er seinerseits seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkam, weshalb die Regierung dessen nicht eingehaltene Zusage, Beweismittel vorzulegen, entgegen den Ausführungen in Rz II.3.III.8 der Beschwerde werten durfte. Im Übrigen stützte die Regierung ihre Würdigung, dass das Vorbringen nicht glaubhaft sei, nicht entscheidungswesentlich auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer keine Beweismittel zu seiner politischen Verfolgung und Parteimitgliedschaft vorlegte, sondern auf seine mangelnde persönliche Glaubwürdigkeit aufgrund der falschen Angaben zu seinen persönlichen Daten und die nicht glaubhafte - weil nicht aktuelle, nicht plausible, grob widersprüchliche, ausgetauschte und zu einem späten Zeitpunkt im Verfahren vorgebrachte - Fluchtgeschichte. 
Folglich war auch den Beschwerdeausführungen in Rz II.3.III.3 nicht zu folgen, dass es sich bei der diesbezüglichen Begründung in der angefochtenen Entscheidung um eine Scheinbegründung handle. So zitiert der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde lediglich einen Satz auf Seite 14 der Regierungsentscheidung, den er aus ihrem Zusammenhang nimmt, ohne die weiteren diesbezüglichen Ausführungen zu beachten, die die - damit gerade nicht fehlende - Begründung enthalten. Seinem Antrag, anstelle der Negativfeststellung der Regierung die Feststellung in die angefochtene Entscheidung aufzunehmen, dass weder die Version des Beschwerdeführers noch die Ansicht der Regierung festgestellt werden könne und dieser Punkt [einer aktuellen politischen Verfolgung] offen zu bleiben habe, war deshalb nicht zu folgen.
4.
Der Beschwerdeführer bringt weiter vor (Beschwerde II.3.III), die Regierung habe gegen die Begründungspflicht verstossen, weil sie auf Seite 7 der angefochtenen Entscheidung ausführe, dass der Beschwerdeführer Mitglied der C sei, jedoch keinerlei Begründung gebe, warum sich diese Mitgliedschaft bei einer Rückkehr nicht negativ für den Beschwerdeführer auswirken solle. Es werde auch mehrfach darauf Bezug genommen, dass die Verhältnisse in Bangladesh nicht tragbar seien, die Regierung ziehe daraus jedoch keine Rückschlüsse für den Beschwerdeführer (Rz II.3.III.2).
Hierzu hält der Verwaltungsgerichtshof fest, dass es sich auf Seite 7 der angefochtenen Regierungsentscheidung lediglich um die Darstellung des Verfahrensgangs - konkret die Wiedergabe der Aussagen des Beschwerdeführers in der Befragung vom 12.04.2019 unter Teilnahme des Beschwerdevertreters - und nicht um Feststellungen der Regierung handelt. Diese schenkte dem Vorbringen des Beschwerdeführers, Parteimitglied zu sein, gerade keinen Glauben, wie sich aus ihren eindeutigen Negativfeststellungen auf Seite 9 der angefochtenen Entscheidung ergibt. Nicht nur hatte der Beschwerdeführer Derartiges im Asylverfahren in Griechenland nicht erwähnt, sondern er brachte dies im liechtensteinischen Asylverfahren erst derart spät im zweiten Verfahrensgang gegenüber dem APA vor, dass die Regierung zu Recht davon ausgehen durfte, dass es sich hierbei lediglich um eine Schutzbehauptung handelte und der Beschwerdeführer „seine Situation verzweifelt zu retten versuchte“ (S. 14 der angefochtenen Entscheidung). So hob die Regierung umfassend begründet hervor, weshalb sie dem Vorbringen des Beschwerdeführers keinen Glauben schenkt, der „plötzlich neue Erkenntnisse vorbrachte, die eine politische Verfolgung rechtfertigen sollten. Der Beschwerdeführer räumte aber gleichzeitig ein, dass er keine wesentliche Rolle in der Partei innehatte. Er gab zu Protokoll, dass er Road- bzw. Fieldworker für die Partei gewesen sei“ (S. 14 der angefochtenen Entscheidung). Dies begründet die Regierung ergänzend damit, dass der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer die von ihm zugesagten Beweismittel bis zum Entscheidungszeitpunkt nicht vorlegen konnte. Auch mit seiner Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof legte der Beschwerdeführer im Übrigen keine Nachweise vor, obwohl er angegeben hatte, dass er im Heimatland Freunde und Bekannte habe, die ihm Unterlagen, auch von der Polizeistation, schicken könnten. Letztlich führt die Regierung im Rahmen der rechtlichen Prüfung hierzu aus, der Beschwerdeführer habe wahrscheinlich „als Road-Worker [b]zw Field-Worker für Parteien Plakate aufgeklebt, um mehr oder weniger seinen Lebensunterhalt zu verdienen“ (S. 16 der angefochtenen Entscheidung).
