VGH 2021/019
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21.04.2021
VGH
Beschluss
Sprüche: abgewiesen
VGH 2021/019
BESCHLUSS
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, lic.iur. Andreas Batliner, hat
in der Beschwerdesache des
Beschwerdeführers:
A
wegenAsyl (Unzulässigkeit)
gegenUnzulässigkeitsentscheid des für das Ministerium für Inneres zuständigen Regierungsmitglieds vom 22. März 2021 zu UE: 2653701
am 21. April 2021
entschieden:
1.Die Beschwerde vom 06. April 2021 gegen den Unzulässigkeitsentscheid des für das Ministerium für Inneres zuständigen Regierungsmitglieds vom 22. März 2021 zu UE: 2653701 wird abgewiesen und die angefochtene Entscheidung bestätigt.
2.Der Antrag des Beschwerdeführers vom 06. April 2021 auf Gewährung der Verfahrenshilfe in vollem Umfang wird abgewiesen.
3.Die Kosten des Verfahrens verbleiben dem Land.
TATBESTAND
1.
Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger Marokkos, geboren am 1989, reiste am 16.02.2021 mit zwei weiteren marokkanischen Staatsangehörigen über den Grenzübergang Schaanwald kommend mit dem Linienbus in Liechtenstein ein. Er stellte anlässlich einer Zollkontrolle beim Grenzwachtkorps ein Asylgesuch, das der Landespolizei gemeldet wurde. Der Beschwerdeführer gab an, er sei über die Balkanroute nach Österreich gelangt. Dort sei er ca. einen Monat lang gewesen. Er habe einen negativen Asylentscheid bekommen und wolle nun dasselbe in Liechtenstein versuchen.
Bei seiner Einreise hatte der Beschwerdeführer keinerlei Reise- oder Identitätspapiere jedoch eine Verfahrenskarte der Republik Österreich und Klientenkarten vom 08.01.2021 und 18.01.2021 sowie eine ärztliche Bestätigung über einen negativen Covid-19 Schnelltest vom 16.02.2021 bei sich. 
2.
Die Prüfung in der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac) fand nach Ablauf der zehntägigen Quarantänefrist am 02.03.2021 statt. Diese ergab, dass der Beschwerdeführer bereits am 27.11.2020 in Rumänien und am 07.01.2021 in Österreich ein Asylgesuch gestellt hatte. 
Im europäischen Visa-Informationssystem (VIS) war der Beschwerdeführer nicht verzeichnet.
3.
In seiner Befragung durch das Ausländer- und Passamt am 02.03.2021 gab der Beschwerdeführer an, dass er Herzprobleme und Probleme mit seinen Nerven habe. Er wolle zu einem Arzt. In Liechtenstein beantrage er Asyl, weil er Probleme in Marokko habe. Er brauche Schutz vor Rumänien und vor seiner Heimat. Er führe keine Ausweispapiere mit sich. Seinen Pass habe er verloren, nachdem er in die Türkei eingereist sei. Sein Asylgesuch in Österreich sei abgelehnt worden. Da sein Heimatland sicher sei, solle er binnen eines Monats dorthin zurückkehren. Ihm sei keine Möglichkeit gegeben worden, Beschwerde einzulegen.
Auf Vorhalt des Ergebnisses der Eurodac-Abfrage führte der Beschwerdeführer aus, dass er in Rumänien kein Asylgesuch gestellt, sondern lediglich seine Fingerabdrücke abgegeben habe. Auf Nachfrage führte er dann aus, man habe sein Gesuch in Rumänien abgelehnt. Er habe auch eine Beschwerde eingereicht, welche jedoch ebenfalls abgelehnt worden sei. Rumänien habe von Anfang an gesagt, dass es für Marokkaner kein Asyl gebe. Er habe noch eine Beschwerde einreichen können, ihm sei jedoch gesagt worden, dass er dennoch das Land verlassen müsse.
Befragt nach den Gründen, die dagegen sprechen, dass sein Antrag nicht in Liechtenstein, sondern in einem anderen Dublin-Staat geprüft wird, führte der Beschwerdeführer aus, dass der gehört habe, dass Liechtenstein helfe und man Geld bekomme. Er wolle nicht nach Rumänien überstellt werden, eher würde er "sterben". Ihm seien seine Fingerabdrücke in Rumänien abgenommen worden, ohne ihm zu erklären, wozu. Erst danach sei ihm gesagt worden, dass dies aufgrund des Asylgesuches gemacht worden sei. Daraufhin habe er zurück ins Camp gehen müssen. Sein Asylgesuch sei in Rumänien abgelehnt worden, ohne dass er vor Ort einen Übersetzer erhalten habe. Ohne Dolmetscher habe er unterschreiben müssen und dabei nicht gewusst, was er unterschreibe. Er sei geschlagen worden, als er deshalb nicht unterschreiben wollte. In Österreich sei es nicht wie in Rumänien. Dort sei ihm mit einem Übersetzer zugehört worden und es seien ihm zwei Lösungen vorgeschlagen worden, wonach er entweder in ein anderes Land oder zurück nach Marokko gehen könne. Hätte er einen positiven Entscheid erhalten, wäre er in Österreich geblieben. 
Sein Heimatland habe der Beschwerdeführer bereits im Jahr 2018 verlassen, weil er dort Probleme habe und mit dem Tod bedroht worden sei. Dafür habe er Beweise. Er sei auch psychisch krank und habe Schmerzen am Herz. Diese Gründe habe er in Österreich bereits angegeben.
Im Heimatland lebten zwei Brüder und eine Schwester. Er habe einen Onkel in England, zwei in Italien und einen in Schweden.
4.
Gestützt auf das Ergebnis der Eurodac-Abfrage und mit Verweis auf die vom Beschwerdeführer vorgelegten Unterlagen ersuchte das Ausländer- und Passamt die österreichischen Behörden am 03.03.2021 um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-Verordnung.
Die österreichischen Behörden teilten mit Schriftsatz vom 08.03.2021 mit, dem Übernahmeersuchen des Beschwerdeführers nicht zuzustimmen. Dieser werde unter diversen Aliasidentitäten in Bezug auf seinen Namen sowie die Herkunftsstaaten Marokko, Syrien bzw. Iran geführt. Der Beschwerdeführer habe am 07.01.2021 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich eingebracht. lm Rahmen eines initiierten Wiederaufnahmeersuchens sei Rumänien als zuständiger Mitgliedstaat ermittelt worden. Die Zustimmung Rumäniens vom 28.01.2021 werde dem Schreiben beigelegt. Der Beschwerdeführer sei seit 16.02.2021 unbekannten Aufenthaltes, weshalb am 23.02.2021 eine Information gem. Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-Verordnung an Rumänien erfolgt und die Überstellungsfrist bis zum 28.07.2022 verlängert worden sei.
Mit Hinweis auf die österreichische Ablehnung ersuchten die liechtensteinischen Behörden die rumänischen Behörden am 08.03.2021 um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-Verordnung.
