VGH 2022/006
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17.02.2022
VGH
Beschluss
Sprüche: verworfen
VGH 2022/006
BESCHLUSS
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, lic.iur. Andreas Batliner, hat
in der Beschwerdesache der
Beschwerdeführerin:
A
wegenNutzungsplanung
gegenEntscheidung der Regierung des Fürstentums Liechtenstein vom 25. Januar 2022, LNR 2022-83 BNR 2022/90 AP 333.2
am 17. Februar 2022
entschieden:
1.Die Beschwerde vom 10. Februar 2022 gegen die Entscheidung der Regierung des Fürstentums Liechtenstein vom 25. Januar 2022, LNR 2022-83 BNR 2022/90 AP 333.2, wird verworfen. 
2.Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgerichtshof in Höhe von CHF 600.00 hat die Beschwerdeführerin binnen 14 Tagen bei sonstigem Zwang an das Land Liechtenstein zu bezahlen (Zahlungsinformationen am Schluss dieses Beschlusses). 
TATBESTAND
1.
Am 11. September 2019 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde B die Teilrevision des Zonenplans.
Die öffentliche Planauflage der Teilrevision des Zonenplans wurde vom 05. Februar 2020 bis 06. März 2020 durchgeführt.
Am 03. März 2020 erhob die Beschwerdeführerin Einsprache gegen die Teilrevision des Zonenplans.  
Mit Einspracheentscheidung vom 10. März 2021 der Gemeinde B wurde die Einsprache vom 03. März 2020 vollumfänglich abgewiesen. 
Mit Schriftsatz vom 12. April 2021 erhob die Beschwerdeführerin gegen die Einspracheentscheidung vom 10. März 2021 Beschwerde an die Regierung. 
Die Regierung wies diese Beschwerde mit Entscheidung vom 25. Januar 2022 ab. 
Gegen diese Regierungsentscheidung erhob die Beschwerdeführerin am 10. Februar 2022 Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. 
2.
Mit Schreiben vom 14. Februar 2022 teilte der Verwaltungsgerichtshof der Beschwerdeführerin mit, dass die zu bezahlende Gerichtsgebühr CHF 3'000.00 beträgt.
3.
Mit Schreiben vom 15. Februar 2022 zog die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde vom 10. Februar 2022 zurück.
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Die Beschwerdeführerin hat ihre Beschwerde vom 10. Februar 2022 zurückgezogen. Sie hat somit auf das Rechtsmittel der Beschwerde verzichtet.
Gemäss Art. 96 Abs. 4 LVG ist die Beschwerde demjenigen gegenüber zu verwerfen, welcher rechtswirksam die Rücknahme der Beschwerde erklärt. Somit war spruchgemäss zu entscheiden. 
2.
Die Kostenentscheidung stützt sich auf Art. 41 Abs. 1 i.V.m. Art. 36 Abs. 1 LVG. Mit der Einreichung der Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof war die Gerichtsgebühr des Verwaltungsgerichtshofes in Höhe von CHF 3'000.00 fällig (siehe Schreiben des Verwaltungsgerichtshofes vom 14. Februar 2022). Wird die Beschwerde zurückgezogen, ist ein angemessener Teil der Gebühr geschuldet (Art. 17 Abs. 2 Bst. c GGG). Praxisgemäss ist dies in der Regel ein Fünftel der ordentlichen Gebühr, gegenständlich CHF 600.00.
Vaduz, 17. Februar 2022
Verwaltungsgerichtshof
Der Präsident
lic.iur. Andreas Batliner


 
RECHTSMITTELBELEHRUNG
Gegen diesen Beschluss kann binnen 14 Tagen Beschwerde an das Kollegium des Verwaltungsgerichtshofes erhoben werden.