Folglich hat die Regierung nicht gegen ihre Begründungspflicht verstossen. Unklar bleibt in diesem Zusammenhang, was der Beschwerdevertreter mit dem Vorbringen bezweckt, dass die Regierung in ihrer ursprünglichen vom Verwaltungsgerichtshof behobenen Entscheidung wesentliche Sachverhaltsteile verwechselt habe. Da er dies nicht näher ausführt und die damalige, behobene Entscheidung nicht verfahrensgegenständlich und damit nicht entscheidungsrelevant ist, war darauf durch den Verwaltungsgerichtshof nicht weiter einzugehen.
5.
Da dem Beschwerdeführer sein nachgeschobenes und damit unglaubwürdiges Vorbringen einer Parteimitgliedschaft und einer politischen Verfolgung nicht geglaubt wird, muss auch das Beschwerdevorbringen in Rz II.3.III.4 der Beschwerde ins Leere gehen, wonach laut den beigezogenen Länderinformationen auf den Seiten 18f der angefochtenen Entscheidung de facto keine Oppositionsparteien im Land geduldet seien und willkürliche Verhältnisse herrschten; die Regierung bleibe jedwede Begründung schuldig, warum sich dies nicht auf den Beschwerdeführer auswirken solle. Der Beschwerdeführer konnte weder eine entsprechende Mitgliedschaft glaubhaft machen noch ein diesbezügliches konkretes, ihn bei einer Rückkehr treffendes Risiko darlegen und damit einen Bezug zu den genannten Länderinformationen herstellen, weshalb sich die Regierung mit diesem Vorbringen nicht weiter auseinandersetzen musste.
Ebenfalls ist für den Verwaltungsgerichtshof nicht nachvollziehbar, was aus dem Vorbringen in Rz II.3.III.5f der Beschwerde für den Beschwerdeführer gewonnen werden soll, wonach die Regierung im Länderbericht die Korruptionsanfälligkeit und Überlastung der Justiz und Sicherheitsbehörden anführe. Der Beschwerdeführer brachte nicht vor, dass er Probleme mit den Justiz- oder Sicherheitsbehörden seines Landes habe und legte keine diesbezügliche Furcht vor einer Verfolgung, Gefährdung oder ein konkretes Risiko dar. Insbesondere räumte er selbst ein, im Heimatland nicht offiziell gesucht zu werden (Befragungsprotokoll vom 10.10.2017, S. 4), weshalb sich die Regierung nicht mit derartigen, rein hypothetischen Auswirkungen auf den Beschwerdeführer befassen musste.
Gleiches gilt für das Vorbringen in Rz II.3.III.7 der Beschwerde, weil sich keinerlei Hinweise dafür ergeben, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr gefoltert werden könnte. Weder ergibt sich eine derartige Befürchtung aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers oder der Aktenlage noch legt der Beschwerdevertreter dies in der Beschwerde annähernd konkret dar (vgl. zur Verletzung der Substantiierungs- und Rügepflicht LES 2015, 25; LES 2014, 155). Da sich eine Behörde im Zuge der Begründung mit Einwendungen auseinanderzusetzen sowie darzulegen hat, aus welchen Gründen sie die Einwendungen als unbegründet ansieht, sie dabei jedoch nur auf eine strittige Sach- und Rechtsfrage von Relevanz einzugehen hat (vgl. auch VwGH vom 19.12.2013, 2011/03/0160, 0162, 0164, 0165; VwGH vom 12.06.2012, 2009/05/0101), was vorliegend nicht gegeben war, war auch diesem Vorbringen nicht zu folgen.
Wenn der Beschwerdevertreter letztlich auf die allgemeine Situation in Bangladesch Bezug nimmt, so hat bereits die Regierung in der angefochtenen Entscheidung ausgeführt, dass diese nicht dergestalt ist, dass sich - ohne das Aufzeigen einer individuellen und konkreten Gefährdungsgefahr - landesweit eine derartige Situation allgemeiner Gewalt zeigen würde, dass jede dorthin zurückkehrende Person mit erheblicher Wahrscheinlichkeit konkret gefährdet wäre. Es gelang dem Beschwerdeführer jedoch gerade nicht, durch seine diversen, sich grob widersprechenden Fluchtgeschichten, die er im Laufe des Verfahrens in Liechtenstein, aber auch im Vergleich zum griechischen Asylverfahren präsentierte, eine individuelle Gefahr vor Verfolgung auch nur annähernd glaubhaft zu machen.