Die rumänischen Behörden teilten am 17.03.2021 mit, der Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-Verordnung zuzustimmen. Gleichzeitig wurden die Modalitäten für eine Überstellung mitgeteilt, die nach Möglichkeit über den internationalen Flughafen Otopeni stattfinden solle. Die rumänischen Behörden erläuterten, dass der Beschwerdeführer am 24.11.2020 in Rumänien internationalen Schutz beantragt habe. Auf Behördenebene sei dieser am 15.12.2020 abgewiesen worden. Die dagegen erhobene Beschwerde sei am 06.01.2021 abgewiesen worden. Diese Entscheidung sei endgültig. Am 20.01.2021 sei ein Wiederaufnahmeersuchen Österreichs eingegangen, das Rumänien am 28.01.2021 akzeptiert habe. Am 23.02.2021 habe Österreich die rumänischen Behörden über die Abwesenheit des Beschwerdeführers informiert. 
5.
Am 22.03.2021 entschied das für das Ministerium für Inneres zuständige Regierungsmitglied nach Art. 5 Abs. 2 AsylG, dass das Asylgesuch des Beschwerdeführers wegen Unzulässigkeit zurückgewiesen (Ziff. 1) und der Beschwerdeführer nach Rumänien weggewiesen werde (Ziff. 2). Der Beschwerdeführer habe Liechtenstein binnen sieben Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids zu verlassen (Ziff. 3). Im Unterlassungsfall bleibe die Anwendung angemessener Zwangsmassnahmen vorbehalten (Ziff. 4).
6.
Dieser Unzulässigkeitsentscheid wurde dem Beschwerdeführer am 25.03.2021 durch das Ausländer- und Passamt mittels Dolmetscher eröffnet. Der Beschwerdeführer gab an, er verstehe nicht, warum Rumänien sein Asylgesuch abgelehnt habe und ihn dennoch zurücknehmen wolle. Dort habe er keinen Dolmetscher bekommen und die Fingerabdrücke seien ihm zwangsweise abgenommen worden. Er mutmasste, dass sein Dossier verwechselt worden sei. Er glaube nicht, dass sein Asylgesuch dort korrekt behandelt worden sei. 
Dem Beschwerdeführer wurden die Rechtsmittel und die Beschwerdefrist erklärt sowie die Bestandteile einer Beschwerde explizit aufgezählt. Er wurde auf die Möglichkeit einer Rechtsvertretung durch einen Rechtsanwalt und die Einreichung eines Antrags auf Verfahrenshilfe sowie die Möglichkeit, die Beschwerde in seiner Muttersprache einzureichen, hingewiesen. Der Beschwerdeführer gab an, er habe die Rechtsmittel verstanden.
Dem Beschwerdeführer wurde auch die kostenlose Rechtsberatung erläutert, wonach der Rechtsberater über eine juristische Qualifikation verfüge und die Beratung die Chancen und den Ablauf des Beschwerdeverfahrens sowie die Beratung und Unterstützung im Beschwerdeverfahren, jedoch nicht die Vertretung vor Gericht umfasse. Zur Unterstützung im Beschwerdeverfahren zähle insbesondere die Stellung eines Verfahrenshilfeantrages, der zusammen mit der Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof einzureichen sei. Der Beschwerdeführer wünschte eine Rechtsberatung.
Zu seinem Gesundheitszustand führte er aus, er befinde sich in ärztlicher Behandlung wegen seiner Herzprobleme. Er wolle noch ein MRI machen. Der Arzt habe dies bis jetzt noch nicht gemacht. Gegen eine Reise mit dem Flugzeug spreche seine Flugangst. Er habe einen tiefen Blutdruck und ihm sei während seines Fluges von Marokko in die Türkei schlecht geworden, sodass er am Flughafen sofort habe notbehandelt werden müssen. Damals sei er das erste Mal geflogen.
7.
Mit im Zuge der kostenlosen Rechtsberatung verfasstem Schriftsatz des Beschwerdeführers vom 06.04.2021 (entspricht dem Datum der Postaufgabe) erhob der Beschwerdeführer Beschwerde gegen den Unzulässigkeitsentscheid vom 22.03.2021 an den Verwaltungsgerichtshof. Darin focht er den Unzulässigkeitsentscheid zur Gänze an und machte als Beschwerdegründe insbesondere diejenigen des Art. 90 Abs. 6 LVG geltend. 
Inhaltlich führte der Beschwerdeführer aus, dass der Vollzug der Wegweisung nach Rumänien nicht zumutbar sei. Er habe in Rumänien nach einer 10-tägigen Quarantäne weder eine Unterkunft noch Nahrung erhalten und sei sich selbst überlassen gewesen. Er sei in Rumänien nicht über das Vorgehen oder die Gründe für den negativen Asylentscheid aufgeklärt worden. Weder habe man ihm einen Dolmetscher zur Verfügung gestellt noch die Möglichkeit gegeben, sich über das weitere Vorgehen zu erkundigen. Auf Nachfrage des Beschwerdeführers, was er unterschreibe, sei er geschlagen worden. Der Beschwerdeführer sei vor die Wahl gestellt worden, entweder das Land zu verlassen oder inhaftiert zu werden. Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Erlebnisse und der Situation in seinem Heimatland psychisch bereits angeschlagen. Die Situation in Rumänien und die Art und Weise seiner dortigen Behandlung hätten die psychischen Probleme des Beschwerdeführers in einer solchen Art verstärkt, dass er nunmehr an einer Depression leide. Eine Wegweisung nach Rumänien würde aufgrund des dort abgelehnten Asylgesuchs dazu führen, dass der Beschwerdeführer zurück nach Marokko müsste. Dies würde bedeuten, dass der Beschwerdeführer um sein Leben fürchten müsse, weil ihm dort die Familie seiner ehemaligen Verlobten mit dem Tod drohe. Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer an einer Herzerkrankung und zusätzlich an Bluthochdruck leide. Eine angemessene medizinische Behandlung habe sich der Beschwerdeführer in Marokko aufgrund seiner finanziellen Situation nicht leisten können. Eine Wegweisung des Beschwerdeführers nach Rumänien würde demnach bedeuten, dass der Beschwerdeführer sich erneut Gefahren aussetze und um Leib und Leben fürchten müsse.
Der Beschwerdeführer stellte die Anträge, der Verwaltungsgerichtshof möge der gegenständlichen Beschwerde Folge geben und die angefochtene Entscheidung dahingehend abändern, dass der Unzulässigkeitsentscheid der Regierung ersatzlos aufgehoben und dem Beschwerdeführer Asyl, in eventu die vorläufige Aufnahme, gewährt werde; in eventu möge der Verwaltungsgerichtshof die angefochtene Entscheidung aufheben und die Rechtssache zur neuerlichen Entscheidung unter Bindung an die Rechtsansicht des Verwaltungsgerichtshofes an die Regierung zurückverweisen.
Mit demselben Schriftsatz stellte der Beschwerdeführer auch einen Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe in vollem Umfang unter Beigabe eines Rechtsanwaltes zum Verfahrenshelfer.
8.
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes zog die den Beschwerdeführer betreffenden Akten der Regierung und des Ausländer- und Passamtes bei und entschied am 21.04.2021 wie aus dem Spruch ersichtlich.
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Der Beschwerdeführer stellte am 16.02.2021 in Liechtenstein ein Asylgesuch. Somit ist das Asylgesetz (AsylG) vom 14.12.2011, LGBl. 2012 Nr. 29 idF LGBl. 2020 Nr. 242, anwendbar.
