VGH 2020/046
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10.07.2020
VGH
Beschluss
Sprüche: verworfen
VGH 2020/046
BESCHLUSS
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, lic.iur. Andreas Batliner, hat
in der Beschwerdesache des
Beschwerdeführers:
A
wegenAufenthaltsbewilligung
gegenEntscheidung der Regierung des Fürstentums Liechtenstein vom 24. März 2020, LNR 2020-406 BNR 2020/420 REG 2532
am 10. Juli 2020
entschieden:
1.Die Beschwerde vom 09. April 2020 gegen die Entscheidung der Regierung des Fürstentums Liechtenstein vom 24. März 2020, LNR 2020-406 BNR 2020/420 REG 2532, wird verworfen.
2.Die Kosten des Verfahrens in Höhe von CHF 600.00 hat der Beschwerdeführer binnen 14 Tagen bei sonstigem Zwang an das Land Liechtenstein zu bezahlen (Zahlungsinformationen am Schluss dieses Urteils).
TATBESTAND
1.
Mit Entscheidung vom 20. Februar 2020, APA-E-Nr. 001, stellte das Ausländer- und Passamt fest, dass die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers erloschen ist.
Gegen diese Entscheidung erhob der Beschwerdeführer Beschwerde an die Regierung, die mit Entscheidung vom 24. März 2020 die Beschwerde abwies. 
2.
Gegen diese Regierungsentscheidung erhob der Beschwerdeführer am 09. April 2020 Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof.
Mit Schreiben vom 15. Juni 2020 zog der Beschwerdeführer seine Beschwerde zurück. 
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Der Beschwerdeführer hat auf das Rechtsmittel der Beschwerde durch Rückzug verzichtet. Gemäss Art. 96 Abs. 4 LVG ist die Beschwerde demjenigen gegenüber zu verwerfen, welcher rechtswirksam die Rücknahme der Beschwerde erklärt. Somit war spruchgemäss zu entscheiden.
2.
Die Kostenentscheidung stützt sich auf Art 41 i.V.m. Art. 36 Abs. 1 LVG. Mit Einreichung der Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof war die Gerichtsgebühr des Verwaltungsgerichtshofes in Höhe von CHF 3'000.00 fällig (siehe Schreiben des Verwaltungsgerichtshofes an den Beschwerdeführer vom 21.04.2020). Wird die Beschwerde zurückgezogen, ist ein angemessener Teil der Gebühr geschuldet (Art. 17 Abs. 2 GGG). Praxisgemäss ist dies in der Regel ein Fünftel der ordentlichen Gebühr.