Mit Verweis auf die obigen Ausführungen ist deshalb dem Beschwerdevorbringen, wonach eine unrichtige rechtliche Beurteilung der Regierung vorliege und dem Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen sei, weil dieser als Aktivist für die C bei einer Rückkehr schwere Repressalien zu erwarten habe (Rz II.3.V.1-4 der Beschwerde), nicht zu folgen. Vielmehr ist die Entscheidung der Regierung, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt, weshalb sein Asylgesuch abzuweisen war, durch den Verwaltungsgerichtshof nicht zu beanstanden.
6.
Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass die Regierung ohne Begründung keine vorläufige Aufnahme gewährt habe. Lediglich formelhaft verweise sie auf das Nichtvorliegen deren Voraussetzungen, weshalb die Regierung ihre Begründungspflicht auch hier verletze. Die Justiz, die Sicherheitsbehörden und auch weitere Amtsstellen in Bangladesch seien korrupt und überlastet sowie reine Ausführungsorgane der Regierung gegen die Opposition. Nur wenn man über entsprechende finanzielle Mittel verfüge, könne man sich zeitweilig Ärger vom Hals halten. Der Beschwerdeführer werde bei einer Rückkehr umgehend inhaftiert, gefoltert oder ihm geschehe gar Schlimmeres (Rz II.3.III.9 der Beschwerde). Die Regierung habe in weiterer Folge eine unrichtige rechtliche Beurteilung getroffen, weil die Wegweisung des Beschwerdeführers, der über keine Papiere und keinerlei Anknüpfungspunkte mehr zu seinem Heimatort verfüge, unzumutbar sei. Dieser sei aufgrund seiner konkreten Gefährdung vorläufig aufzunehmen (Rz II.3.V.1-4 der Beschwerde). Dies entspreche auch dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit, der eine möglichste Schonung des Rechtsunterworfenen beinhalte. Deshalb hätte die Regierung zumindest die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers aussprechen müssen, weil dieser in Bangladesch nirgends ansiedeln könne (II.3.VI der Beschwerde).
Auch diesem Beschwerdevorbringen ist durch den Verwaltungsgerichtshof nicht zu folgen, wie nachstehend aufgezeigt wird. Insbesondere ist nicht auf die vorgebrachten Rechtsverletzungen zu erkennen.
Die Regierung hält in der angefochtenen Entscheidung fest, dass bei erfolgter Ablehnung des Asylgesuches gemäss Art. 25 Abs. 1 AsylG die Wegweisung aus Liechtenstein zu verfügen und der Vollzug anzuordnen sei. Vorbehalten bleibe jedoch Art. 29 Abs. 1 AsylG, weshalb zu prüfen sei, ob der Vollzug der Wegweisung nicht möglich, nicht zulässig oder nicht zumutbar sei.
Der Vollzug der Wegweisung nach Bangladesch ist laut angefochtener Entscheidung möglich, weil entweder der Beschwerdeführer die notwendigen Papiere selbst beschaffen oder die Ausstellung eines Laissez-passer-Ersatzpapiers erfolgen kann. Die Ausserlandesbringung ist von der freiwilligen Ausreise bis hin zum begleiteten Sonderflug möglich. Hierzu nimmt der Beschwerdeführer nicht begründet Stellung, wenn er entgegen der ihm vorliegenden Geburtsurkunde in der Beschwerde lediglich in den Raum stellt, er habe keinerlei Papiere, weshalb die Möglichkeit des Vollzugs der Wegweisung vom Verwaltungsgerichtshof gemäss der angefochtenen Regierungsentscheidung angenommen werden kann. 
Die Regierung weist in ihrer Entscheidung zur Zulässigkeit des Vollzugs zutreffend darauf hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich relevante Gefährdung nachzuweisen oder auch nur annähernd glaubhaft zu machen, kann der in Art. 3 Abs. 1 AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in seinen Heimatstaat ist demnach unter diesem Aspekt rechtmässig. Wie die Regierung weiter richtig ausführt, ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer für den Fall einer Rückkehr in seinen Heimatstaat mit massgeblicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre.