Gemäss Art. 76 Abs. 1 AsylG kann gegen Entscheidungen der Regierung oder des zuständigen Regierungsmitglieds binnen 14 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingereicht werden.
Gemäss Art. 77 Abs. 2 Bst. a AsylG entscheidet ein Einzelrichter des Verwaltungsgerichtshofes endgültig über Beschwerden gegen Entscheidungen betreffend die Unzulässigkeit eines Asylgesuchs und die damit verbundene Wegweisung. Zuständig ist gemäss Geschäftsordnung vom 15.02.2019, LGBl. 2019 Nr. 42, iVm Ziff. 6 der Geschäftsverteilung vom 31.01.2020 der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes (Art. 77 Abs. 4 AsylG; abrufbar unter: www.vgh.li).
Im vorliegenden Verfahren kommt die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.06.2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (Dublin-III-Verordnung), direkt zur Anwendung.
Die rechtzeitige Beschwerde des Beschwerdeführers ist als zulässig im Sinne des Art. 76 Abs. 1 AsylG zu werten (vgl. dazu auch StGH 2017/167 vom 27.03.2018 sowie StGH 2017/142 vom 29.06.2018, beide nicht öffentlich abrufbar).   
2.
Das für das Ministerium für Inneres zuständige Regierungsmitglied hat im auf Art. 20 Abs. 1 Bst. b AsylG gestützten Unzulässigkeitsentscheid vom 22.03.2021 festgestellt, dass die rumänischen Behörden dem fristgerechten liechtensteinischen Ersuchen um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-Verordnung am 17.03.2021 ausdrücklich zustimmten, weshalb Rumänien für das Asyl- und Wegweisungsverfahren des Beschwerdeführers zuständig sei. Damit sei das Asylgesuch des Beschwerdeführers gemäss Art. 20 Abs. 1 Bst. b AsylG unzulässig, weil der Asylsuchende in einen anderen Dublin-Staat, der zur Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens völkerrechtlich zuständig sei, ausreisen könne, und folglich zurückzuweisen.
Dem Beschwerdeführer sei zur Wegweisung nach Rumänien durch das Ausländer- und Passamt das rechtliche Gehör am 02.03.2021 gewährt worden. Der Beschwerdeführer habe dazu angegeben, dass er vor Rumänien Schutz brauche. In Rumänien sei sein Asylgesuch abgelehnt worden. Er wolle nicht nach Rumänien zurückreisen, davor würde er "sterben". In Rumänien habe er keine Informationen und auch keinen Dolmetscher erhalten. Seine Fingerabdrücke seien dort genommen worden, ohne dass ihm erklärt worden sei, wozu. Er habe erst danach erfahren, dass dies aufgrund des Asylgesuchs geschehen sei.
Mit diesen unbelegten Ausführungen bringe der Beschwerdeführer nichts vor, was gegen eine Überstellung in das für sein Asyl- und Wegweisungsverfahren zuständige Rumänien spreche. Die Prüfung der Probleme im Heimatland und auch die Berücksichtigung der aktuellen abschieberelevanten Situation sei jedenfalls Sache der dafür zuständigen rumänischen Behörden. Es sei Sache des Beschwerdeführers, in Rumänien - gegebenenfalls unter Inanspruchnahme eines Rechtsbeistandes - eine abermalige Wegweisung oder gegebenenfalls Ausschaffung nach Marokko zu verhindern und eventuell eine Neubeurteilung seines Falles zu erreichen. Der Beschwerdeführer bringe selbst vor, dass er in Rumänien bereits mehrere Beschwerden eingereicht habe. Dies bedeute, dass er Zugang zum Rechtssystem gehabt habe. Die dann folgenden, lediglich in den Raum gestellten Aussagen, wonach Rumänien von Anfang an gesagt habe, dass es für Marokkaner kein Asyl gebe, er keinen Übersetzer vor Ort gehabt habe und dass er zur Unterschrift unter Androhung von Gewalt gezwungen worden sei, beeinflussten die Frage der Zumutbarkeit und Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs ebenfalls nicht. 
Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer in Rumänien bereits einen negativen Asylentscheid erhalten habe, habe keinen Einfluss auf die Zulässigkeit und Zumutbarkeit einer Überstellung nach Rumänien. lm Gegenteil, der negative Entscheid lege nahe, dass der Beschwerdeführer jedenfalls bereits Zugang zum Verfahren gehabt habe und ihm daher auch, in für ihn verständlicher Sprache, die Verfahrensmöglichkeiten aufgezeigt worden seien. Zudem hätten die rumänischen Behörden in ihrer Zustimmung ausgeführt, dass auch über eine Beschwerde des Beschwerdeführers bereits entschieden worden sei. Für Rumänien seien keine systemischen Mängel des Asylverfahrens oder des Asylwesens im Ganzen bekannt. Hervorzuheben sei vielmehr, dass Rumänien, das sich an die Vorgaben der Dublin-Ill-Verordnung halte, nach Art. 18 Abs. 2 Dublin-Ill-Verordnung sicherzustellen habe, dass der Beschwerdeführer die Möglichkeit hatte oder habe, einen wirksamen Rechtsbehelf gemäss Art. 46 der Richtlinie 2013/32/EU einzulegen. Es ergebe sich kein Hinweis, dass Rumänien, dessen Behörden einer Wiederaufnahme des Beschwerdeführers ausdrücklich zugestimmt hätten, dieser Verpflichtung nicht bereits nachgekommen sei oder nachkommen werde.
Rumänien beachte das Non-Refoulement-Gebot, wonach Rückführungen in Länder, in welchen das Leben oder die Freiheit von Personen gefährdet wäre oder sie der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe ausgesetzt wären, nicht durchgeführt werden dürften. Es bleibe festzuhalten, dass Rumänien schutzwillig und schutzfähig sowie für den Beschwerdeführer sicher sei. Vollzugshindernisse, die gegen eine allfällige Ausschaffung nach Marokko sprächen, könnte und müsste der Beschwerdeführer gegenüber den rumänischen Behörden und Gerichten geltend machen. Der Beschwerdeführer habe nach eigenen Angaben einen Asylentscheid erhalten und auch wenn dieser negativ ausgefallen sei, so zeige sich, dass sich die rumänischen Behörden mit seinem Asylgesuch und seinen vorgebrachten Asylgründen beschäftigt hätten. Rumänien wende darüber hinaus, wie auch Liechtenstein, die europäische Rückführungsrichtlinie, Richtlinie 2008/115/EG, an.
Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) habe mit Relevanz für die vorliegende Rechtssache festgehalten, dass ein Antragsteller hinsichtlich der Entscheidung über den Antrag auf internationalen Schutz im zuständigen Mitgliedstaat nach der Richtlinie 2013/32/EU über das Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf vor einem Gericht dieses Mitgliedstaats verfüge, der es ihm ermögliche, Entscheidungen anzufechten. Auch der Staatsgerichtshof sowie der Verwaltungsgerichtshof führten hierzu in ständiger Rechtsprechung aus, dass unter Verweis auf das im Dublin-Verfahren vorherrschende Prinzip des Vertrauens unter den Mitgliedstaaten davon auszugehen sei, dass ein Gericht im zuständigen Mitgliedstaat auf Antrag die Ordnungsmässigkeit des bereits durchgeführten Asylverfahrens wie auch die Unzumutbarkeit einer Rücküberstellung in den Herkunftsstaat aufgrund von Art. 2 oder 3 EMRK überprüfe (mit Verweis auf StGH 2018/064 vom 04.12.2018 sowie VGH 2020/002 vom 03.02.2020, beide öffentlich abrufbar). Dagegen bringe der Beschwerdeführer keinerlei Argumente vor. Es bestehe kein Wahlrecht, in welchem Land eine Person ihr Asylgesuch geprüft haben wolle. Die Zuständigkeit zur Prüfung des Asylgesuchs sei klar in der Dublin-Ill-Verordnung verankert. Deshalb sei der Vollzug der Wegweisung nach Rumänien zulässig.
Eine Überstellung in einen Mitgliedstaat oder assoziierten Dublin-Staat sei dann nicht möglich, wenn das Asylverfahren und die Asylaufnahmebedingungen systemische Schwachstellen aufwiesen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne des Art. 4 der EU-Grundrechtecharta bzw. Art. 3 der EMRK für Asylsuchende mit sich brächten (Art. 3 Abs. 2 Unterabs. 2 Dublin-III-Verordnung). Dem zuständigen Regierungsmitglied und dem Ausländer- und Passamt seien keine Hinweise auf systemische Mängel oder Schwachstellen des Dublin-Mitgliedstaates Rumänien bekannt. Solche Mängel oder Schwachstellen würden in der Regel durch das Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM), das Dublin Contact Committee oder das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO), an deren Sitzungen Liechtenstein regelmässig teilnehme, weiterverbreitet. Sämtliche Mitgliedstaaten und assoziierte Dublin-Staaten überstellten Asylsuchende nach Rumänien.
Rumänien komme seinen Verpflichtungen aus der Dublin-III-Verordnung neben der Einhaltung der EU-Grundrechtecharta, der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und auch den weiteren Garantien aus den EU-Rechtsvorschriften (u.a. Verfahrensrichtlinie 2013/32/EU, Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU) sowie der einschlägigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (Erw. 32 Dublin-III-Verordnung) vollumfänglich nach. 
Die Entwicklungen in Bezug auf Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 würden im Zeitpunkt des Vollzugs der Wegweisung abermals geprüft. Bei entsprechend relevanten Einschränkungen seitens Rumäniens oder Liechtensteins werde ein allenfalls verzögerter Vollzug unter Wahrung der Fristen des Art. 29 Dublin-Ill-Verordnung stattfinden. Diese Frage des faktischen Vollzugs habe auf das gegenständliche Zuständigkeitsverfahren jedoch keinen Einfluss und die rumänischen Behörden hätten bereits die Überstellungsmodalitäten genannt. Deshalb sei ein Vollzug der Wegweisung möglich.
Auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er in Rumänien einen negativen Asylentscheid erhalten habe, ändere nichts an der Möglichkeit, Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Vollzugs. Diese Probleme müsse er mit den dafür zuständigen, schutzwilligen und schutzfähigen rumänischen Behörden unter Zuhilfenahme gerichtlicher und anwaltlicher Hilfe klären.
Ein Vollzug der Wegweisung nach Rumänien sei auch zumutbar, weil eine gesundheitliche Versorgung in physischer und psychischer Hinsicht für den Beschwerdeführer auch in Rumänien sichergestellt sei. Rumänien unterhalte ein gutes Gesundheitssystem, welches auch Asylsuchenden offenstehe.
Der Beschwerdeführer habe in der Einreisebefragung angegeben, dass er Herzprobleme und Probleme mit seinen Nerven habe. In Bezug auf die Aufnahmebedingungen und die verfügbare Versorgung im zuständigen Mitgliedstaat sei hervorzuheben, dass die durch die Aufnahmerichtlinie gebundenen Mitgliedstaaten auch im Rahmen des Verfahrens nach der Dublin-III-Verordnung verpflichtet seien, den Asylbewerbern im Einklang mit Art. 17 bis 19 dieser Richtlinie die erforderliche medizinische Versorgung und Hilfe zu gewähren. Dies umfasse zumindest die Notversorgung und die unbedingt erforderliche Behandlung von Krankheiten und schweren psychischen Störungen. Unter diesen Umständen bestehe aufgrund des gegenseitigen Vertrauens zwischen den Mitgliedstaaten eine starke Vermutung dafür, dass die den Asylbewerbern in den Mitgliedstaaten gebotene medizinische Behandlung angemessen sein werde.
Es lägen keinerlei Hinweise vor, dass der Beschwerdeführer in Rumänien nicht die notwendige medizinische Versorgung erhalten habe oder werde. Eine abermalige Nachfrage nach dem Gesundheitszustand erfolge im Rahmen des Vollzugs der Wegweisung. Relevante gesundheitliche Probleme würden dem zuständigen Mitgliedstaat vor der Überstellung mitgeteilt. Damit sei der Vollzug der Wegweisung nach Rumänien auch zumutbar.
Zusammengefasst lägen somit keine Hinweise vor, dass der Vollzug der  Wegweisung nach Rumänien nicht möglich, zulässig oder zumutbar sei. Bei Rumänien handle es sich um einen Dublin-Staat und somit um ein sicheres Land, welches seinen Pflichten gemäss der Genfer Flüchtlingskonvention, der EMRK und der EU-Grundrechtecharta nachkomme. Es bestehe für den Beschwerdeführer folglich kein konkretes Risiko, dass er gezwungen sei, in ein Land auszureisen, in welchem er verfolgt oder unmenschlicher Behandlung ausgesetzt wäre. Der Vollzug der Überstellung erfolge voraussichtlich auf dem Luftweg an die rumänischen Behörden.
3.
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes schliesst sich diesen Feststellungen, der Beweiswürdigung wie auch der rechtlichen Prüfung im Unzulässigkeitsentscheid vollinhaltlich an (Art. 101 Abs. 4 LVG).
4.
Die Beschwerde richtet sich inhaltlich, obwohl sie angibt, den Unzulässigkeitsentscheid zur Gänze zu bekämpfen, im Wesentlichen gegen den Vollzug der Wegweisung und nicht gegen die Zuständigkeit Rumäniens. Der Beschwerdeführer macht weder geltend, dass das Konsultationsverfahren mit Rumänien nicht ordnungsgemäss geführt oder seine Verfahrensrechte verletzt worden wären, noch bringt er annähernd substantiiert vor, dass im rumänischen Asyl- und Betreuungssystem systemische Schwachstellen im Sinne des Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-Verordnung vorliegen.
Bereits das zuständige Regierungsmitglied hat hervorgehoben, dass der Beschwerdeführer haltlose, in den Raum gestellte Aussagen tätigte, die durch nichts belegt sind, wenn er ausführt, dass eine Person aus Marokko in Rumänien kein Asyl bekommen könne, er keinen Dolmetscher erhalten habe, mit Schlägen zur Unterschrift gezwungen worden sei und das Verfahren nicht verstanden habe. Vielmehr zeige sich, dass der Beschwerdeführer Beschwerde habe erheben können, über die auch abgesprochen worden sei, sowie dass er über die Rechtsfolgen und Rechtsmittel informiert worden sei. Er habe folglich Zugang zum Rechtssystem erhalten und es sei deshalb davon auszugehen, dass ihm in für ihn verständlicher Sprache die Verfahrensmöglichkeiten aufgezeigt worden seien.