Die Regierung verweist zu Recht darauf, dass gemäss der Praxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) - die auch jener des UN-Anti-Folterausschusses entspricht - der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr („real risk“) nachweisen oder glaubhaft machen müsste, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung droht (vgl. Urteil des EGMR Saadi gegen Italien vom 28.02.2008, Grosse Kammer 37201/06, §§ 124-127 mwH). Dies ist ihm jedoch nicht ansatzweise gelungen. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen, wie aus den unstrittigen Länderinformationen in der angefochtenen Entscheidung hervorgeht, zu denen der Beschwerdeführer auch mit seinen allgemeinen Ausführungen in der Beschwerde jedoch keinen persönlichen Bezug herstellen kann. Dies entspricht auch der schweizerischen Judikatur, wie die Regierung zu Recht zitiert. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
Gemäss Art. 29 Abs. 4 AsylG kann der Vollzug für eine betroffene Person unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet ist. Nach aktueller Rechtsprechung des schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts herrscht in Bangladesch jedoch keine derartige Situation (vgl. Referenzurteil des BVGer D-3778/2013 vom 16.07.2015, E. 8.4; zuletzt Urteile des BVGer D-3648/2019 vom 29.11.2019, E. 8.4.1; D-4095/2017 vom 30.04.2019, E. 10.4.1). Allein aufgrund der allgemeinen Situation in Bangladesch ist demnach nicht von einer konkreten Gefährdung des Beschwerdeführers bei einer Rückkehr auszugehen. 
Auch sprechen keine individuellen Gründe gegen einen Wegweisungsvollzug, wie die Regierung ebenfalls richtig aufgezeigt hat und mit der Beschwerde nicht widerlegt wurde. So ist der Beschwerdeführer jung, gesund und arbeitsfähig, spricht mehrere Sprachen (Bangla als Muttersprache, Urdu, Arabisch, Griechisch, Englisch und Deutsch als Fremdsprachen) und verfügt über Schulbildung (13 Schuljahre, jedoch ohne Collegeabschluss laut seiner eigenen Angabe im Asylverfahren wie auch in der im Asylakt einliegenden Befragung im Strafverfahren), wie bereits die Regierung festgestellt hat und vom Beschwerdeführer nicht bestritten wurde. Ein Onkel und der Bruder des Beschwerdeführers leben in Georgien. Zu diesen hat der Beschwerdeführer zumindest sporadischen Kontakt, weil er weiss, wo sie sich jeweils aufhalten. Der Beschwerdeführer verfügt laut seinen eigenen Angaben zudem über soziale Kontakte ins Heimatland. So soll er die geschiedene Frau seines Bruders auch noch aus Liechtenstein finanziell unterstützt haben und erwähnt er in seinen Ausführungen Freunde und Bekannte, die ihm behilflich sein könnten. Folglich ist davon auszugehen, dass er trotz seiner langer Abwesenheit im Heimatland zumindest noch ein loses soziales Netzwerk hat, das ihn bei einer Neuansiedelung unterstützen kann. Laut seinen Angaben in Griechenland hat er in Bangladesch drei verheiratete Schwestern und ist er überhaupt zur Hälfte Eigentümer eines Hauses mit zwölf Mietwohnungen. Von diesen Einnahmen konnte er auch früher bereits leben und seine Schwester versorgen. Mangels Zugehörigkeit zu den im Verfahren anfänglich behaupteten Minderheiten unterliegt der Beschwerdeführer auch keinen örtlichen Einschränkungen. Folglich ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in eine ausweglose Situation geraten könnte. Vielmehr ist die Ansicht der Regierung zu teilen, dass der Beschwerdeführer im Heimatland, allenfalls unter Gewährung von Rückkehrhilfe oder einer Förderung zur Existenzgründung, in Bangladesch ansiedeln kann.
7.
Diese Einschätzung erweist sich auch als verhältnismässig. Dabei kommt dem öffentlichen Interesse aus der Sicht des Schutzes und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung im Sinne des Art. 8 Abs. 2 EMRK ein hoher Stellenwert zu, wobei die persönlichen Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in Liechtenstein zurücktreten müssen. So ist der Beschwerdeführer aktuell nicht berufstätig und damit in Liechtenstein nicht selbsterhaltungsfähig. Er verfügt über kein Familienleben in Liechtenstein und wurde überdies straffällig. Die Dauer des Verfahrens geht im Wesentlichen auf sein Verhalten im Asylverfahren und auf Verstösse gegen seine Mitwirkungspflichten zurück. Auch nach Ansicht des EGMR ist das öffentliche Interesse jedes Staates an einer effektiven Einwanderungskontrolle jedenfalls höher als das Privatleben eines Asylsuchenden, dessen Aufenthalt sich nie als sicher gestaltet; dies auch dann, wenn der Asylsuchende im Aufnahmestaat ein Studium betrieb, sozial integriert war und schon 10 Jahre im Aufnahmestaat lebte (Nnyanzi gegen United Kingdom vom 08.04.2008, Nr. 21878/06; 27.05.2008, Nr. 26565/05).