Dem tritt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht annähernd entgegen, wenn er sein diesbezügliches Vorbringen vor dem Ausländer- und Passamt in seiner Beschwerde lediglich wiederholt. Folglich erfüllt der rechtsfreundlich beratene Beschwerdeführer die ihm obliegende Substantiierungspflicht nicht, wonach er sich mit den Erwägungen der angefochtenen Entscheidung auch argumentativ auseinandersetzen muss (StGH 2021/018 vom 22.03.2021, Erw. 8.3, nicht öffentlich abrufbar; mit Verweis auf StGH 2017/066, Erw. 2.4.1; StGH 2016/105, Erw. 2.3; StGH 2015/008, Erw. 1.3; alle abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li).
Das zuständige Regierungsmitglied hat deshalb zu Recht betont, dass für Rumänien keine systemischen Mängel im Asyl- und Aufnahmeverfahren feststellbar sind, dieses seinen Verpflichtungen nachkommt und für den Beschwerdeführer ein sicherer Staat ist, der auch das Non-Refoulement-Gebot beachtet. Nichts Anderes ergibt sich auch aus den beigezogenen Akten der Unterinstanzen und anderen Quellen (vgl. beispielsweise EASO, Jahresbericht 2020 über die Asylsituation in der Europäischen Union, abrufbar unter easo.europa.eu). Auch alle anderen Dublin-Staaten überstellen nach Rumänien, wie das zuständige Regierungsmitglied ebenso richtig im angefochtenen Unzulässigkeitsentscheid festhielt (vgl. hierzu beispielsweise BVGer vom 04.02.2021, D-405/2021; öVwGH vom 10.02.2021, Ra 2021/19/0031).
Auch der Beschwerdeführer hat dargelegt, dass er in Österreich ein Verfahren mit einer negativen Entscheidung erhalten hat. Entgegen seinen Ausführungen ist den beiden Schreiben der österreichischen wie auch rumänischen Behörden jedoch zu entnehmen, dass Österreich den Beschwerdeführer nicht in sein Heimatland Marokko weggewiesen hat, sondern ein Wiederaufnahmeverfahren führte, aus dem Rumänien als der für das Asyl-und Wegweisungsverfahren des Beschwerdeführers zuständige Dublin-Staat hervorging. Auch Österreich, wo der Beschwerdeführer ebenfalls seine Gründe vorbringen konnte, hat folglich eine zum angefochtenen Unzulässigkeitsentscheid gleichlautende Entscheidung getroffen. Der dortigen Überstellung nach Rumänien hat sich der Beschwerdeführer jedoch durch die vorliegende Asylgesuchstellung in Liechtenstein entzogen.
Rumänien ist folglich der für den Beschwerdeführer gemäss Dublin-III-Verordnung zuständige Mitgliedstaat. Systemische Mängel Rumäniens, die allenfalls eine Zuständigkeit Liechtensteins begründen oder das Konsultationsverfahren auf Österreich ausdehnen könnten, vermochte der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen.
5.
Rumänien hat der Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-Verordnung im Schreiben vom 17.03.2021 - wie zuvor schon gegenüber Österreich - ausdrücklich zugestimmt. Die Wiederaufnahme nach dieser Bestimmung belegt gleichzeitig, dass Rumänien das Asylgesuch des Beschwerdeführers bereits zuvor in Behandlung zog. Dies betonen die rumänischen Behörden auch ausdrücklich. Zu Recht hielt das zuständige Regierungsmitglied fest, dass der Beschwerdeführer in seinem Asylverfahren bereits all seine Fluchtgründe darlegen konnte. Jedenfalls kam dem Beschwerdeführer bereits ein effektives Rechtsmittel nach Art. 18 Abs. 2 Dublin-III-Verordnung zu, wie die rumänischen Behörden darlegen. Auch der Beschwerdeführer führte aus, dass er nach Erhalt einer negativen Entscheidung eine Beschwerde erhob, die jedoch ebenfalls abgewiesen worden sei. Dagegen habe er erneut Beschwerde erhoben, dennoch habe er das Land verlassen müssen.
Bereits das zuständige Regierungsmitglied hat hervorgehoben, dass der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen zum Heimatland und seinen Rückkehrbefürchtungen an die zuständigen rumänischen Behörden zu verweisen ist. Es sei am Beschwerdeführer - gegebenenfalls unter Beizug eines Rechtsbeistandes - seine Rechte gegenüber den rumänischen Behörden und Gerichten durchzusetzen und allenfalls eine Neubeurteilung seiner Rechtssache zu erwirken.
Aufgrund der Zuständigkeit Rumäniens für das Asyl- und Wegweisungsverfahren des Beschwerdeführers ist der Beschwerdeführer auch mit seinen Beschwerdeausführungen zu den Umständen, die ihn zum Verlassen des Heimatlandes gezwungen haben und einer Rückkehr nach Marokko entgegenstehen sollen, sowie zu den dortigen Behandlungsmöglichkeiten seiner gesundheitlichen Probleme an die rumänischen Behörden und Gerichte zu verweisen.
6.
Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass eine Wegweisung nach Rumänien für ihn gleichbedeutend mit einer Wegweisung nach Marokko sei. Dies stelle zusätzlich eine unzumutbare psychische Belastung für den Beschwerdeführer dar. Eine Wegweisung des Beschwerdeführers nach Rumänien würde demnach bedeuten, dass der Beschwerdeführer sich erneut Gefahren aussetzen und um Leib und Leben fürchten müsse.
Damit tritt der Beschwerdeführer erneut den diesbezüglichen Ausführungen im angefochtenen Unzulässigkeitsentscheid nicht entgegen, wonach Rumänien sich an das Non-Refoulement-Gebot hält und für den Beschwerdeführer ein sicherer Staat ist sowie die rumänischen Behörden und Gerichte sich mit den Anträgen des Beschwerdeführers bereits befassten und ihm ein effektives Rechtsmittel zukam. Sein damit unsubstantiiertes Vorbringen, eine Rückkehr nach Rumänien würde für ihn aufgrund der ihm dort drohenden Rückführung nach Marokko eine unzumutbare Belastung und Gefährdung seiner Unversehrtheit darstellen, muss folglich ins Leere gehen. Etwaige Fluchtgründe, Vulnerabilitäten und Vollzugshindernisse, die gegen eine Ausschaffung nach Marokko sprechen, kann und muss der Beschwerdeführer im für sein Asyl- und Wegweisungsverfahren zuständigen Rumänien gegenüber den dortigen Behörden und Gerichten geltend machen. Auch mit einem derartigen Vorbringen kann der Beschwerdeführer - wie ihm ebenfalls bereits das zuständige Regierungsmitglied vorgehalten hat - keine Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit einer Überstellung nach Rumänien aufzeigen.