Der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer hat zusammengefasst nichts vorgebracht, das dem Vollzug seiner Wegweisung entgegenstehen würde. Zur aktuellen Situation aufgrund der Reisebeschränkungen anlässlich der Coronavirus-Pandemie hat er sich nicht geäussert. Nur der Vollständigkeit halber ist durch den Verwaltungsgerichtshof deshalb auszuführen, dass sich die aktuelle Situation durch die bestehenden Reisebeschränkungen als lediglich vorübergehend erweist (vgl. VGH 2020/044 vom 28.04.2020; VGH 2020/036 vom 23.03.2020; s. auch VwGH 01.04.2020, Ra 2020/21/0116). Für den Beschwerdeführer, der jung und gesund ist und damit keiner Risikogruppe einer Covid-19-Erkrankung angehört (s. www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/question-and-answers-hub/q-a-detail/q-a-coronaviruses, Abfrage vom 20.05.2020; vgl. auch ua BVwG 16.04.2020, W148 2202584-1/10E), stellt dies im Wesentlichen eine Frage der faktischen Überstellungsmöglichkeit dar und steht der vorliegenden Entscheidung damit nicht entgegen (vgl. ua BVGer vom 19.03.2020, D-1313/2020, das auf diese Frage gar nicht eingeht). Dem Beschwerdeführer steht es dabei frei, aufgrund der besonderen Umstände einen Antrag auf Verlängerung der Ausreisefrist gemäss Art. 26 Abs. 2 AsylG zu stellen. 
Diese Haltung entspricht auch der aktuellen Judikatur in der Schweiz: „Die aktuellen Massnahmen im Zusammenhang mit der weltweiten Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit (Covid-19) sind aufgrund ihrer vorübergehenden Natur nicht geeignet, die obigen Schlussfolgerungen in Frage zu stellen. Würden diese im vorliegenden Fall den Vollzug der Wegweisung vorübergehend verzögern, so würde dieser zwangsläufig zu einem späteren, angemessenen Zeitpunkt erfolgen (vgl. Entscheide E-6856/2017 vom 6. April 2020 E. 9, D-5461/2019 vom 26. März 2020 E. 7 und D-1282/2020 vom 25. März 2020 E. 5.5).“ (BVGer vom 05.05.2020, E-1963/2020). 
„Schliesslich steht auch die Corona-Pandemie dem Wegweisungsvollzug nicht entgegen. Die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme setzt voraus, dass ein Vollzugshindernis nicht nur vorübergehender Natur ist, sondern voraussichtlich eine gewisse Dauer - in der Regel mindestens zwölf Monate - bestehen bleibt. Ist dies nicht der Fall, so ist dem temporären Hindernis bei den Vollzugsmodalitäten Rechnung zu tragen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 14 E. 8d und e). Bei der Corona-Pandemie handelt es sich - wenn überhaupt - um ein bloss temporäres Vollzugshindernis, welchem im Rahmen der Vollzugsmodalitäten durch die kantonalen Behörden Rechnung zu tragen ist, indem etwa der Zeitpunkt des Vollzugs der Situation im Heimatland angepasst wird. Der Vollzug erweist sich deshalb auch in individueller Hinsicht als zumutbar.“ (BVGer vom 30.04.2020, E-1631/2020, E. 9.3). 
8.
Da die angefochtene Entscheidung der Regierung hinreichend begründet ist und es dem Beschwerdeführer nicht gelang, einen Verstoss der Regierung gegen die Begründungspflicht aufzuzeigen, muss auch das Vorbringen in Beschwerdeziffer II.3.IV ins Leere gehen, wonach mangels entsprechender Begründung das Beschwerderecht des Beschwerdeführers vereitelt worden sei. Nicht zuletzt war der Beschwerdeführer durchaus in der Lage, eine ausführliche Beschwerde zu erstatten, auch wenn sich diese als unbegründet erweist.
9.
Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde (II.3.I und II.3.III.10.a) letztlich geltend, dass die Regierung gegen den Untersuchungsgrundsatz verstossen habe, weil diese sich insbesondere bei der Frage der Nichtgewährung der Verfahrenshilfe darauf berufen habe, dass kein weiteres Verfahren laufe und daher keine Verfahrenshilfe gewährt werden könne. Tatsächlich sei jedoch zeitgleich ein Strafverfahren zu 14 ES.2017.83 gelaufen, was die Regierung offenbar nicht ermittelt habe. Damit habe die Regierung gegen den Grundsatz der Erforschung der materiellen Wahrheit verstossen. Zudem verstosse sie gegen die Begründungspflicht, weil sie verschweige, dass das Verfahren bereits zurückverwiesen worden sei, wodurch sich die Sach- und Rechtslage nicht vereinfache, weshalb von einer schwierigen Sach- und Rechtslage auszugehen sei. Zudem deuteten Quellen in der Regierungsentscheidung tendenziell auf eine positive Entscheidung hin und fehle jede Begründung, warum weder die Flüchtlingseigenschaft noch die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers ausgesprochen worden sei.