Mit Verweis auf den Grundsatz des wechselseitigen Vertrauens der Mitgliedstaaten (vgl. StGH 2016/98, Erw. 12.7; StGH 2018/091 vom 29.10.2018, abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li; EuGH vom 10.12.2013, Abdullahi, C-394/12, EU:C:2013:813, Rn. 52 und 53, und vom 07.06.2016, Ghezelbash, C-63/15, EU:C:2016:409, Rn. 55) darf Liechtenstein vielmehr davon ausgehen, dass Rumänien als EU-Mitgliedstaat, der die Wiederaufnahme des Beschwerdeführers ausdrücklich erklärt hat, die Grund- und Menschenrechte wie auch die weiteren Rechte des Beschwerdeführers - so auch jene aus der Aufnahmerichtlinie - achten wird.
Wenn der Beschwerdeführer deshalb weiter ausführt, dass er in Rumänien nach wenigen Tagen keine Unterkunft mehr gehabt habe und die einzige Möglichkeit ein Leben auf der Strasse gewesen wäre, so kann er erneut dem Unzulässigkeitsentscheid nicht entgegentreten. Zu Recht hat ihn bereits das zuständige Regierungsmitglied im Falle allfälliger Rechtsverletzungen an die rumänischen Behörden und Gerichte verwiesen. Welche Schritte der Beschwerdeführer zur Durchsetzung seiner diesbezüglichen Rechte in Rumänien bereits bisher unternommen hat, legte der Beschwerdeführer im Übrigen nicht dar. 
7.
Zum Vorbringen, dass dem Beschwerdeführer in Rumänien Gefängnis ohne Haftgrund drohte, ist festzuhalten, dass er auch dies wiederum lediglich in den Raum stellt und erneut keine Verletzung seiner Rechte geltend machen kann. Einerseits widerspricht er sich damit bereits selbst, wenn er auch angibt, ihm habe ein Leben auf der Strasse als einzige Möglichkeit gedroht. Andererseits ist hervorzuheben, dass der Beschwerdeführer sich nach dem negativen Abschluss seines Asyl- und Wegweisungsverfahrens laut seinen eigenen Aussagen ohne Aufenthaltstitel und damit illegal in Rumänien aufgehalten hat. Auch Rumänien wendet wie Liechtenstein die Rückführungsrichtlinie an. Liechtenstein darf darauf vertrauen, dass Rumänien sich an alle Vorgaben halten wird. Dabei kann zur Sicherung des Vollzugs eine Anhaltung des Beschwerdeführers durchaus rechtmässig sein. Hier ist aufzuzeigen, dass sich der Beschwerdeführer seiner Überstellung aus Rumänien nach Marokko nach Abschluss seines Asylverfahrens bereits damit entzog, dass er in Österreich ein Asylgesuch stellte. Der dortigen Rücküberstellung nach Rumänien entzog er sich erneut. Trotz Kenntnis der Zuständigkeit Rumäniens stellte er in Liechtenstein das vorliegende unzulässige Asylgesuch. Für die vorgebrachte drohende ungerechtfertigte Inhaftierung ergibt sich folglich kein Anhaltspunkt. Der Beschwerdeführer müsste im Übrigen auch dies im Rechtsweg vor den rumänischen Behörden und Gerichten geltend machen.
Zusammengefasst ergeben sich im Verfahren - wie bereits das zuständige Regierungsmitglied hervorgehoben hat - keine Hinweise, dass Rumänien seinen Verpflichtungen aus der Dublin-III-Verordnung, der Genfer Flüchtlingskonvention, der EMRK, der EU-Grundrechtecharta und dem weiteren EU-Acquis nicht nachkommen wird. Wie im Unzulässigkeitsentscheid betont wurde, ist es Sache des Beschwerdeführers, in Rumänien - gegebenenfalls unter Inanspruchnahme eines Rechtsbeistandes - eine abermalige Wegweisung oder gegebenenfalls Ausschaffung nach Marokko zu verhindern und eventuell eine Neubeurteilung seines Falles zu erreichen.
8.
Zu Recht hielt das zuständige Regierungsmitglied auch fest, dass Rumänien bei einer Wiederaufnahme zur medizinischen Versorgung des Beschwerdeführers verpflichtet ist und der Beschwerdeführer diese in Rumänien erhalten wird. Ergänzend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer im Verfahren keine - auch nicht mit seiner Beschwerde - medizinischen Unterlagen vorlegte, die seine behaupteten medizinischen Probleme darlegen würden. 
Gemäss der Praxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer die konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Überstellung eine unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. u.a. das Urteil des EGMR Saadi gegen Italien vom 28.02.2008, Grosse Kammer, Appl. 37201/06, §§ 124-127 m.w.H., abrufbar unter: www.echr.coe.int). Der EGMR, der sich oftmals mit der Frage der Vereinbarkeit der Wegweisung mit Art. 3 EMRK befasst hat, hat dazu ausgeführt, dass Fremde grundsätzlich kein Recht darauf haben, im Gebiet des Staates zu bleiben, um dort weiterhin in den Genuss von medizinischer, sozialer oder sonstiger Unterstützung zu kommen. Selbst dass sich die Lebensumstände eines Fremden einschliesslich seiner Lebenserwartung signifikant verschlechtern würden, führe allein noch nicht zu einer Verletzung des Art. 3 EMRK. Die Wegweisung eines Fremden könne nur unter aussergewöhnlichen Umständen ein Problem in Hinblick auf Art. 3 EMRK aufwerfen. Es sei jedenfalls Sache des Beschwerdeführers, den Beweis dafür zu erbringen, dass er im Fall seiner Wegweisung einem realen Risiko einer gegen Art. 3 EMRK verstossenden Behandlung ausgesetzt wäre (ua. Urteil vom 26.02.2015, M.T. v. Schweden, Nr. 1412/12, abrufbar unter: www.echr.coe.int).
Eine derartige konkrete Gefahr und aussergewöhnliche Umstände brachte der Beschwerdeführer nicht vor. Auch mit seinem in den Raum gestellten medizinischen Vorbringen kann der Beschwerdeführer den Ausführungen im Unzulässigkeitsentscheid nicht entgegentreten, wonach Rumänien über ein gutes Gesundheitssystem verfügt, sich auch an diese Verpflichtungen halten und dem Beschwerdeführer die notwendige medizinische Behandlung zukommen lassen wird. Selbst bei Wahrunterstellung seines Krankheitsbildes einer Herzerkrankung mit hohem Blutdruck und einer Depression wäre aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers deshalb nichts zu gewinnen.
9.
Der Beschwerdeführer brachte auch in Bezug auf seine Überstellung, wonach er neben dem behaupteten Krankheitsbild an Flugangst leide und beim letzten Flug einen Zusammenbruch erlitt, kein ihn betreffendes Hindernis vor, das eine unzumutbare Verschlechterung seines Gesundheitszustandes hervorrufen oder einen besonderen Härtefall darstellen könnte. Es wird nicht aufgezeigt, dass der Vollzug der Wegweisung für den Beschwerdeführer auf Dauer nicht zumutbar und Liechtenstein gehalten wäre, sich für dessen Asylverfahren zuständig zu erklären. Deshalb liegt gemäss der ständigen Judikatur der liechtensteinischen Höchstgerichte (vgl. ua VGH 2017/105 vom 24.11.2017 mwN, bestätigt durch StGH 2017/197 vom 15.05.2018, beide öffentlich abrufbar) auch kein Überstellunghindernis vor. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine Frage des faktischen Vollzugs, der nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist. 
Der Beschwerdeführer ist bei Überstellung nach Rumänien keiner unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung ausgesetzt. Auch der EuGH geht in derartigen Fällen von der Zumutbarkeit einer Überstellung aus. Ausnahmefällen sei jedoch mit Verweis auf die Rechtsprechung des EGMR dadurch gebührend Rechnung zu tragen, dass die erforderlichen, angemessenen und ihrem Zustand angepassten Massnahmen getroffen würden (vgl. EuGH-Urteil vom 16. Februar 2017, C.K. ua., C-578/16, EU:C:2017:127, Rn. 74, 78 und 95). 
Rumänien hat in der Erklärung zur Wiederaufnahme des Beschwerdeführers bereits die Modalitäten der Überstellung mitgeteilt. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wird zum Zeitpunkt seiner Überstellung geprüft werden. Das Ausländer- und Passamt wird die rumänischen Behörden rechtzeitig über einen allfälligen besonderen Bedarf des Beschwerdeführers informieren, sich gegebenenfalls mit den rumänischen Behörden absprechen und die Überstellung, soweit notwendig, medizinisch begleiten lassen (vgl. auch Art. 29 Dublin-III-Verordnung sowie Anhang IX der Dublin-Durchführungsverordnung [EU] Nr. 118/2014 der Kommission vom 30.01.2014). Die Festlegung des Überstellungstermins wird von den liechtensteinischen Behörden in enger Abstimmung mit den rumänischen Behörden vorgenommen werden. Sie wird - aufgrund der aktuellen Situation der Corona-Pandemie wie auch gegebenenfalls aufgrund des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers - allenfalls verzögert stattfinden. Sollte dies erforderlich sein, könnte die Überstellung auch am Landweg erfolgen. 
Weil der Beschwerdeführer vor dem Ausländer- und Passamt noch betont hatte, dass er lieber sterbe, als nach Rumänien zurückzukehren, sei nur am Rande betont, dass auch Selbstmorddrohungen einer Person, deren Abschiebung angeordnet wurde, einen Vertragsstaat nicht dazu zwingen, von der Durchführung der beabsichtigten Massnahme abzusehen, wenn er konkrete Massnahmen ergreift, um die Verwirklichung der Drohungen zu verhindern (vgl. EuGH, C.K., Rn. 79 mit Verweis auf EGMR, 07.10.2004, Dragan u. a. gegen Deutschland, CE:ECHR:2004:1007DEC003374303, § 1; 04.07.2006, Karim gegen Schweden, CE:ECHR:2006:0704DEC002417105, § 2; 30.04.2013, Kochieva u. a. gegen Schweden, CE:ECHR:2013:0430DEC007520312, § 34). Auch damit würde er folglich kein entsprechendes Überstellungshindernis geltend machen (vgl. VGH 2021/010 vom 12.04.2021, noch nicht öffentlich abrufbar; VGH 2017/105 vom 24.11.2017 mwN, bestätigt durch StGH 2017/197 vom 15.05.2018, beide öffentlich abrufbar), wobei festzuhalten ist, dass er dies mit seiner Beschwerde auch nicht behauptet.
10.
Zusammengefasst vermag der Beschwerdeführer mit seinem Beschwerdevorbringen deshalb nichts aufzuzeigen, das der Annahme entgegentreten kann, dass es sich bei Rumänien um einen für ihn sicheren und funktionierenden Rechtsstaat handelt, der sich an die Verpflichtungen aus der Genfer Flüchtlingskonvention, der EMRK und der EU-Grundrechtecharta sowie der Dublin-III-Verordnung, der Asylverfahrensrichtlinie, der Aufnahmerichtlinie und der Rückführungsrichtlinie hält. Mit dem zuständigen Regierungsmitglied ist hervorzuheben, dass Rumänien sich auch an seine Verpflichtungen in Bezug auf die Betreuung und medizinische Versorgung des Beschwerdeführers halten wird.
Dem mit dem Asyl- und Dublinverfahren bereits durchaus vertrauten Beschwerdeführer ist zuzumuten, dass er sich in Rumänien an die entsprechenden Behörden wendet und notfalls auch entsprechende Rechtsmittel und -behelfe zur Durchsetzung der ihm zustehenden Rechte ergreift. Folglich muss sein Vorbringen ohne Relevanz für das liechtensteinische Konsultationsverfahren mit Rumänien bzw. das vorliegende Unzulässigkeitsverfahren sein.
Das Vorbringen des Beschwerdeführers war auch nicht geeignet, den Unzulässigkeitsentscheid zu bekämpfen, weshalb dieser nicht zu bemängeln und mit dem Beschwerdeführer der Sachverhalt auch nicht in einer Parteieneinvernahme zu erläutern war. Vielmehr erfüllte er mit seinem Vorbringen zum Heimatland, den Vorwürfen an die rumänischen Behörden und dem Vortrag seiner gesundheitlichen Probleme, der den Erwägungen des zuständigen Regierungsmitglieds nicht entgegentrat, auch seine Substantiierungspflicht nicht, wonach er sich mit den Erwägungen der angefochtenen Entscheidung argumentativ auseinandersetzen muss (StGH 2021/018 vom 22.03.2021, Erw. 8.3, nicht öffentlich abrufbar; mit Verweis auf StGH 2017/066, Erw. 2.4.1; StGH 2016/105, Erw. 2.3; StGH 2015/008, Erw. 1.3; alle abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li). 
11.
Gemäss Art. 83 Abs. 1 Bst. a AsylG kann Asylsuchenden nach Massgabe der einschlägigen Bestimmungen der Zivilprozessordnung Verfahrenshilfe im Beschwerdeverfahren gewährt werden.
Ein Antrag auf Gewährung von Verfahrenshilfe kann gemäss Art. 83 Abs. 1a Asylgesetz frühestens mit dem verfahrenseinleitenden Schriftsatz bzw. der Beschwerde gestellt werden, was vorliegend eingehalten worden ist.
Gemäss § 63 Abs. 1 ZPO ist einer Verfahrenspartei Verfahrenshilfe zu bewilligen, wenn sie ausser Stande ist, die Kosten der Führung des Verfahrens ohne Beeinträchtigung des notwendigen Unterhalts zu bestreiten und die beabsichtigte Rechtsverfolgung nicht als offenbar mutwillig oder aussichtslos erscheint. Als notwendiger Unterhalt ist derjenige Unterhalt anzusehen, den die Partei für sich und ihre Familie, für deren Unterhalt sie zu sorgen hat, zu einer einfachen Lebensführung benötigt. Als mutwillig ist die Rechtsverfolgung besonders anzusehen, wenn eine nicht die Verfahrenshilfe beanspruchende Partei bei verständiger Würdigung aller Umstände des Falles, besonders auch der für die Eintreibung ihres Anspruches bestehenden Aussichten, von der Führung des Verfahrens absehen oder nur einen Teil des Anspruches geltend machen würde.