Hierzu erwägt der Verwaltungsgerichtshof wie folgt:
Gem. Art. 83  Abs. 1 AsylG kann Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen nach Massgabe der einschlägigen Bestimmungen der Zivilprozessordnung Verfahrenshilfe gewährt werden:
a) im Beschwerdeverfahren;
b) im erstinstanzlichen Verfahren, soweit es sich um ein komplexes Verfahren handelt.
Wird eine Entscheidung an die erste Instanz zurückverwiesen, muss nach Abs. 2 leg.cit. ein neuerlicher Antrag auf Verfahrenshilfe gestellt werden. Nach Abs. 3 regelt die Regierung das Nähere über die Komplexität eines Verfahrens mit Verordnung.
Diese Verordnungsermächtigung hat die Regierung wahrgenommen und in Art. 38 Asylverordung, LGBl. 2012 Nr. 153 idF 2015 Nr. 067 (AsylV), Folgendes festgelegt:
1) Ein komplexes Verfahren liegt vor, wenn es sich um einen besonders komplizierten oder umfangreichen Fall mit nicht unbedeutenden Rechtsfragen handelt, in dem nicht ausschliesslich Sachverhaltsfragen zu beurteilen sind.
2) Von einem komplexen Verfahren ist insbesondere auszugehen, wenn parallel zum Asylverfahren ein weiteres Verfahren, namentlich ein Auslieferungs- oder Strafverfahren, anhängig ist.
Gemäss § 63 Abs. 1 ZPO ist einer Partei Verfahrenshilfe so weit zur Gänze oder zum Teil zu bewilligen, als sie ausserstande ist, die Kosten der Führung des Verfahrens ohne Beeinträchtigung des notwendigen Unterhalts zu bestreiten, und die beabsichtigte Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung nicht als offenbar mutwillig oder aussichtslos erscheint. Als notwendiger Unterhalt ist derjenige Unterhalt anzusehen, den die Partei für sich und ihre Familie, für deren Unterhalt sie zu sorgen hat, zu einer einfachen Lebensführung benötigt. Als mutwillig ist die Rechtsverfolgung besonders anzusehen, wenn eine nicht die Verfahrenshilfe beanspruchende Partei bei verständiger Würdigung aller Umstände des Falles, besonders auch der für die Eintreibung ihres Anspruches bestehenden Aussichten, von der Führung des Verfahrens absehen oder nur einen Teil des Anspruches geltend machen würde.
Verfahrenshilfe wird im erstinstanzlichen Asylverfahren, das vom Untersuchungsgrundsatz geleitet ist und im Wesentlichen der Ermittlung jenes Sachverhaltes dient, den ein Asylsuchender selbst erlebt hat, nur gewährt, wenn es sich um ein komplexes Verfahren handelt. Die Regierung hat in ihrer Entscheidung dargelegt, dass es sich vorliegend jedoch um kein komplexes Verfahren handle, weil es weder ein komplizierter noch besonders umfangreicher Fall sei und parallel kein weiteres Verfahren, wie ein Auslieferungs- oder Strafverfahren, anhängig sei.
Vorliegend hat der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter seinen Antrag auf Gewährung von Verfahrenshilfe am 12.04.2019 im Rahmen der Asylbefragung mündlich gestellt und in weiterer Folge am 17.04.2019 schriftlich mit dem ausgefüllten Vermögensverzeichnis und den Beilagen eingebracht. Bereits zuvor erging mit Schriftsatz vom 04.04.2019 die Mitteilung des Landgerichts an das APA gemäss Art. 69 AuG bzw. Art. 58 Abs. 4 PFZG, dass gegen den Beschwerdeführer wegen des Verdachtes des Vergehens der Körperverletzung nach § 83 Abs. 1 StGB ein Strafverfahren eingeleitet worden sei und war der Beschwerdeführer am 04.09.2018 durch das Obergericht rechtskräftig verurteilt worden (bei Mitteilung über die Einleitung des Verfahrens vom 07.02.2018). Folglich ist dem Beschwerdevertreter - auch wenn dieser fälschlich das zum Zeitpunkt der Stellung des Verfahrenshilfeantrags bereits mit Verurteilung abgeschlossene Strafverfahren anführt - Recht zu geben, dass laut eigener Definition der Regierung in Art. 38 AsylV von einem komplexen Verfahren auszugehen ist. Da die Regierung dieses parallele Verfahren in ihrer Entscheidung nicht erwähnt, sondern aktenwidrig angibt, es werde gegen den Beschwerdeführer kein derartiges Verfahren geführt, weshalb der Verfahrenshilfeantrag abzuweisen sei, ist ihr tatsächlich ein Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz vorzuwerfen.
Unklar bleibt an dieser Stelle, welchen Beweis der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgerichtshof hier in einer Parteieneinvernahme geben will, weshalb eine solche unterbleiben konnte. Insbesondere sind die Strafkarte mit der Verurteilung vom 04.09.2018 zu 14 ES.2017.83 ON 106 wegen des Vergehens nach Art. 20 Abs. 1 Bst. c, d und e BMG sowie § 165 Abs. 2 StGB im Tatzeitraum von Oktober 2015 bis zum 20.03.2018 sowie die Mitteilung der Einleitung eines Strafverfahrens wegen Verdachts auf Körperverletzung mit Schriftsatz vom 04.04.2019 Teil des Asylaktes des Beschwerdeführers.
Die Regierung führt in weiterer Folge an, dass die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers, der seit 12.08.2019 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehe, aktenkundig sei. Zugunsten des Beschwerdeführers schliesst sich der Verwaltungsgerichtshof dieser Einschätzung an, obwohl hervorzuheben ist, dass der Beschwerdeführer in seinem griechischen Verfahren angegeben hatte, dass er gemeinsam mit seinem Bruder im Heimatland ein Haus mit zwölf Wohnungen vom Vater geerbt hat, selbst nicht berufstätig war und von diesen Mieteinnahmen leben sowie seine Schwester finanziell unterstützen konnte.
Der Verwaltungsgerichtshof erachtet jedoch das vorliegende Verfahren als mutwillig, weshalb eine weitere Voraussetzung zur Gewährung der Verfahrenshilfe nicht vorliegt und dem Beschwerdeführer diese nicht zuzusprechen war. So hat der Beschwerdeführer bereits in Griechenland ein Asylverfahren durchlaufen, das mit Entscheidung von August 2015 negativ ausfiel. Dennoch stellte er am 23.09.2015 in Liechtenstein ein neues Asylgesuch, das gänzlich auf einem Konstrukt zur Asylerlangung basierte und in dem der Beschwerdeführer massiv gegen seine Mitwirkungspflichten verstiess. Dabei hat er massgeblich zur Länge des Verfahrens beigetragen, indem er in beiden Verfahrensgängen gänzlich falsche Angaben in Bezug auf seine angebliche Zugehörigkeit zu einer Minderheitenvolksgruppe und ergänzend zu einer religiösen Minderheit machte. Erst auf Vorhalt der übersetzten griechischen Niederschriften Jahre nach seiner Asylgesuchstellung in Liechtenstein musste er am 12.04.2019 einräumen, dass sein einziges, allenfalls relevantes früheres Vorbringen in Liechtenstein nicht der Wahrheit entsprach und sich insbesondere genau jene Gründe, die zu einer Zurückverweisung seines Verfahrens im ersten Verfahrensgang geführt hatten, als Lüge darstellten. Eine nicht die Verfahrenshilfe beanspruchende Partei würde jedoch bei verständiger Würdigung aller Umstände des Falles, besonders auch der für die Eintreibung ihres Anspruches bestehenden Aussichten, von der Führung eines derartigen Verfahrens absehen, weshalb die Verfahrensführung als mutwillig zu beurteilen war.
Im Übrigen soll der Beschwerdeführer, der ein gänzlich aussichtsloses Asylverfahren angestrengt und dieses massiv verzögert hat, der überdies gegen seine Mitwirkungspflichten verstiess und wiederholt straffällig wurde, nicht besser gestellt sein, als eine Person, die in Liechtenstein Schutz vor Verfolgung sucht. Kompliziert wurde das Asylverfahren des Beschwerdeführers ausschliesslich aufgrund dessen Verhaltens im Verfahren, das ansonsten im Wesentlichen rein der Erörterung seiner persönlichen Erlebnisse diente.
10.
Der Beschwerdeführer hat - wie auch im ersten Verfahrensgang, als dem Beschwerdeführer Verfahrenshilfe gewährt worden war - neuerlich an den Verwaltungsgerichtshof einen Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe in vollem Umfang für das gegenständliche Beschwerdeverfahren gestellt. Auch hier wird zu seinen Gunsten davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer bedürftig ist (s. oben Erw. 9).