Laut ständiger Rechtsprechung des Staatsgerichtshofes (vgl. ua in StGH 2015/116 vom 26.01.2016, derzeit nicht öffentlich abrufbar) liegt eine offenbare Aussichtslosigkeit der begehrten Rechtsverfolgung vor, wenn die Rechtsverfolgung schon ohne nähere Prüfung der Angriffs- oder Abwehrmittel als erfolglos erkannt werden kann. Um die Verfahrenshilfe bewilligen zu können, müsse der Erfolg zwar nicht gewiss, aber nach der sofort erkennbaren Lage eine gewisse (wenn auch nicht allzu grosse) Wahrscheinlichkeit für sich haben (vgl. Michael Bydlinski, in: Fasching / Konecny [Hrsg.], Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen, 2. Band/1. Teilband, 3. Aufl., Wien 2015, § 63, Rz. 20; vgl. auch StGH 2013/171 vom 01.09.2014, abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li). Ob eine Rechtsverfolgung offenbar aussichtslos sei, müsse nämlich objektiv beurteilt werden, was im konkreten Fall eine Auseinandersetzung mit dem Vorbringen des Antragstellers in seinem Verfahrenshilfeantrag unter Zugrundelegung des Unzulässigkeitsentscheids erfordere. Bei der Prüfung der Erfolgsaussichten einer Beschwerdeführung sei jedoch grundsätzlich kein allzu strenger Massstab anzulegen, um den Anspruch der Verfahrenshilfe in einer für die Betroffenen existenziellen Angelegenheit nicht von vorneherein leer laufen zu lassen (vgl. Bydlinski aaO § 63 ZPO, Rz. 20 und Robert Fucik, in: Walter H. Rechberger [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 4. Aufl., Wien 2014, § 63 ZPO Rz. 6, jeweils mit Rechtsprechungsnachweisen).
Die Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Prozessführung bzw. Rechtsverteidigung bedingt gemäss Judikatur des Staatsgerichtshofes jedenfalls eine ex ante bzw. prima facie Würdigung der Vorbringen und Umstände, auf die sich die antragstellende Partei beruft (StGH 2015/003 vom 23.03.2015, derzeit nicht öffentlich abrufbar; vgl. auch StGH 2013/171 vom 01.09.2014, VGH 2016/056 vom 29.04.2016, Erw. 6, beide abrufbar unter: www.gerichtsentscheide.li).
Während zugunsten des Beschwerdeführers von einer Bedürftigkeit ausgegangen wird, ist ein Beschwerdeverfahren des Beschwerdeführers in einer prima facie-Prüfung als offenbar aussichtslos zu beurteilen. Insbesondere bestreitet er die Zuständigkeit Rumäniens und die Rechtmässigkeit des Konsultationsverfahrens im vorliegenden Verfahren nicht. Sein mit der Beschwerde erstattetes Vorbringen tritt den Ausführungen des zuständigen Regierungsmitglieds im angefochtenen Unzulässigkeitsentscheid nicht entgegen, wonach es sich bei Rumänien um einen Dublin-Staat und somit um ein sicheres Land handelt, welches seinen Pflichten nachkommt. Deshalb bestehe für den Beschwerdeführer kein konkretes Risiko, dass er gezwungen sei, in ein Land auszureisen, in welchem er verfolgt oder unmenschlicher Behandlung ausgesetzt sei. Rumänien komme seinen Verpflichtungen aus der Dublin-III-Verordnung neben der Einhaltung der EU-Grundrechtecharta, der EMRK und auch den weiteren Garantien aus den EU-Rechtsvorschriften (u.a. Verfahrensrichtlinie, Aufnahmerichtlinie) sowie der einschlägigen Rechtsprechung des EGMR vollumfänglich nach. Systemische Mängel oder Schwachstellen bei den Aufnahmebedingungen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung mit sich brächten, seien ebenfalls nicht bekannt. Es sei Sache des Beschwerdeführers, in Rumänien - gegebenenfalls unter Inanspruchnahme eines Rechtsbeistandes - eine Wegweisung oder gegebenenfalls Ausschaffung ins Heimatland zu verhindern und eventuell eine Neubeurteilung seines Falles zu erreichen. Mit seinen Problemen und Fluchtgründen habe sich der Beschwerdeführer an die Behörden und Gerichte des für ihn sicheren Mitgliedstaates zu wenden. Rumänien verfüge über ein gutes Gesundheitssystem, das auch Asylsuchenden offen stehe. Der Beschwerdeführer werde dort die allenfalls erforderliche medizinische Behandlung erhalten. Sein Gesundheitszustand werde vor der faktischen Überstellung neuerlich überprüft.
Damit bringt der Beschwerdeführer aber nichts vor, was für das vorliegende Verfahren relevant wäre, vielmehr tritt er dem Unzulässigkeitsentscheid nicht substantiiert entgegen (s. StGH 2021/018 vom 22.03.2021, Erw. 8.3, nicht öffentlich abrufbar; mit Verweis auf StGH 2017/066, Erw. 2.4.1; StGH 2016/105, Erw. 2.3; StGH 2015/008, Erw. 1.3; alle abrufbar unter www.gerichtsentscheide.li).
Der Beschwerdeführer war überdies durch den Rechtsberater rechtsfreundlich beraten und es liegt bereits ausreichend Judikatur der liechtensteinischen Höchstgerichte vor, weshalb das Beschwerdeverfahren als aussichtslos zu beurteilen war. Hervorzuheben ist, dass dem Beschwerdeführer aufgrund der kostenlosen Rechtsberatung jedenfalls ein effektives Rechtsmittel zukam, das dieser auch entsprechend nützte. 
Im Übrigen muss ein Beschwerdeverfahren auch als mutwillig gewertet werden. Vorliegend handelt es sich um das dritte Asylgesuch des Beschwerdeführers. Er führte aus, dass er in Österreich eine negative Entscheidung erhalten habe, weshalb er nach Liechtenstein gekommen sei, um erneut ein Asylgesuch zu stellen. Gemäss den unbedenklichen Schriftsätzen der österreichischen und rumänischen Behörden handelte es sich bei der österreichischen Entscheidung bereits um einen Unzulässigkeitsentscheid anlässlich eines Dublin-Verfahrens. Der Beschwerdeführer ist seiner Rücküberstellung nach Rumänien dadurch entgangen, dass er nach Liechtenstein reiste, um ein neuerliches unzulässiges Asylgesuch zu stellen.
Folglich ist der Beschwerdeführer nicht nur mit dem Asyl- und Wegweisungs- sowie dem Dublin-Verfahren bereits hinreichend vertraut, sondern er weiss, dass der für sein Asyl- und Wegweisungsverfahren zuständige Staat Rumänien ist. Eine nicht die Verfahrenshilfe beanspruchende Partei würde bei verständiger Würdigung aller Umstände des Falles jedoch sowohl von einer neuerlichen Asylgesuchstellung wie auch von einem derartigen Beschwerdeverfahren Abstand nehmen, weshalb dem Beschwerdeführer auch wegen Mutwilligkeit keine Verfahrenshilfe zugesprochen werden konnte.
12.
Auf die Auferlegung von Gebühren für das gegenständliche Verfahren konnte verzichtet werden (Art. 8 Abs. 4 GGG).