Laut ständiger Rechtsprechung des Staatsgerichtshofes (vgl. StGH 2016/115 vom 04.12.2018, nicht öffentlich abrufbar) liegt eine offenbare Aussichtslosigkeit der begehrten Rechtsverfolgung vor, wenn die Rechtsverfolgung schon ohne nähere Prüfung der Angriffs- oder Abwehrmittel als erfolglos erkannt werden kann. Um die Verfahrenshilfe bewilligen zu können, muss der Erfolg zwar nicht gewiss, aber nach der sofort erkennbaren Lage eine gewisse (wenn auch nicht allzu grosse) Wahrscheinlichkeit für sich haben (vgl. Michael Bydlinski, in: Andreas Konecny [Hrsg.], Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen, 2. Band/1. Teilband, 3. Aufl., Wien 2015, § 63, Rz 20; vgl. auch StGH 2013/171 vom 01.09.2014, abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li). Ob eine Rechtsverfolgung offenbar aussichtslos ist, muss nämlich objektiv beurteilt werden, was im konkreten Fall eine Auseinandersetzung mit dem Vorbringen des Beschwerdeführers in seinem Verfahrenshilfeantrag unter Zugrundelegung der Entscheidung erfordert. Bei der Prüfung der Erfolgsaussichten einer Beschwerdeführung ist jedoch grundsätzlich kein allzu strenger Massstab anzulegen, um den Anspruch der Verfahrenshilfe in einer für die Betroffenen existenziellen Angelegenheit nicht von vorneherein leer laufen zu lassen (vgl. Bydlinski aaO § 63 ZPO, Rz 20 und Robert Fucik, in: Walter H. Rechberger [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 4. Aufl., Wien 2014, § 63 ZPO Rz 6, jeweils mit Rechtsprechungsnachweisen). Die Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Prozessführung bzw. Rechtsverteidigung bedingt gemäss Judikatur des Staatsgerichtshofes jedenfalls eine ex ante bzw. prima facie Würdigung der Vorbringen und Umstände, auf die sich die antragstellende Partei beruft (StGH 2015/003 vom 23.03.2015; vgl. auch StGH 2013/171 vom 01.09.2014, VGH 2016/056 vom 29.04.2016, Erw. 6, alle abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li).  
Das Beschwerdeverfahren erweist sich jedoch in einer prima facie-Prüfung bereits - neben den obigen Ausführungen zur Mutwilligkeit, die auch das Beschwerdeverfahren in diesem zweiten Verfahrensgang belasten müssen - als offensichtlich aussichtslos, weil der im ersten Beschwerdeverfahren wie auch nunmehr im zweiten Verfahrensgang rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer kein fluchtrelevantes Vorbringen erstattete, wenn er angibt, Bangladesch bereits im Jahr 2011 verlassen zu haben, nicht offiziell gesucht zu werden, der Mehrheitsbevölkerung anzugehören und vor seiner Ausreise als Road Worker gearbeitet und für die Regierungspartei sowie die in der Bevölkerung stark verankerte Opposition Plakate aufgeklebt zu haben. Den Feststellungen der Regierung tritt er ebensowenig entgegen wie deren Ausführungen, dass selbst bei Wahrunterstellung sein Vorbringen keine Asylrelevanz aufweist, was die Regierung auch mit schweizerischer Judikatur untermauert. Auch die blossen Verweise auf Missstände in Bangladesch (Parteienlandschaft, Justizsystem, Korruption), zu denen der junge, gesunde und arbeitsfähige Beschwerdeführer keinerlei persönlichen Bezug herstellt, sind nicht geeignet der angefochtenen Entscheidung auch nur im Geringsten entgegenzutreten, weshalb sich das angestrengte Beschwerdeverfahren in einer prima facie-Prüfung als offensichtlich aussichtslos erweist. Deshalb konnte dem Beschwerdeführer für das Beschwerdeverfahren keine Verfahrenshilfe zugesprochen werden und war sein Antrag spruchgemäss abzuweisen.
11.
Auf die Auferlegung von Gebühren für das gegenständliche Verfahren kann verzichtet werden (Art. 8 Abs. 4 GGG).
12.
Mit der Beschwerde legte der Beschwerdevertreter auch sein Kostenverzeichnis vor. Parteikosten können grundsätzlich nicht zuerkannt werden, weil in Verwaltungsverfahren, in denen es nicht um Ansprüche auf Geldleistungen geht (Art. 35 Abs. 4 LVG) oder in denen die Partei nicht einer anderen Partei kontradiktorisch gegenübersteht (Art. 36 Abs. 1 LVG und die dazu ergangene stete Rechtsprechung ua bereits der VBI in LES 1995, 48 und des StGH in LES 1999, 158), auch bei Obsiegen keine Parteikosten zugesprochen werden.
Da sich jedoch als stossend erweist, dass im Verfahren Mehrkosten entstanden sind, weil die Regierung aufgrund ihrer verfehlten, den Wortlaut und den Willen des Gesetzgebers negierenden Rechtsansicht sowohl die Vorstellung als auch die Beschwerde als verspätet beurteilte (s. Erw. 1), ist dem Rechtsvertreter der Aufwand für seinen diesbezüglichen Schriftsatz vom 06. März 2020 in der von ihm richtig nach Tarif geltend gemachten Höhe von CHF 1'386.00 zu ersetzen.